Usbeken-Khanat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Khanat der Usbeken, auch als usbekisches Khanat und als Khanat von Buchara bekannt, war der Name einer zentralasiatischen Stammesföderation, die 1428 gegründet wurde und ab 1506 in das Khanat von Buchara überging.

Abstammung, Herkunft und Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlacht bei Muhi, 1241, zwischen den Mongolen (links) unter Shibani und den Ungarn (rechts), aus dem 13. Jh.

Der Name „Usbeken“ leitet sich von Usbek Khan ab, einem Khan der Goldenen Horde, der den Islam in seinen Ländern durchsetzte. Die ersten Fürsten der Usbeken galten als Dschingisiden und konnten somit ihre Ahnenreihe bis auf den Mongolen Shibani Khan zurückverfolgen. Aus diesem Grunde nannte man die erste usbekische Herrscherdynastie auch „Scheibaniden“.

Mit dem Namen „Usbeken“ wurden bereits im 14. Jahrhundert verschiedene turksprachliche Stämme bezeichnet, die in Westsibirien und dem nordöstlichen Kasachstan beheimatet waren und Herrschern aus dem Geschlecht der Scheibaniden unterstanden. Nachdem die Aspirationen der Scheibaniden auf das Khanat der Goldenen Horde gescheitert waren, erfolgte die erste politische Zusammenfassung der Stämme in einem eigenen Usbeken-Khanat unter Abu'l-Chair (reg. 1428–1468). Gleichzeitig wurde unter einer anderen Schaibaniden-Linie das Khanat Sibir gegründet. Nach erfolgreichen Kriegszügen gegen die Timuriden und der Eroberung des Gebiets am Syrdarja versuchte Abu’l-Chair, die neu eroberten Gebiete zum Kern eines zentralisierten Staats zu machen. Dagegen wendete sich eine Opposition innerhalb der Stammeskonföderation, die Kasachen (Abtrünnige) genannt wurden. Nachdem Abu’l-Chair 1456/57 gegen die Oiraten eine vernichtende Niederlage erlitten hatte und das Syrdarja-Gebiet geplündert und verwüstet worden war, nutzte diese Opposition diese Lage aus. 1468 besiegten die Kasachen Abu’l-Chair in einer Schlacht, in der er getötet wurde. Das Reich Abu’l-Chairs fand sein Ende. In der Folge gründeten die Kasachen ihr eigenes Khanat.

Als einziger Angehöriger der Familie überlebte der Enkel Abu’l-Chairs, Mohammed Scheibani, das Ende dieses ersten Usbeken-Khanats. Mit seinen Gefolgsleuten, die den Namen Usbeken beibehielten, überschritt dieser den Syrdarja. Sie, die Vorfahren der heutigen Usbeken, ließen sich südlich davon nieder[1]. Dort assimilierten sie sich – ganz im Gegensatz zu den späteren Kasachen – stärker mit den dort schon ansässigen tschagataisprachlichen türkischen und iranischen Volksgruppen. Aus Mohammed Scheibanis Reich spalteten sich die Khanate Chiwa und Kokand ab, der verbleibende Staat wurde erst Khanat Buchara, später Emirat Buchara genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich die nördlichen Steppennomaden unter der Führung Qasym Khan, der aus der Familie Ordas entstammte, selbstständig wurden, begann mit Abu'l-Chair (reg. 1428–1468), ein Nachfahre Shibani Khans den Kampf um die Vorherrschaft in den Steppen. Mit Hilfe des Nogaiers Waqqas Bej tötete dieser 1428 Boraq Khan (reg. 1422–28), den Sohn Qasyms.[2]

Konflikte mit den Kasachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boraq Khan hatte erst kurz zuvor mit Hilfe der Timuriden die Übernahme der Weißen Horde angestrebt und war dadurch zu einem starken Konkurrenten Abu'l-Chairs aufgestiegen. Nun begann Abu'l-Chair, die Nomaden im Gebiet zwischen Tobol, Ural und Syrdarja zu vereinigen. Abu'l-Chair war ein überzeugter Muslim und versuchte einen straff organisierten Staat aufzubauen. Damit geriet er in den Gegensatz zur nomadisch geprägten Steppenkultur der Kasachen.

1447 ging Abu'l-Chair gegen den Timuriden Ulug Beg vor, erreichte die Herrschaft über das Syrdarja-Gebiet und eroberte Samarkand. Auch in die folgenden Thronstreitigkeiten bei den Timuriden griff er mehr als einmal ein, begünstigte z. B. 1451 Abu Said.

Abspaltung der Kasachen und Zerschlagung des Usbeken-Khanates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1456 spalteten sich Boraqs Söhne Kerei und Janibek vom Usbeken-Khanat ab, nachdem Abu'l-Chair eine schwere Niederlage gegen die westmongolischen Dschungaren erlitten hatte. Die abtrünnigen Prinzen unterstellten sich zunächst dem Schutz der letzten bedeutenden Tschagatai-Khane Esen Bugha und Yunus. Sie versammelten schrittweise all jene, die ungebunden bleiben wollten und erneuerten das Kasachenreich.

1468 wurde Abu'l-Chair von den zurückkehrenden Kasachen nach einer Niederlage nördlich des Syrdarja getötet. Danach schien sein Khanat schon am Ende: Abu'l-Chairs Stämme spalteten sich unter die überlebenden Söhne und andere Verwandte auf und es entstanden sogenannte Apanagen (Teilherrschaften) oder aber gingen zu den Kasachen über. Den Apanagen der Söhne hatten keinen langen Bestand. Deren Herrscher Budaq und Baruj wurden noch von Yunus, dem Tschagatai-Khan, beseitigt.

Eroberung Mittelasiens und Wiedererrichtung des Khanates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abu'l-Chairs Enkel Mohammed Scheibani, der Sohn von Budaq, begann, das untergegangene Khanat neu zu errichten. Scheibani begann als Flüchtling und Söldnerführer und konnte im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts die Usbeken erneut vereinigen. So eroberte er um 1500/01 von den Timuriden die Städte Buchara und Samarkand und besetzte Transoxanien. 1503 schlug Scheibani seine früheren Feudalherren, die Söhne von Yunus Khan, im Ferghanatal und nahm sie gefangen. 1507 besetzte er nach dem Tod des Timuriden Husain Baiqara Herat. Scheibanis endloser Siegeszug fand 1510 sein blutiges Ende: Er wurde vom Perserschah Ismael I. bei Merw gestellt und in der Schlacht getötet[3].

Khanat Buchara[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte (in Englisch) mit dem Khanat Buchara zur Zeit seiner größten Ausdehnung
Jagdszene, Mittelasien, Mitte des 16. Jh.

Zum Zeitpunkt von Mohammed Scheibanis Tod 1510 regierte in Buchara Ubaidullah b. Mahmud, sein Neffe, als Sultan. Der Timuride Babur rückte 1511/12 mit persischer Hilfe nach Buchara und Samarqand vor, wurde jedoch zurückgeschlagen.

1538 versuchte Ubaidullah Khans, Khan von Buchara, erfolglos das Khanat Chiwa zu erobern. Ubaidullah b. Mahmud, Statthalter von Buchara und Khan 1533 bis 1539, der Neffe Muhammad Scheibanis, führte den Krieg gegen den Iran fort, es gelang ihm jedoch nicht, Schah Tahmasp zu besiegen.

Die lange Regierungszeit von Abdullah (II.) brachte Ruhe und Wohlstand, doch zu ihrem Ende kam es zu Kriegen und ungefähr 1598 griffen die Kasachen Buchara an.

Mit dem Tod von Abdullahs Sohn und Vetter wechselte die Dynastie 1598/99 zu den aus dem Khanat Astrachan stammenden Dschaniden-Dynastie (1599–1785).

Imam Quli Khan (reg. 1610–1640/2) förderte vor allem den Bau von Moscheen und Medresen. Als er sein Augenlicht verlor, ernannte er seinen Bruder Nadir Muhammed (1640/2–1645, abgesetzt) zum Nachfolger. Der weltlich gesinnte Nadir Muhammed, vorher Statthalter von Balch, musste den Thron alsbald zugunsten seines Sohnes Abd al-Aziz (reg. 1645–1678) räumen und floh zum persischen Schah.

Unter Abd al-Aziz und seinem Bruder Subhan Quli Khan (*ca. 1624, reg. 1678/80–1702, ein Gelehrter) kam es dann zu einer letzten, bescheideneren Glanzzeit des Landes, wobei neben neuen Medresen auch das Chan-name, das usbekische Nationalepos (und Konkurrenzprodukt zum Schah-name) entstand. Subhan Quli Khan empfing auch Gesandtschaften aus Delhi und Istanbul, ein Zeichen noch vorhandener Bedeutung. Trotzdem wurden die Gegensätze zwischen der Feudalklasse, den Derwischorden und kriegslustigen Stammesgruppen in Grenznähe zu einem inneren Problem, während an den Syrdarja-Grenzen zu den Kasachen große Unruhe herrschte.

Um 1700 entglitt den Khanen, speziell Abu'l Faiz (Sohn von Subhan Quli, reg. 1707–1747) wegen inneren und äußeren Konflikten die Macht über das Ferghanatal. Schah-Rukh ergriff die Gelegenheit und begründete 1710 das unabhängige Khanat Kokand. Um 1723 flüchteten große Gruppen von Kasachen vor den Dschungaren nach Buchara und Samarkand.

Im Juli/September 1740 griffen die Perser unter Nadir Schah an. Der Khan Abu'l Faiz wollte sich auf Rat des Mangitenclans unterwerfen, aber der Adel zwang ihn zum Krieg. Nadir Schah siegte mit Hilfe seiner überlegenen Artillerie und zog als Sieger in Buchara ein und verzichtete auf eine Plünderung. Abu'l Faiz musste sich als Vasall bekennen und ein Heiratsbündnis schließen.

Etwa 1747 wurde Abu'l Faiz von seinem Regenten Muhammad Rahim Bi ermordet. Muhammad Rahim, Führer des Mangitenclan und abhängig vom persischen Herrscher Nadir Schah, bestieg 1753 selbst den Thron, führte anstelle „Khan“ den neuen Titel „Emir“ ein, und regierte bis 1758. Damit waren die Dschaniden entmachtet, und unter Abu'l Ghazi (reg. 1758–85, abgesetzt) regierte bereits der Mangitenclan das Land. Die Herrscher beriefen sich nun auf Islamische Prinzipien anstatt auf die dschingisidische Abstammung. Buchara war nun einer der wenigen Staaten in Zentralasien, die nicht von den Dschingisiden oder Timuriden regiert wurde.

Einer von Muhammad Rahims Verwandten, Ma'sum Schah Murad († 1799), wurde der Schwiegersohn Abu'l Ghazis und bestieg 1785 selbst den Thron, nachdem er die Dschaniden endgültig abgesetzt hatte und den offiziellen Übergang zum Emirat Buchara vollzog. Er stand den Derwischen nahe und wagte 1788 zum letzten Mal einen Angriff auf den Iran, wobei er Merw eroberte, die Murghab-Dämme zerstörte und die iranische Bevölkerung deportierte. Seine Dynastie hielt sich bis 1920.

Das Khanat Chiwa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kalta Minor in der Altstadt von Xiva

Ilbars Khan (reg. 1512–25) hatte 1512 in Choresm (mit den Städten Urgentsch und Chiwa) die Perser in dieser Region entmachtet. In der Folgezeit rief er in Chiwa das unabhängige Khanat aus und begründete damit eine neue Dynastie (die der Arabschahiden). Dieses Khanat entwickelte sich zum Konkurrenten des Usbeken-Khanates und rang mit diesem um weite Teile Zentralasiens. welche nicht unbedingt im Bündnis mit dem Usbekenkhanat stand. Ibars selbst war zwar ein Scheibanide, stammte aber aus einem anderen Zweig der Familie, der sich im späten 14. Jahrhundert von den Vorfahren der Khane Bucharas trennte.

Hajji Muhammad (reg. 1558–1602) musste sich beispielsweise 1594/96 mit Abdullah II. auseinandersetzen. Sein Nachfolger Arab Muhammad (reg. 1603–1621) wies einen ersten russischen Vorstoß auf Urgentsch zurück. Er erlitt jedoch um 1613 eine Niederlage gegen die Kalmücken und musste um 1620 die Hauptstadt von Urgentsch nach Chiwa verlagern. Die Regierung war ähnlich orthodox wie die in Buchara. Aber immerhin betätigte sich der Khan Abu’l Ghazi Bahadur (reg. 1643–1663) als Dichter und Geschichtsschreiber, ihm verdankt man wichtige Hinweise über die Herkunft der Scheibaniden. Abu'l Ghazi schlug auch 1648 und 1652/3 zwei Angriffe der Kalmücken erfolgreich zurück und zog 1661 gegen Abd al-Aziz (reg. 1645–1678) bis Buchara.

Im 18. Jahrhundert schwand auch hier die Macht der Khane, 1740 eroberte Nadir Schah die Festung von Khanka, zog in Chiwa ein und ließ den Khan Ilbars II. hinrichten. Im Jahr 1804 wechselte dann die Dynastie und 1873 wurde Chiwa zum russischen Protektorat gemacht.

Das Khanat Kokand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Khanat Kokand wurde 1710 von einem (angeblichen?) Scheibaniden namens Shah-Rukh gegründet und hielt sich bis 1876. Nach der Vernichtung des mächtigen Dschungarenreiches durch die Qing-Dynastie war auch der Kokander Khan Erdeni gezwungen, eine formelle chinesische Oberhoheit anzuerkennen (1758). Diese Oberhoheit bestand auch für den Rest des Jahrhunderts.

Im 19. Jahrhundert konnten die Khane Alim, Muhammad Umar (reg. 1809–22) und Muhammad Ali (reg. 1822–40) auch Taschkent und andere Städte besetzen und einige Stämme der Kasachen bis hin zum Balchaschsee zur Anerkennung der Kokander Oberhoheit zwingen. Aber der Erfolg war nur scheinbar: Andauernde innere Konflikte brachen um 1840 auf und der Emir von Buchara rüstete mit Hilfe ausländischer Berater eine halbwegs moderne Armee auf, mit der sich in die inneren Verhältnisse des Khanats einmischte (u. a. 1840/2, 1863), kurz bevor Buchara selbst dem russischen Angriff 1865/68 zum Opfer fiel. 1868 wurde das Khanat Kokand dann ein Vasall des Zarenreiches und 1876 schließlich von den Russen annektiert.

Fürstenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Interesse einer knappen Darstellung werden die Nebenlinien und das Emirat Buchara nicht aufgelistet.

Die Scheibaniden:

  • Abu'l-Chair, ca. 1428–1468
  • Budaq und Baruj Oglan (Söhne Abu'l-Chairs), ca. 1468/72
  • vakant
  • Mohammed Scheibani (Sohn Budaqs und Enkel Abu'l-Chairs), ca. 1488–1510
  • Kütschküntschi (Sohn Abu'l-Chairs und Onkel Mohammed Scheibanis), 1510–1530 Oberherrscher
  • Abu Sa'id (Sohn Kütschküntschis), 1530–1533 Oberherrscher
  • Ubaidullah b. Mahmud (Neffe Mohammed Scheibanis), 1533–39 Oberherrscher (seit 1510 in Buchara)
  • Abdullah I. (Sohn Kütschküntschis und Vetter Mohammed Scheibanis), 1540 Oberherrscher
  • Abd'ul Latif (Sohn Kütschküntschis und Vetter Mohammed Scheibanis), 1540–1551 Oberherrscher
  • Nawruz Ahmed (Sohn von Sayarj Khwaja und Enkel Abul Chairs), 1551–56 Oberherrscher
  • Pir Muhammad I. (Sohn Janibeks, Enkel v. Khaja Muhammed und Urenkel Abu'l-Chairs), 1556–1561 Oberherrscher
  • Iskandar (Sohn Janibeks und Bruder v. Pir Muhammad I.), 1561–1583 Oberherrscher
  • Abu'l Gazi Abd Allah II. b. Iskandar (Sohn Iskandars), 1557–1598 Oberherrscher
  • Abd al-Mumin (Sohn von Abd Allah II. b. Iskandar), 1598,
  • Pir Muhammed b. Sulayman (Neffe von Iskandar und Vetter von Abd Allah II. b. Iskandar), 1598/99

Die Dschaniden, auch Astrakhaniden genannt:

  • Jani Muhammed (Sohn Yar Muhammeds, eines geflüchteten Prinzen aus Astrachan, und Schwiegersohn von Iskandar), verzichtete 1599
  • Din Muhammad 1599
  • Baki Muhammad 1599–1605
  • Wali Muhammad 1605–1610
  • Imam Quli Khan 1610–1640/2, abgedankt
  • Nadir Muhammed 1640/2–1645, abgesetzt
  • Abd al-Aziz 1645–1678, abgedankt
  • Subhan Quli 1678–80 und 1680–1702
  • Ubaidullah 1702–1707 († 1717)
  • Abu'l Faiz 1707–1747
  • ...
  • Abu'l Ghazi 1758–1785 (De-facto-Regenten: die Emire der Manghit-Dynastie)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lazar Israelowitsch Albaum, Burchard Brentjes: Herren der Steppe. Zur Geschichte und Kultur mittelasiatischer Völker in islamischer Zeit. 3. Auflage. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1986, ISBN 3-326-00144-4.
  • René Grousset: Die Steppenvölker. Attila, Dschingis Khan, Tamerlan. Magnus Verlag, Essen 1975.
  • Gavin Hambly (Hrsg.): Zentralasien (= Fischer-Weltgeschichte. Bd. 16). 62.–63. Tausend. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-60016-2.
  • Henry Hoyle Howorth: History of the Mongols from the 9th to the 19th Century. Part 2: The So-Called Tartars of Russia and Central Asia. 2 Divisions. Longmans, Green & Co., London 1880.
  • Marion Linska, Andrea Handl und Gabriele Rasuly-Paleczek: Einführung in die Ethnologie Zentralasiens, Skriptum. Wien, 2003, abgerufen am 26. Oktober 2019.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chantal Lemercier-Quelquejay: 10. Die Kasachen und Kirgisen in: Gavin Hambly (Hrsg.): Zentralasien. (=Fischer Weltgeschichte, Band 16), 9. Auflage: 2002, Originalausgabe, Frankfurt am Main 1966, S. 152–154
  2. Die Machtkämpfe unter den Tataren des 14. und 15. Jahrhunderts sind oft sehr widersprüchlich überliefert. Der Khan Ulugh Muhammed (reg. 1419–24 und 1427–1438, † 1445) soll Boraq ebenfalls besiegt und getötet haben.
  3. Marion Linska, Andrea Handl und Gabriele Rasuly-Paleczek, S. 67