Urnersee

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Urnersee
Urnersee Juli 2019.jpg
Blick von Morschach auf den Urnersee
Geographische Lage Kantone Uri, Schwyz
Zuflüsse Reuss
Abfluss (Vierwaldstättersee in Luzern) Reuss
Orte oder Städte am Ufer Brunnen, Sisikon, Flüelen, Bauen
Orte oder Städte in der Nähe Altdorf
Daten
Koordinaten 688356 / 199791Koordinaten: 46° 57′ N, 8° 36′ O; CH1903: 688356 / 199791
Urnersee (Kanton Uri)
Urnersee
Höhe über Meeresspiegel 434 m ü. M.
Fläche 26,825 km²
Länge 11,6 km
Breite 2,7 km
Volumen 3,567.725 km³
Maximale Tiefe 200 m
Mittlere Tiefe 133 m
Einzugsgebiet 924 km²

Besonderheiten

Seeteil

Voie suisse.jpg
Weg der Schweiz um den Urnersee
(Süden ist auf dieser Karte am oberen Bildrand)
Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-FLÄCHEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-SEEBREITEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-VOLUMENVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-MAX-TIEFEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-MED-TIEFEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-EINZUGSGEBIET

Der Urnersee ist ein Teil des Vierwaldstättersees in den Kantonen Uri und Schwyz.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Ausdehnung und Lage markante Orte sind Brunnen im Norden und Flüelen im Süden. Der ca. 12 km lange Seeteil ist 26,8 km² gross und hat eine mittlere Tiefe von 133 m sowie eine maximale von 200 m.[1] Dank des milden Klimas gedeihen an den Ufern Hanfpalmen, Feigen, Edelkastanien und andere mediterrane Pflanzen.

Gewaltige Berge ragen zu beiden Seiten aus dem Wasser und erinnern an einen norwegischen Fjord. Das Rütli liegt am Westufer seines nördlichen Teils. Dort beginnt der Weg der Schweiz. In seiner Nähe ragt der Schillerstein aus dem Wasser. Das Ostufer ist geprägt durch die Axenstrasse, an der die Tellskapelle liegt.

Der Urnersee ist wegen des Föhns und der im Sommer wehenden thermischen Winde für Windsurfer geeignet.

Nach dem Urnersee wurde 1977 das angebliche Seeungeheuer Urnie (in Anlehnung an Nessie) benannt. Tatsächlich war Urnie jedoch eine für die Fernsehsendung Teleboy hergestellte Attrappe.

Flachwasserzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Kies aus dem Ausbruch des Umfahrungstunnels Flüelen und des Gotthard-Basistunnels (Bauphase bis 2010) wurden wieder Flachwasserzonen angelegt, die durch den Kiesabbau verschwunden waren. Es entstanden auch einige Inseln, die Neptuninseln und die Inselgruppe Lorelei. Einige der Inseln sind Vogelschutzgebiet.[2]

Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Seeteil verkehren die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) im Linienverkehr (Kurse) auf der SGV-Hauptlinie Luzern–Brunnen–Flüelen durch den See von Nord bis zum Seeanfang im Süden an diesen Schiffstationen:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Urnersee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nationalpark Berchtesgaden: Der Königssee. Eine limnologische Projektstudie. 1982. Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, S. 31, abgerufen am 13. Mai 2016 (PDF, 15.6 MB).
  2. Lageplan Reussdelta (PDF), abgerufen am 9. Juni 2015.