Unterpeiching

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Koordinaten: 48° 40′ 20″ N, 10° 53′ 58″ O

Unterpeiching
Stadt Rain
Höhe: 411 m
Fläche: 4,35 km²
Einwohner: 97 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86641
Vorwahl: 09090

Unterpeiching ist ein Stadtteil der Stadt Rain im Landkreis Donau-Ries, Regierungsbezirk Schwaben.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterpeiching liegt zwischen der Stadt Rain und Oberpeiching am Übergang zwischen Lechtal und Aindlinger Terrassentreppe (unterer Lechrain bzw. Lechleite). Naturräumlich gehört es so zur Donau-Iller-Lech-Platte, die wiederum Teil des Alpenvorlandes ist, eine der Naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands. Der Ort liegt nur 1 km westlich der Staatsstraße 2047 von Rain nach Holzheim und ist mit dieser sowie mit Rain und Oberpeiching durch Gemeindestraßen verbunden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterpeiching ist wahrscheinlich kein echter -ing-Ort aus der Zeit der Völkerwanderung. Vielmehr wurde es erst relativ spät von Oberpeiching aus besiedelt und nach diesem benannt. Erstmals erwähnt wird es erst 1427 als Nydernpuechingen.
Als Grundherren ab 1600 werden das Kloster Niederschönenfeld, die Hofmark Sandizell, die Hofmark Pöttmes, das kurfürstliche Kastenamt Rain und das Stemmersche Benifizium Rain aufgeführt.
Die katholische Filialkirche Sankt Jakob gehört seit jeher zur Pfarrei Sankt Johannes Baptist in Rain und besitzt eine spätgotische Chorturmkirche und einen achteckigen Turmaufsatz und eine Sakristei von 1700.
Bis zum 30. Juni 1972 gehörte Unterpeiching als selbstständige Gemeinde zum Landkreis Neuburg an der Donau und fiel dann mit der Gebietsreform in Bayern an den Landkreis Donau-Ries, der bis zum 1. Mai 1973 die Bezeichnung Landkreis Nördlingen-Donauwörth trug. Am 1. Mai 1978 wurde Unterpeiching in die Stadt Rain eingemeindet.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Filialkirche Sankt Jakob, gotische Chorturmkirche, Turmoberbau und Vorzeichen um 1700, Sakristei von 1751

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 794.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Einwohnerbuch 1964 Neuburg/Donau