Uschi Brüning

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Auserwählt (mit Manfred Krug)
  DE 54 06.02.2015 (4 Wo.)

Uschi Brüning (* 4. März 1947 in Leipzig) ist eine deutsche Jazz- und Soul-Sängerin und Songautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brüning besuchte ab 1969 in der Musikschule Friedrichshain in Berlin-Friedrichshain die Spezialklasse Tanzmusik und Gesang und arbeitete mit der Klaus-Lenz-Band. Ab 1970 war sie Berufssängerin. In diesem Jahr unternahm sie ihre erste DDR-Tournee mit dem Günther-Fischer-Quintett und Manfred Krug. 1972 erhielt sie den zweiten Preis beim Internationalen Schlagerfestival in Dresden.

Seit 1975 arbeitete sie mit der eigenen Band Uschi Brüning & Co., zu der unter anderem der Saxophonist Helmut Forsthoff gehörte. 1977 trat sie auf der 1. Jazzbühne Berlin auf und erhielt 1981 den dritten Preis beim Festival Kärnten International in Österreich. Seit 1983 arbeitet sie mit Ernst-Ludwig Luten Petrowsky zusammen, mit dem sie verheiratet ist.[2] 1985 nahm sie an den 1. Jazztagen der DDR in Weimar und 1986 am 1. Internationalen Frauen-Jazz-Festival in Frankfurt am Main teil. 1989 war sie auf Tournee mit dem European Jazz Ensemble und trat in dem Programm Ich mach ein Lied aus Stille mit Eva Strittmatter auf. 1993 nahm sie am JazzFest Berlin teil und trat im Programm Vier im Konzert mit Annekathrin Bürger, Barbara Kellerbauer und Carola Nossek auf. 2008 sang sie mit Georgie Fame in der Berliner Philharmonie.[3]

Von 2015 bis zu dessen Tod 2016 trat Brüning mit Manfred Krug unter dem Titel Manfred Krug liest und s(w)ingt auf.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1972: U. B. und das Günther-Fischer-Quintett
  • 1974: U. B. und Günther Fischer
  • 1982: Uschi Brüning
  • 1988: Kontraste – Uschi Brüning/Ernst-Ludwig Petrowsky
  • 1992: Features Of Usel
  • 1992: Enfant
  • 2000: Breitmaulfrösche
  • 2002: Dein Name, das Porträt
  • 2005: Swingin’ Ballads
  • 2010: Uschi Brüning: Das Portrait (Original Amiga Masters)
  • 2013: Ernst-Ludwig Petrowsky / Uschi Brüning / Michael Griener Ein Résumé
  • 2014: Auserwählt (zusammen mit Manfred Krug) (German Jazz Award in Platin, Deutschland)[5]
  • 2015: So wie ich
  • 2016: Live (mit Engerling featuring Ernst-Ludwig Petrowsky)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1971: Komm doch zu mir / Lichterglänzendes Rad
  • 1972: Dein Name / Bunte Bilder
  • 1974: Es war lieb von dir / Die Angst in der Nacht
  • 1974: Ich steig’ aufs Dach / Mach deine Augen zu
  • 1975: Hochzeitsnacht / Einer wie du

Quellen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uschi Brüning in den deutschen Charts
  2. Berliner Zeitung vom 7. Dezember 2015; S. 19
  3. Georgie Famie mit Uschi Brüning & Alan Skidmore Quartet A Declaration of Love (ITM 2015)
  4. Spielplan des Nationaltheaters Weimar, abgerufen am 27. Oktober 2016
  5. Auszeichnungen: DE

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]