Untersulmetingen

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Untersulmetingen
Stadt Laupheim
Koordinaten: 48° 13′ 49″ N, 9° 49′ 44″ O
Höhe: 497 m ü. NHN
Einwohner: 2180 (31. Aug. 2021)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 88471
Vorwahl: 07392

Untersulmetingen ist ein Stadtteil von Laupheim im Landkreis Biberach im östlichen Baden-Württemberg.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtteil umfasst das Dorf Untersulmetingen und die Weiler Niederkirch sowie Westerflach und liegt größtenteils westlich der Riß, die etwa neun Kilometer nördlich der Dorfmitte in die Donau mündet. Das Dorf Untersulmetingen und das im Norden damit zusammengewachsene Niederkirch liegen an deren Westufer, Westerflach etwa anderthalb Kilometer westlich des Flusses auf einer flachen Hügellandschaft. Am Ostufer dem Dorf gegenüber liegt ein Gewerbegebiet jüngeren Datums. Durchs Dorf mündet der etwa 5 km lange Schlaibach in die Riß, am Siedlungskern von Niederkirch der mit seinem längsten Oberlauf kaum längere Aischbach.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorfbild prägen die im Volksmund Niederkirch genannte Kirche St. Georg und Sebastian im inzwischen mit dem Dorf zusammengewachsenen Weiler Niederkirch sowie das monumentale Schloss in der Ortsmitte mit der St. Otmar-Kapelle.

Durch das Dorf führt der Oberschwäbische Jakobsweg von Ulm nach Konstanz.

Panoramaansicht der Niederkirch
Die Niederkirch

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sulmetingen wurde um 853 erstmals urkundlich erwähnt.[2] Zwischen 1429 und 1442 wurde es in die beiden Dörfer Untersulmetingen und Obersulmetingen aufgeteilt.[3] Untersulmetingen, das 2021 2180 Einwohner zählte, war ehedem eine selbständige Gemeinde und wurde am 1. Januar 1972 nach Laupheim eingemeindet.[4] Untersulmetingens ehrenamtliche Ortsvorsteherin ist seit 2018 Carmen Böhringer.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Beth, Geschichte von Untersulmetingen, in: Laupheim. Herausgegeben von der Stadt Laupheim in Rückschau auf 1200 Jahre Laupheimer Geschichte 778–1978. Redaktion: Kurt Diemer, Weißenhorn (Anton H. Konrad) 1979, 397–424.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen. In: Ortsverwaltung Untersulmetingen (Hrsg.): Mitteilungsblatt Untersulmetingen. 57. Jahrgang, Nr. 36, 7. September 2021, S. 1 (laupheim.de [PDF; 1,1 MB; abgerufen am 10. September 2021]).
  2. WUB I, Nr. 120, S. 140.
  3. Pfarrei Untersulmetingen - Obersulmetingen. In: pfarrei-sulmetingen.de. Abgerufen am 10. September 2021.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 525.
  5. Roland Ray: Romer hört auf, zwei Frauen übernehmen - 30.11.18. In: cdufraktion-laupheim.de. 30. November 2018, archiviert vom Original am 19. Februar 2019; abgerufen am 19. Februar 2019.
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