Ursula Niemand

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Ursula Niemand (* 1. Januar 1942 in Schopfheim) ist eine Schweizer bildende Künstlerin mit deutsch-italienischer Abstammung. Bekannt ist sie insbesondere als Porträtmalerin. In der bildenden Kunst ist sie in den Bereichen Malerei, Zeichnungen, Industrial Design, Illustrationen, Collagen und Assemblagen tätig.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursula Niemand besuchte das Gymnasium und die höhere Handelsschule in Lörrach. Ihre künstlerische Ausbildung bekam sie an der Kunstgewerbeschule in Basel, der F+F und der Schule für experimentelle Gestaltung in Zürich.[1][2][3]

An der F+F war sie Mitglied der Schulleitung und Lehrbeauftragte für den Vorkurs. Sie ist Mitglied der SGBK[1] und dem Berufsverband visarte, visual arts association, Switzerland sowie der Groupe Dialogue in Paris.[1] Als Mitmitglied in der Jury der Esther Matossi-Stiftung Zürich unterstützt sie durch Förderbeiträge Künstlerinnen in der Schweiz, die das Alter von 40 Jahren überschritten haben. Ursula Niemand ist zusammen mit ihrem Ehemann Horst Paul Niemand Gründungsmitglied der Einzelfirma Niemand Art & Support in Zürich.[4]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Hauptwerk von Ursula Niemand kann der Bilderzyklus Jugendstil großformatiger Bilder mit Portraits von Jugendlichen genannt werden. Die Künstlerin arbeitet vorwiegend auf der Basis von Fotografien und direkten Kontakten mit den Portraitierten. In einem vielschichtigen Prozess setzt sie die fotografischen Vorlagen in die Substanz ihrer Malerei um. Als Bildträger wählt Ursula Niemand oft Assistentpapier, auf dem sowohl Aquarell als auch Farbstift gut haften.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Ausstellungsjahr, Ausstellungstitel, Typ; Person unbekannt als Biennale-Venedig-Teilnehmerin. --Emeritus (Diskussion) 20:57, 12. Feb. 2019 (CET)

Seit 1972 beteiligt sich Ursula Niemand an der Kunstszene Zürich sowie an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland[1]:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Artikel zu Werken zeitgenössischer Künstler über Ursula Niemand in „Vernissage Ausstellungen“ 4/13 Nr. 200, Heidelberg
  • Werke und Unterrichtsnachweis von Ursula Niemand in „F + F Zürich – das offene Kunststudium“, Benteli-Verlag Bern, 1991
  • Ausstellung Ursula Niemand, Zürich: Portraits & Blumenbilder im Kunsthaus Winterthur – Villa Flora, vom 8. bis 22. April 2018

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Ursula Niemand. Art|Plattform, 31. Dezember 2018, abgerufen am 10. Februar 2019 (Selbstauskunft).
  2. Ursula Niemand. In: ETH Zürich (Hrsg.): Schweizer Kunst = Art suisse = Arte svizzera = Swiss art. Nr. 1, 1978, S. 11 (e-periodica.ch).
  3. Ursula Niemand. Höngger - Unabhängiger Quartierzeitung von Zürich-Höngg, 30. Oktober 2008, abgerufen am 11. Februar 2019.
  4. Niemand Art & Support. local.ch, abgerufen am 10. Februar 2019.
  5. [docplayer.org/14463799-Auf-den-spuren-von-heinrich-pestalozzi.htmlUrsula Niemand], Höngger - Unabhängiger Quartierzeitung von Zürich-Höngg, 30. Oktober 2008. S. 8.
  6. Contents - Objects Piles and Boxes 1979-08-16, Lomholt Mail Art Archive, abgerufen am 13. Februar 2019.
  7. Expo, Schweizer Kunst = Art suisse = Arte svizzera = Swiss art, abgerufen am 13. Februar 2019.
  8. Zeitraum 1956 - 2011, Stadtarchiv Schaffhausen, abgerufen am 13. Februar 2019.
  9. Petsch Marti: HeldIn. Kunsthaus Glarus 29. Juni bis 1. September 1991. Franziska Megert. Hans Galler. Maja Zürcher. Lisa Enderli. Ursula Niemand. Thomas Weiss/Peter Kubala. Rudolph Tschudin. Chantal Wicki. Enrico Mattioli. Claude Sandoz., Ausstellungskatalog, 1. September 1991.
  10. Visarte Zürich, abgerufen am 13. Februar 2019.
  11. Ursula Niemand, Thomas Speck, Artlog.net, abgerufen am 13. Februar 2019.
  12. [1], Ausstellungen, abgerufen am 13. Februar 2019.
  13. Eine farbige Welt voller Bezüge, Der Landbote, 10. April 2018.
  14. Einladung, Swiss Art Space, abgerufen am 13. Februar 2019.