Uralski (Swerdlowsk)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Siedlung städtischen Typs
Uralski
Уральский
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Stadtkreis Uralski
Oberhaupt Wladimir Ryschkow
Gegründet 1960
Frühere Namen Kossulino-1 (1960–1994)
Siedlung städtischen Typs seit 1994
Fläche 10,01 km²
Bevölkerung 2444 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 244 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 290 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34377
Postleitzahl 624054
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 570
Website www.zato-uralsky.ru
Geographische Lage
Koordinaten 56° 41′ N, 61° 5′ OKoordinaten: 56° 40′ 30″ N, 61° 5′ 0″ O
Uralski (Swerdlowsk) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Uralski (Swerdlowsk) (Oblast Swerdlowsk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Swerdlowsk

Uralski (russisch Ура́льский) ist eine „geschlossene“ Siedlung städtischen Typs in der Oblast Swerdlowsk in Russland mit 2444 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt östlich des Ural etwa 35 km Luftlinie südöstlich des Oblastverwaltungszentrums Jekaterinburg, gut 5 km vom linken Ufer der Isset entfernt.

Uralski bildet als dessen einzige Ortschaft einen gleichnamigen Stadtkreis an der Grenze zwischen den Stadtkreisen Syssert (westlich) und Belojarski (östlich).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand 1960 als Militärsiedlung bei einem Standort der Strategischen Raketentruppen der Sowjetunion und erhielt den Tarnnamen Kossulino-1, mit Bezug zur 8 km nördlich bei der Siedlung Werchneje Dubrowo gelegenen Bahnstation Kossulino; in Karten war sie auch als Chrisolitowy verzeichnet, nach einer 2 km westlich gelegenen Bahnstation.[2] Mit Beschluss vom 4. Januar 1994 wurde die Siedlung zu einem Geschlossenen administrativ-territorialen Gebilde (SATO) unter heutigem Namen erklärt. Seit 13. Juni 1995 besitzt es eine eigenständige, rajonunabhängige Verwaltung, seit 1. Januar 2006 mit dem Status eines Stadtkreises.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2002 2311
2010 2444

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knapp 3 km nördlich von Uralski führt die föderale Fernstraße R354 nach Kurgan vorbei, die 7 km nordwestlich bei Werchneje Dubrowo von der R351 (Teil der Europastraße 22) von Jekaterinburg nach Tjumen abzweigt.

Westlich der Siedlung liegt die nächstgelegene Bahnstation Chrisolitowy bei Kilometer 34 der 1933 eröffneten und seit 1972 elektrifizierten Strecke Jekaterinburg – Kurgan.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Uralski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Sowjetische Generalstabskarte 1:100:000. Blatt O-41-111. Ausgabe 1986