Ursula Stock

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Stock-Heim, Installation mit Ursula Stock, 1987.

Ursula Stock (* 28. Juli 1937 in Stuttgart) ist eine deutsche Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin.

Sie wurde bekannt durch zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum in Südwestdeutschland. Stock arbeitete anfänglich in ihrem Geburtsort Stuttgart. 1977 begann ihre Zusammenarbeit mit ihrem späteren Ehemann, dem Architekten Heinz Rall (1920–2006), der federführend die Ortskernsanierung der Stadt Güglingen (Landkreis Heilbronn) vorantrieb. Auf Rall und Stock geht ein bedeutender Teil der heutigen Gestaltung der Ortsmitte von Güglingen zurück, die von dem Paar zwischen 1978 und 1990 mit zahlreichen zeitgenössischen Kunstobjekten ausgestaltet wurde, darunter auch viele Arbeiten anderer Künstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinweis: Die Angaben in diesem Abschnitt beruhen teilweise auf einer unveröffentlichten schriftlichen Auskunft von Ursula Stock vom 28. August 2012.

Ursula Stock wurde am 28. Juli 1937 in Stuttgart als einziges Kind des selbständigen Kaufmanns Carl Stock (1907–1943) und seiner Frau Gertrud Stock geb. Harsch geboren. Nach dem Abschluss ihrer Schulausbildung studierte sie Geistes- und Sozialwissenschaften an den Universitäten München (1957–1960) und Hamburg (1960–1961). Anschließend begann sie ein dreijähriges Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg unter den Lehrern Klaus Bendixen (1924–2003), Hans Thiemann, Richard Lindner und Eduardo Paolozzi.[1] Aufenthalte in Ägypten, in der Türkei und in Mexiko Anfang der sechziger Jahre dienten der Erweiterung ihres künstlerischen Horizonts.[2] Bis 1967 wohnte sie in Hamburg, dann zwei Jahre in Darmstadt. Nach ihrer Rückkehr nach Stuttgart 1969 lebte und wirkte sie dort als Malerin, Zeichnerin und Bildhauerin. 1977 begann ihre Zusammenarbeit mit dem Architekten Heinz Rall (1920–2006). Er war als Stadtplaner die treibende Kraft für die Sanierung der Güglinger Altstadt, und Ursula Stock beteiligte sich an der künstlerischen Ausgestaltung von Plätzen und Gebäuden. 1987 verlegte das Paar auch räumlich seinen Lebensmittelpunkt nach Güglingen in das von Rall erbaute Wohn- und Atelierhaus in der Stockheimer Straße 47.[3]

Ursula Stock war in erster Ehe (1961–1968) mit dem Ethnologen und Altamerikanisten Peter Tschohl verheiratet (während der Ehe trug sie den Namen Tschohl-Stock). 1999 heiratete sie ihren langjährigen Lebenspartner Heinz Rall, der 2006 im Alter von 86 Jahren verstarb.

Gelegentlich betätigt sich Ursula Stock auch als Lyrikerin. Die meisten ihrer kleinen Gedichte sind Beigaben zu ihrem bildnerischen Werk, aber auch ihre Kurzbiographie goss sie kurz und prägnant in humorvolle Verse (1988):[4]

In Stuttgart zur Welt gekommen.
In Hamburg studiert.
Nicht promoviert.
Auf die Akademie gewechselt.
L’art pour l’art gedrechselt.
1978 nach Güglingen gekommen.
Dort die Arbeit aufgenommen,
um nicht mehr davonzukommen.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Illustrierte Werkliste von Ursula Stock.

Abstrakte Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursula Stock wurde in den späten 60er Jahren bekannt durch ihre dreidimensionalen Raumschnitte, „Bild-Bühnen mit entrückten Interieurs weiter Räume, besetzt mit mächtigen Monumenten“.[5] Die Raumschnitte fanden alsbald ihre zweidimensionale Entsprechung in den Serigraphien der Jahre 1971–1974 (Raumvorstoß I, 1972). Zu Beginn der 70er Jahre schuf die „anfangs mit einem konstruktiven Formenschatz operierende“[6] Künstlerin abstrakte, farbig bemalte, schildartige Holzreliefs „mit mehreren übereinandergelagerten Schichtungen“ (Rad-Plastik, 1971),[7] zu denen sie durch die „Betrachtung präkolumbianischer Skulpturen auf einer Studienreise nach Mittelamerika“ angeregt wurde, und die „animistische Metaphern moderner Maschinen“ darstellen sollten.[8] In Stuttgart realisierte sie in dieser Zeit im öffentlichen Raum abstrakt-geometrische Architekturreliefs (Betonrelief Tiefenbachschule, 1972/1973)[9] und eine Freiplastik (Edelstahlstele Fuchsrainschule, 1974).[10]

Surreale Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den siebziger Jahren widmete sich Ursula Stock hauptsächlich der Malerei. Ohne sich anfangs ganz von der abstrakten Malerei zu lösen (Raumvorstoß I + II, 1972),[11] näherte sie sich mehr und mehr „einer vom Surrealen bestimmten Bildauffassung“[12] (Irreale Landschaft, 1974; Orpheus-Zyklus, 1979). Die realen Versatzstücke ihrer Kompositionen sind antike, oft zertrümmerte Statuen, Torsi, Schädel und Masken, Tempel und Säulen, Labyrinthe und Ruinen. Aber nicht nur leblose Objekte bevölkern ihre Bilder, bisweilen beleben auch Bäume, Büsche und Blätter das Bild, und immer wieder Flügel, während Menschendarstellungen in dieser Zeit noch die Ausnahme darstellen. Aber es kommen vereinzelt bereits Kunstmenschen vor, die an Gliederpuppen oder Maschinenmenschen gemahnen. Diese Ingredienzen treten in oft befremdlicher Zusammenstellung in metaphysischen Landschaften auf, vorzüglich in Gebirgen oder auf Inseln. Als Sinnbilder des Werdens und Vergehens hinterlassen diese erstarrten Momentaufnahmen beim Betrachter oft ein Gefühl der Einsamkeit und Bedrohung. Ursula Stock „interessiert die erstarrte, ins Bild gefesselte Bewegung“, wie sie sich einmal geäußert hat. „Meine Landschaften gehen eine Verbindung ein von flächiger und illusionistischer Malerei. Äußere Erkennungsmerkmale einer Landschaft und erfundene Elemente werden zu einem subjektiven Landschaftsinnenraum.“[13]

Wendepunkt Güglingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1977 traf Ursula Stock mit dem Stuttgarter Architekten Heinz Rall zusammen,[14] der federführend die „heute als vorbildlich geltende“[15] Erneuerung des alten Ortskerns der Stadt Güglingen betrieb und „gemeinsam mit seiner Frau Ursula Stock durch Modernisierungen und Kunstobjekte das gesamte Bild der Ortsmitte von Güglingen prägte“.[16] Die künstlerische Aufgeschlossenheit der Stadt ermöglichte vielen Künstlern im Lauf der kommenden Jahre, durch ihre Werke zur Verschönerung von Stadtbild und Gebäuden beizutragen. Für Ursula Stock stellte die Verbindung mit Güglingen einen Wendepunkt dar, denn sie fand ein reiches künstlerisches Betätigungsfeld im Rahmen der Ortskernsanierung.

Freie Bildhauerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende der siebziger Jahre verlagerte Ursula Stock, die bisher hauptsächlich als Malerin tätig gewesen war, das Schwergewicht ihrer Arbeit auf die Bildhauerei, produzierte aber weiterhin Gemälde und großformatige Zeichnungen, davon viele mit surrealem Sujet. Äußerer Anlass für diesen Umschwung war der Auftrag für den Weinbrunnen in Güglingen (siehe Werke im öffentlichen Raum). Die Brunnenskulptur wurde in der Gießerei der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart unter Herbert Heinzel und in Anwesenheit von Ursula Stock gegossen, die bei dieser Gelegenheit mit der Technik des Bronzegusses bekannt wurde.[17]

Im Mittelpunkt ihres bildhauerischen Schaffens steht der Mensch als Ganzfigur, Torso, Büste oder Kopf. Die oft archaisch anmutenden Figuren „sind streng, statuarisch, erdverbunden; dennoch wirken sie zerbrechlich, fragil, empfindsam.“[18] Stocks Thema ist „der menschliche Körper im Raum, nicht als heile, pantheistisch privilegierte Kreatur, sondern mehr oder weniger als Fremdkörper, befremdend, entfremdet, membra disjecta, „zerstreute Glieder“, verschnürt, verstümmelt, zerstückelt“.[19] Oft sind die Figuren in ihrer erstarrten Pose eingezwängt in Panzer oder Rohrgeflecht, umhüllt wie Mumien oder gefangen im Käfig. Man fragt sich, „wird hier ein Körper eingeschnürt, seiner Freiheit beraubt, oder bietet das Geflecht um die Brust Schutz wie ein Panzer?“[20]

Neben menschlichen Skulpturen entstanden auch Pferdeplastiken, teilweise monochrom blau oder rostrot, mit überlangen Hälsen, darunter die Quadriga Variationen (2000) für die Ausstellung Quadriga zügellos in Berlin (eine stilisierte Quadriga aus vier Pferdeköpfen und einem Wagenlenker) sowie der dreiköpfige Pferdebrunnen Cavalli in Güglingen (1994). Die Berliner Quadriga inspirierte Stock zum Entwurf von Möbeln, und so konnte sie auf ihrer zweiten Berliner Ausstellung Brandenburger Torheiten (2005) elegante Stühle und Tische mit Labyrinthmuster und Quadrigamedaillon präsentieren, denen in den folgenden Jahren weitere Modelle folgten, so ein Regierungssitz mit überlanger Lehne (2008) und eine als Sitzflügel (2006) betitelte Bank mit breiten Flügellehnen.

Gattungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Illustrierte Werkliste von Ursula Stock.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinweis: Die Angaben in diesem Abschnitt beruhen größtenteils auf #Troll 1996, S. 90.

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1967: Galerie Moderne Kunst (Cornelius Hannsmann), Stuttgart
  • 1968: Galerie Hamburg 13, Hamburg
  • 1968: Galerie Behr, Stuttgart
  • 1969: Galleria del Cavallino, Venedig
  • 1970: Galerie 66, Hofheim/Taunus
  • 1971: Galerie Behr, Stuttgart
  • 1972: Galerie Camu, Stuttgart
  • 1973: Kunstverein Böblingen
  • 1973: Galerie Becher, Wuppertal (mit Klaus Heider)
  • 1973: Galerie Wulf, Münster/Westfalen (mit Klaus Heider)
  • 1973: Kunstverein Heidenheim
  • 1974: Galerie Im Hailing, Göppingen
  • 1975: Galerie Behr, Stuttgart
  • 1976: Stadthalle Stadthalle Nürtingen
  • 1977: Kunstverein Heilbronn
  • 1977: Galerie Behr, Stuttgart
  • 1978: Galerie Blankenese, Hamburg
  • 1978: Galerie im Unteren Tor, Bietigheim
  • 1979: Rathaus Waiblingen (mit Otto Engbarth)
  • 1980: Galerie Behr, Stuttgart
  • 1982: Galerie im Schloß Haigerloch (mit Walter Dambacher und Hans Wesely)
  • 1986: Galerie Valentien, Stuttgart
  • 1988: Galerie im Kolpingbildungszentrum, Augsburg
  • 1992: Galerie im Druckhaus Waiblingen
  • 1993: Galerie im Kornhaus, Kirchheim/Teck
  • 1994: Kunst im Foyer, Kreissparkasse Heilbronn
  • 1995: Galerie der Stadt Bratislava, Slowakei
  • 1996: Städtische Galerie im Kameralamt, Waiblingen
  • 1996: Galerie Geiger, Kornwestheim
  • 1997: Skulpturen auf dem Spitalplatz, Kunstverein Göppingen
  • 1998: Galerie Marlies Breitling, Stuttgart
  • 1998: Kreuzkirche Stadt Nürtingen
  • 1999: Städtische Galerie Sigmaringen
  • 2000: Quadriga zügellos, Haus der Deutschen Wirtschaft Berlin
  • 2005: Brandenburger Torheiten, Haus der Deutschen Wirtschaft Berlin
  • 2005: Hohenwart-Forum Pforzheim
  • 2006: Untertürkheimer Volksbank, Stuttgart-Untertürkheim (mit Robert Förch)
  • 2008: Rathaus Güglingen
  • 2008: Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin
  • 2013: Ursula Stock, Zeichnung-Skulptur, Galerie Inter Art, Stuttgart
  • 2015: Atlantis ist überall, Zeichnungen von Ursula Stock, Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung, Nürtingen

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1968: Galerie Daedalus, Berlin
  • 1969: Städtische Galerie „Die Fähre“, Saulgau
  • 1969: Deutscher Künstlerbund, Hannover
  • 1969: Galerie Behr, Stuttgart
  • 1971: Deutscher Künstlerbund, Stuttgart
  • 1974: Universität Bahia, Brasilien
  • 1975: Goethe-Institut, Helsinki und Dublin
  • 1976: Haus Baden-Württemberg, Bonn
  • 1976: Art in Stuttgart, St. Louis, USA
  • 1977: Städtische Galerie Schloß Oberhausen
  • 1978: Salon Comparaison, Grand Palais, Paris
  • 1979: Galerie Valentien, Stuttgart
  • 1980: Galerie Blankenese, Hamburg
  • 1980: Galerie Behr, Stuttgart
  • 1981: Galerie der Stadt Esslingen, Villa Merkel
  • 1981: Galerie Valentien, Stuttgart
  • 1981: Galerie Behr, Stuttgart
  • 1981: Galerie im Schloß Haigerloch
  • 1983: Galerie im Schloß Haigerloch
  • 1985: Kreissparkasse Esslingen
  • 1986: Galerie Valentien, Stuttgart
  • 1986: Rathaus Waiblingen
  • 1987: Galerie im Kolpingbildungszentrum, Augsburg
  • 1987: Skulptur Freudenstadt
  • 1988: Güglinger Palmtuch
  • 1988: Württembergischer Kunstverein Stuttgart
  • 1988: Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München
  • 1989: Skulpturen auf dem Schlossplatz, Stuttgart
  • 1990: Landesvertretung Baden-Württemberg, Bonn
  • 1991: Galerie im Kolpingbildungszentrum, Augsburg
  • 1991: Kunst im Stadtbild, Pforzheim
  • 1993: Rathaus Waiblingen
  • 1994: Galerie Geiger, Kornwestheim
  • 1994: Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg
  • 1994: Kulturverein Zehntscheuer, Rottenburg am Neckar
  • 1996: Zeitgenössische Kunst in Göppingen 1959–1977, Galerie im Hailing, Städtische Galerie Göppingen
  • 1998: Zeit-Zeichen, Skulpturenausstellung in der Kulturregion Heilbronn
  • 1999: Der große Albgang, Skulptur in der Natur, Landkreis Esslingen
  • 1999: Jahresausstellung, Galerie Kunsthöfle, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • 2000: Karinthy Szalon, Budapest
  • 2002: 11 Positionen Eisenplastik, Kunstverein Reutlingen
  • 2002: Skulpturenpfad Venusberg, Aidlingen
  • 2003: Kunstwanderweg Nordheim
  • 2005: Künstlerbund Baden-Württemberg, Karlsruhe
  • 2005: Skulpturenpfad Kunstverein Hechingen
  • 2006: 70 Jahre Kunsthöfle, Galerie Kunsthöfle, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • 2007: Zeitzeichen im Raum, Kunstsammlung des Landkreises Esslingen
  • 2007: Freunde – Begegnungen mit Fritz und Hildegard Ruoff, Fritz und Hildegard Ruoff-Stiftung, Nürtingen
  • 2007–2011: Jahresausstellung, Galerie Kunsthöfle, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • 2007: Ausstellung „Säule“, Gesellschaft für Natur und Kunst, Kunstverein Remshalden
  • 2008: Blick in die Stadt, Kunstsammlungen Kreuzkirche Nürtingen
  • 2009: Farbe WEISS, Ruoff-Stiftung Nürtingen
  • 2009: Hans-Peter Haas, 4. Kunstausstellung, Business Akademie Plochingen
  • 2010: Ausstellung „Kunst für gw“ (Günther Wirth), Landratsamt Esslingen
  • 2010: Max Ackermann und andere Freunde, Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
  • 2014: Künstler im Freundeskreis, Fritz und Hildegard Ruoff-Stiftung, Nürtingen
  • 2014: Postkarten, Grüße von Irgendwo, Galerie Inter Art, Stuttgart
  • 2014: 12 zu Jean Paul, Galerie in der Zehntscheuer, Möglingen
  • 2014: Was bleibt. Konzepte für den Umgang mit Künstlernachlässen, Künstlerbund Baden-Württemberg, Staatliche Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe
  • 2015: A L L E !, Künstlerbund Baden-Württemberg, Städtische Galerie Karlsruhe

Werke im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihren ersten abstrakten öffentlichen Kunstwerken in Stuttgart (siehe oben) bot sich in Güglingen die Gelegenheit, an zentralen Stellen künstlerische Akzente zu setzen. Ihre erste Auftragsskulptur in Güglingen und ihren ersten Bronzeguss schuf sie für den originellen und gerade in einem Weinbauort sehr populären Weinbrunnen im Deutschen Hof (1979), der außer Wasser dank einer Spezialarmatur auch Wein spenden kann. Den Brunnenstock bildet eine bronzene Doppelfigur, die mit ihrem vielbrüstigen Busen aus Riesentrauben an antike Frucktbarkeitsgöttinnen erinnert (der Bacchus von 1993 in Zaberfeld wird vollends von Trauben umhüllt). Der „siamesische“ Doppelkopf der Figur weist mit der Weinlaubbedeckung bereits auf die Vier Jahreszeiten hin, die sie für Stuttgart, Freudenstadt und Güglingen schuf (1983, 1987, 1989). Die nackten, arcimboldesken weibliche Büsten interpretieren das Jahreszeitenmotiv auf eigenständige und neuartige Weise: „Im Frühling entfalten sich Blätter über den Augen. Im Sommer umspielen vielfältige Blüten den Kopf. Der Herbst zeigt üppige Fruchtkugeln. Im Winter überziehen Rinnsale, Kerben, Bruchstellen das Gesicht. Von Innen wächst neue Kraft.“[21]

Der Lebensbaum-Brunnen (1988) im Güglinger Rathaus zeigt einen stilisierten Baum, der unter seiner Krone einer Familie – Frau, Mann und Kind – ein schützendes Obdach bietet. Das Lebensbaummotiv kehrt ebenso wie das Jahreszeitenmotiv wieder im Jahreszeiten-Brunnen in Talheim (1991), wo sich unter dem Lebensbaum drei allegorischen Figuren gruppieren, die die drei antiken Jahreszeiten Frühling, Sommer und Winter und gleichzeitig die Lebensalter und Tageszeiten symbolisieren.

Außer den hier exemplarisch angeführten plastischen Arbeiten für den öffentlichen Raum schuf Ursula Stock auch Wandbilder, Fußbodenmosaiken, Glasbilder und Glasfenster für öffentliche Gebäude und Gaststätten in Güglingen. Zum Millenniumbrunnen in Sigmaringen-Laiz siehe den nächsten Abschnitt.

Millenniumbrunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Millenniumbrunnen, Sigmaringen-Laiz, 2000.

Hinweis: Die folgende Beschreibung stammt von Ursula Stock.[22]

Der im Jahr 2000 entstandene Millenniumbrunnen am Rathausplatz in Sigmaringen-Laiz ist eine Skulptur zur Jahrtausendwende. Die Figur ist diagonal ausgerichtet, sie nimmt die Hauptachse des Ortes, Kirche-Rathaus, auf, und soll den Menschen in mehrfacher Hinsicht im Übergang darstellen. Zeit und Geschlecht sind fließend. Die Wasserführung geht durch den teils weiblich, teils männlich wirkenden Körper: Aus der rechten Hand fließt das Wasser der Vergangenheit, aus der linken, nach oben weisenden Hand, sprudelt das Wasser der Gegenwart und Zukunft. Alles ist im Fluss, strömt durch den verkabelten Menschen, dessen Lebensadern nach außen verlegt sind.

Auf der Rückseite trägt die Figur eine Gesichtsmaske, aus deren Augenhöhlen Wasser stürzt, das vielleicht Tränen über die Katastrophen der Vergangenheit symbolisiert. Der Mensch steht, wurzelt, balanciert auf einer vernetzten Kugel und greift mit den Händen durch zwei Aluminiumscheiben. Die eine zerstört und fragmentarisch, die andere noch unversehrt.

Die Aluminiumwände geben der Figur architektonischen Halt. Eine Kugel am Beckenrand, verbunden mit der Zentralfigur, spendet Trinkwasser aus einem Schlangenkopf. Drei Quellkugeln ergänzen das Wasserspiel.

Eine Metallplatte am Auffangbecken trägt die Gravur:

MILLENIO
MILLENIA
MILLENNIUM
17.06.2000
Ursula Stock

Werke in öffentlichen Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Ort sortiert.

  • Artothek – die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, Berlin
  • Sammlung der Stadt Böblingen
  • Sammlung des Landes Baden-Württemberg
  • Sammlung der Stadt Esslingen
  • Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
  • Sammlung der Stadt Güglingen
  • Städtische Museen Heilbronn
  • Kreissparkasse Heilbronn
  • Bausparkasse Leonberg
  • Sammlung der Stadt Nürtingen
  • Sparkasse Pforzheim-Calw

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Künstlerbund Baden-Württemberg
  • Kunststiftung Baden-Württemberg (Pate)
  • Galerie Kunsthöfle, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • Freundeskreis der Fritz und Hildegard Ruoff-Stiftung

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Ralls Zweitname Rico Rall wird in dieser Liste als Heinz Rall wiedergegeben.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Bausenhart: Dokumentation des Kontaktzentrums Bildhauer Baden-Württemberg, Karlsruhe 1989, S. 108–109.
  • Rudolph Bernhard (Hrsg.): Kunst und Künstler in Stuttgart, Stuttgart 1979, S. 114.
  • Malerin, Bildhauerin Ursula Stock. In: Daniela-Maria Brandt (Redaktion): Künstlerverzeichnis Baden-Württemberg / Künstlerbund Baden-Württemberg, Band 1 von 6, Stuttgart 1982, 1 Seite ohne Nummerierung.
  • Kunstverein Freudenstadt (Hrsg.): Kunst am Wege. Skulpturen- und Brunnenführer mit Stadtplan. Skulptura – Internationaler Skulpturen- und Naturpark Kienberg mit Rosenweg, Freudenstadt 2012, S. 38.
  • Claudia Fy (Fotos); Ulrike Maushake (Text): Schozachtal, [Cleebronn] 2009, S. 110–111.
  • Claudia Fy: Ein Stück unserer Heimat. Blick vom Zabergäu bis an den Neckarstrand mit Fotografien von Claudia Fy, Cleebronn 2012, S. 75, 156.
  • Wilhelm Gall: Malerei des 20. Jahrhunderts. Sammlung Landesgirokasse, Stuttgart 1979, S. 114–115, 181.
  • Helga Gebhardt (Fotos); Helmut Herbst (Katalog): Ursula Stock. In: Dialog mit dem Gegenüber. Künstler des Südwestens. Ausstellung der Stadt Waiblingen 14. Juni - 9. August 1992 im Rathaus, Kurze Strasse 33, Waiblingen 1992, 2 Seiten ohne Nummerierung.
  • Juli Gudehus: Das Lesikon der visuellen Kommunikation. Eine Collage [mit 5 eingelegten Fundstücken], Mainz 2010, S. 2991.
  • Stadt Güglingen (Hrsg.): Güglingen. Erneuerung einer Stadt, Güglingen [ca. 1985], Abbildungen: Seite 5, 8-10, 12-13, 16.
  • Skulptur „Quadriga zügellos“ von Ursula Stock jetzt in Berlin. In: Rundschau Mittleres Zabergäu, Amtsblatt der Stadt Güglingen und der Gemeinde Pfaffenhofen Nr. 25 vom 20. Juni 2008, Seite 617-618.
  • Günter Haberhauer; Gert Hoffmann: Festschrift zum 50jährigen Schuljubiläum der Realschule Güglingen, 1. Oktober 1995, Güglingen [1995], S. 35–36.
  • Dieter Hannemann: Kunst in der Architektur. Landeshauptstadt Stuttgart. Eine Dokumentation aller durch die Landeshauptstadt Stuttgart in Auftrag gegebenen Kunstwerke im Bereich der Architektur 1949 bis 1979, Stuttgart 1979, S. 94.
  • Helmut Heißenbüttel (Herausgeber); Peter Beye (Beiträge): Stuttgarter Kunst im 20. Jahrhundert. Malerei, Plastik, Architektur, Stuttgart 1979, S. 115, 167.
  • Heinz Kreil: Sehenden Auges. Unterwegs in Trier. Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum, Butzweiler 2008, S. 34–35.
  • Walter Kuppel; Manfred Rehm: Güglingen – irgendwann – jetzt. Bilder einer deutschen Kleinstadt, [Güglingen] 1982, S. 47–48 (Abbildungen: Weinbrunnen).
  • Kurt Leonhard: Was ist Kunst? Eine Grundfrage und 39 Bei-spiele, Stuttgart 1981. – Erscheint anlässlich der von der Stadt Esslingen am Neckar im März 1981 in der Villa Merkel veranstalteten Ausstellung „Gruss an Leonhard - Werke der Freunde“, Nr. 29.
  • Sabine Leutheußer-Holz; Heinz Rall (Fotos); Ursula Stock (Illustration): Brunnen 1979 - 1992, Hausen 1992.
  • Sabine Leutheußer-Holz: Stock-Werke. In: Schönes Schwaben 1993, Heft 4, S. 26–29.
  • Hugo Menze: Die Kultusminister und Bildungspolitik in Baden-Württemberg 1945 - 2005, Heidelberg 2008, S. 450.
  • Gert K. Nagel: Schwäbisches Künstlerlexikon. Vom Barock bis zur Gegenwart, München 1986, S. 117.
  • Michael Ohnewald: Der Architekt mit dem Mut zur Größe (Memento vom 13. April 2014 im Internet Archive). In: Stuttgarter-Zeitung.de vom 11. April 2006.
  • Petra von Olschowski; Ursula Stock (Illustration); Heinz Rall (Fotos): Ursula Stock - Irrgarten möbliert, [Güglingen] 2007.
  • Heinz Rall (Fotos und Gestaltung); Galerie Valentien (Herausgeber); Kurt Leonhard (Vorwort): Ursula Stock : Skulpturen, Bilder, Zeichnungen 1982 - 86, Stuttgart [1986].
  • Heinz Rall; Peter Anselm Riedl: Das Güglinger Palmtuch, Güglingen 1988, S. 76–77.
  • Heinz Rall: Güglingen - Kunst im Stadtraum, Güglingen 1990, Seite 8-23, 39, 41-43, 81, 86-90.
  • Heinz Rall: Güglingen. Erneuerung einer Stadt, Stuttgart 1995, Seite 12, 14, 20-21, 34, 41, 49-51, 55, 59, 61, 63-64, 67, 77, 85, 99.
  • Heinz Rall; Ulrich Gräf; Reinhard Lambert Auer; Gerhard Koch: 25 Jahre evangelischer Kirchenbau Rall und Partner 1955 - 1980, Stuttgart 2001, Seite 99, 109, 112-114, 126, hinterer Buchdeckel.
  • Heinz Rall: Herzogskelter Güglingen, Kreis Heilbronn. Künstlerische Beiträge im Rahmen der Stadtkernsanierung (1977–81) von Ursula Stock Stuttgart, [Güglingen] ohne Jahr.
  • Ursula Stock (Illustration); Heinz Rall (Fotos): Güglingen. Künstlerische Beiträge von Ursula Stock 1978 – 1990. [Künstlerische Beiträge zur Stadtsanierung, Gestaltung: Ursula Stock], Bönnigheim 1991.
  • Ursula Stock; Heinz Rall (Fotos): Jahreszeiten-Brunnen Talheim Kreis Heilbronn, [Güglingen] 1992.
  • Ursula Stock; Heinz Rall (Fotos): MM. Millenio – Millenia – Millennium. Brunnen Rathausplatz Sigmaringen-Laiz, Güglingen [2000].
  • Ursula Stock; Heinz Rall (Fotos): Tisch Schmuck. Ursula Stock, [Güglingen 2002].
  • Ursula Stock; Heinz Rall (Fotos): Lebensbaum. Abgezweigt + aufgepfropft. 1988–2008. Ursula Stock, [Güglingen] 2008.
  • Ursula Stock (Herausgeberin): Dr. Sabine Leutheußer 1955 – 2012. Texte zu Ausstellungen. Ursula Stock, Robert Förch, Anneliese Hermes, Sabine Hoffmann, Ursula Laquay-Ihm, Güglingen 2012.
  • Ursula Stock: Die Zauberflagge voller Farben und Worte und Intensität. In: Günther Wirth: Haikus für das Zauberle. Fünftes Buch, [Stuttgart] 2013, Seite 5-6.
  • Ursula Stock. In: Plastik im Freien 1983/84. 7 Bildhauer stellen Plastiken in den Stadtbezirken auf, Stuttgart 1984, 3 Seiten ohne Nummerierung.
  • Uta Thomas (Text); Günter Beck (Fotos): Brunnenanlage auf dem Kirchplatz [in Neuenbürg] In: Quellen, Brunnen, Wasserspiele in Pforzheim und im Enzkreis, Pforzheim 1993, S. 121.
  • Günther Troll (Herausgeber); Kurt Leonhard (Mitarbeit): Ursula Stock, StuttgART – Edition Hugo Matthaes, Stuttgart 1996.
  • Ursula Tschohl-Stock. In: Das Kunstwerk 22.1968/69, Heft 1-2, S. 65.
  • Bernd Uter: Güglingen und sein schönes Land. In: Schönes Schwaben 1994, Heft 1, S. 12–17.
  • Claudia Wachter; Charlotte Ruck; Peter Koch: Zabergäu. Zwischen Stromberg und Heuchelberg, Brackenheim 2002, S. 68–73.
  • Claudia Wachter; Ulrike Maushake; Brigitte Hentschke: Zabergäu. Lebenswert und Eigenart, Brackenheim 2005, S. 146–153.
  • Günther Wirth: Christina Heck, Ursula Stock. Galerie im Hause Behr, Stuttgart (29. 4. – 21. 6. 75). In: Das Kunstwerk 28.1975, Heft 4, S. 74–75.
  • Günther Wirth: Kunst im deutschen Südwesten. Von 1945 bis zur Gegenwart, Stuttgart 1982, S. 161, 165.

Kataloge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erich Baum: ChristusBilder, Augsburg 1987, S. 104–105.
  • Rudolf Bayer (Redaktion): Ursula Stock. Bilder und Zeichnungen. Ausstellung „Ursula Stock“ [Oktober-November 1978 in der Galerie im Unteren Tor Bietigheim], Bietigheim-Bissingen 1978.
  • Hans Peter Braun; Günther Wirth; Wolfgang Wohnhas: Der grosse Alb-Gang. Skulpturen in der Natur. Ausstellung vom 27. Juni 1999 bis 01. Juli 2000 beim Naturschutzzentrum Schopflocher Alb, Esslingen am Neckar: Landkreis Esslingen, Kultur- und Schulamt, 1999.
  • Helga Gebhardt: Ursula Stock. In: Kunst im Rathaus. 100. Kunstausstellung der Stadt Waiblingen. 100 Exponate aus der Städtischen Sammlung. 11. Mai 1986, Waiblingen 1986, S. 194–195.
  • Dieter Hannemann (Katalog): Art in Stuttgart 1976. An exhibition on the occasion of the 200th anniversary of the USA, St. Louis, Mo., May 26 - July 11, 1976, [Stuttgart] 1976, 2 Seiten ohne Nummerierung.
  • Helmut Herbst; Heinz Rall (Fotos): Ursula Stock. Skulpturen Zeichnungen 1989–1994, Stuttgart 1994.
  • Alfred Hübner: Kunst im Stadtbild Pforzheim 1991. Joannis Avramidis, Gerlinde Beck, Wolfgang Bier, René Dantes, Günther Förg, Guido Messer, Stefan Pietryga, Michael Sandle, Rudolf Scheurer, Ursula Stock. [Eine Ausstellung des Kulturamtes Pforzheim], Pforzheim 1991, S. 7, 16-17, 66-71.
  • Lüdger Hünnekens; Ursula Stock (Illustration): Ursula Stock, Quadriga zügellos, [Güglingen] 2000. – Ausstellung im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin 2000.
  • Deutscher Künstlerbund. 19. Ausstellung in Stuttgart 1971. Galerie der Stadt Stuttgart, 17. Juli bis 5. September 1971, 1 Seite ohne Nummerierung.
  • Künstlerbund Baden-Württemberg. 19. Jahresausstellung, Stuttgart Württ. Kunstverein, 2. November bis 2. Dezember 1973, Stuttgart 1973, S. 33, 159.
  • Künstlerbund Baden-Württemberg. 20. Jahresausstellung, Kunstverein Freiburg, Städtische Galerie Schwarzes Kloster, 5. Oktober bis 3. November 1974, Stuttgart 1974, S. 33, 183.
  • Künstlerbund Baden-Württemberg e. V. 21. Jahresausstellung, Badischer Kunstverein e. V., Karlsruhe, Waldstraße 3, 26. April bis 8. Juni 1975, Stuttgart 1975, Nr. 216-217.
  • Künstlerbund Baden-Württemberg e. V. 22. Jahresausstellung, Museum der Stadt Ulm, Ulm, Neue Straße 92, 3. Oktober bis 21. November 1976, Stuttgart 1976, Nr. 240-241.
  • Künstlerbund Baden-Württemberg e. V. 23. Jahresausstellung, Städtische Galerie Villa Merkel, Esslingen, Pulverwiesen, 23. Oktober bis 4. Dezember 1977, Stuttgart 1976, Nr. 251-252.
  • Künstlerbund Baden-Württemberg e. V. 31. Jahresausstellung, Galerie der Stadt Esslingen, Villa Merkel, 15. September - 27. Oktober 1985, Stuttgart 1985, Nr. 205.
  • Clemens Ottnad (Redaktion): Was bleibt : Konzepte für den Umgang mit Künstlernachlässen; Symposium des Künstlerbundes Baden-Württemberg am 25. Oktober 2014 an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Freiburg im Breisgau 2015, Seite 160.
  • Künstlerbund Baden-Württemberg (Herausgeber): Alle! – 60 Jahre Künstlerbund Baden-Württemberg 2015. Der Künstlerbund Baden-Württemberg in der Städtischen Galerie Karlsruhe 12. April - 24. Mai 2015. Freiburg im Breisgau 2015, Seite 594-595.
  • Ursula Stock; Heinz Rall (Fotos): Stock-Eisen. Ursula Stock, Eisenskulpturen 1985–2002, [Güglingen] 2002. – Ausstellung 11 Positionen Eisenplastik im Kunstverein Reutlingen.
  • Ursula Stock; Heinz Rall (Fotos): Ursula Stock - Brandenburger Torheiten, [Güglingen] 2004. – Ausstellung Brandenburger Torheiten im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin, 80 Jahre Industrie-Pensions-Verein e.V., Berlin.
  • Ursula Stock: In memoriam Heinz Rall 1920-2006. Mit Beiträgen von Dr. Sabine Leutheußer, Pfarrer Werner Marquardt, Horst Seizinger (Stadtsanierung), Pfarrer Gerhard Koch (Der Kirchenbauer Heinz Rall), Dr. Dietrich Wintterlin (Römische Dichtung), Hans Röper (Heinz Rall zum Gedenken), Güglingen 2010.
  • Wolfgang Strassacker: Kunstguss. Kunstgiesser und ihre Künstler. Ausstellung im Landesgewerbeamt Karlsruhe, 4. - 26. Oktober 1985. Stuttgart 1985.
  • Gebhard Streicher: Christus-Reflexionen. Galerie an der Finkenstrasse der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, 3. - 26. Juni 1987, München 1987, Nr. 29.
  • Günther Wirth; Ursula Tschohl-Stock (Illustration): Ursula Tschohl-Stock, Hamburg, Malerei + Grafik: Erstausstellung 22. April-17. Mai 1967, Galerie Moderne Kunst, Stuttgart-Vaihingen, [Stuttgart-Vaihingen 1967].
  • Günther Wirth; Ursula Stock; Heinz Rall (Fotos): Ursula Stock. Skulpturen – Bilder – Zeichnungen 1986–88. Galerie im Kolpingbildungszentrum Augsburg 11. Oktober – 24. November 1988, Güglingen 1988.

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ursula Stock – Quadriga zügellos. Brandenburger Torheiten. Irrgarten möbliert, Videofilm von Horst und Renate Seba, 2008, Dauer: ca. 7 Minuten.
  • Ursula Stock – Freie Arbeiten. Brunnen. Berlin, Videofilm von Horst und Renate Seba, 2008, Dauer: ca. 24 Minuten.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ursula Stock – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
(= Illustrierte Werkliste von Ursula Stock)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. #Troll 1996, S. 90; #Wirth 1975, S. 74.
  2. Ägypten 1960, Türkei 1962, Mexiko 1963/1964.
  3. #Ohnewald 2006.
  4. #Rall 1988, S. 76.
  5. #Wirth 1975, S. 74.
  6. #Heißenbüttel 1979, S. 115.
  7. #Gall 1979, S. 114.
  8. #Gall 1979, S. 114.
  9. #Hannemann 1979, S. 94.
  10. #Hannemann 1979, S. 94; #Troll 1996.1, S. 20–21.
  11. Stadtbibliothek Stuttgart, Graphothek, Nr. 51 und 52.
  12. #Heißenbüttel 1979, S. 115.
  13. #Gall 1979, S. 114.
  14. #Rall 1986, S. 3.
  15. #Leutheußer-Holz 1993; S. 27.
  16. Siehe: Güglingen.
  17. #Stock 2000, S. 40.
  18. #Hünnekens 2000, S. 3.
  19. Kurt Leonhard in #Rall 1986, S. 3.
  20. #Leutheußer-Holz 1993, S. 29, über die Plastik Brust-Korb (1992).
  21. Ursula Stock in: #Freudenstadt 2012, S. 38.
  22. #Stock 2000, S. 36.
  23. Nr. 51, 52, 393, 745.