Urogynäkologie

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Die Urogynäkologie ist das urologische Feld der Frauenheilkunde.

Arbeitsfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Fachbegriff Urogynäkologie wird ein komplexer Teilbereich der Gynäkologie bezeichnet. Grundlagen sind die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des weiblichen urorektogenitalen Systems. Zentrale Bedeutung hat der (durch Schwangerschaften und Geburten strapazierte) Beckenboden. Die Probleme werden oft beschwiegen. Viele Frauen halten die Beschwerden für „normal“ oder für nicht behandelbar. In der operativen Behandlung müssen Gynäkologen, Urologen und Viszeralchirurgen einvernehmlich zusammenarbeiten, auch wenn Zuständigkeitskonflikte in der Natur der Sache liegen („Gynäkologische Urologie“). Den klinischen Alltag bestimmen unterschiedliche Formen von Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden von Enddarm, Gebärmutter, Vagina und Harnblase. Rektovaginale Fisteln, urethrovaginale Fisteln und vesikovaginale Fisteln sind weite und heikle Arbeitsfelder. Besonders in Afrika spielen sie eine große Rolle.[1] Das Addis Ababa Fistula Hospital ist eine darauf spezialisierte Klinik.

Pioniere und Schrittmacher der Urogynäkologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Rolf Kreienberg, Hans Ludwig: 125 Jahre Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe: Werte, Wissen, Wandel (2011)
  2. Nachruf auf Alwin Mackenrodt