Usedom (Stadt)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Usedom
Usedom (Stadt)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Usedom hervorgehoben
53.86666666666713.9166666666673Koordinaten: 53° 52′ N, 13° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Usedom-Süd
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 38,57 km²
Einwohner: 1803 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17406
Vorwahl: 038372
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 137
Stadtgliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
17406 Usedom
Bürgermeister: Jochen Storrer
Lage der Stadt Usedom im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe an der Peene Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Torgelow Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
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Usedom ist eine Stadt auf der gleichnamigen Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie gehört zum Landkreis Vorpommern-Greifswald und ist Verwaltungssitz des Amtes Usedom-Süd, dem weitere 14 Gemeinden angehören.

Geografie[Bearbeiten]

Die Kleinstadt liegt im südwestlichen Teil der gleichnamigen Insel, im so genannten Achterland, am Nordwestufer des Usedomer Sees, einer Bucht des Stettiner Haffs. Im Westen und Norden wird das Gebiet der Stadt vom Peenestrom begrenzt.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Usedom gehören die Ortsteile:

  • Gellenthin
  • Gneventhin
  • Karnin
  • Kölpin
  • Mönchow
  • Ostklüne
  • Paske
  • Usedom
  • Vossberg
  • Welzin
  • Westklüne
  • Wilhelmsfelde
  • Wilhelmshof
  • Zecherin
Wüstungen und Wohnplätze im Gemeindebereich
  • Amtsmühlen (historischer Wohnplatz)
  • Amtswiek (Wüstung)
  • Bauhof (Wüstung)
  • Bresiz (Wüstung)
  • Grobe (Wüstung)
  • Gumzin (Wüstung)
  • Hufe (Wüstung)

Geschichte[Bearbeiten]

Stadt Usedom[Bearbeiten]

Name

Der Name der Stadt Usedom leitet sich aus dem slawischen „uznam“ ab. „Uznoimia civitas“ wurde um 1125 von dem hier missionierenden Bischof Otto von Bamberg erstmals für die Stadt im Südwesten der Insel bezeugt. Vielleicht liegt Uznoimia das slawische Wort znoj für Strom oder auch Mündung oder Umströmt zu Grunde. Der Name wandelt sich zu Uznoimi, Uznoim (1175), Uznam, Uznom, Uzdem hin zum Usedum im Jahr 1420.[2]

Mittelalter

Die Region ist seit der Jungsteinzeit besiedelt und seit dem 8. bis 9. Jahrhundert durch Slawen. Seit dem 10. Jahrhundert stand auf dem heutigen Schlossberg eine slawische Burgsiedlung. Die „Urbs Osna“ wurde um 1115/1119 von den Dänen unter König Niels zerstört.

Ansicht 1611/15. Stralsunder Bilderhandschrift - Rechts mittig - Bauwiek, Rechts oben - Amtsmühlen
Ansicht von 1652 nach Merian

1128 nahmen auf dem Usedomer Schlossberg die wendischen Fürsten Westpommerns (unter militärischem Druck) das Christentum an. Die Burg Usedom, Zentrum der „terra Wanzlow“, wurde urkundlich erstmals 1140 bei der Bestätigung des Pommerschen Bistums durch den Papst genannt. Eine Burg wurde um 1159 wieder aufgebaut und zugleich entstand eine planmäßige Stadt mit seinem Markt. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts war der Ort Usedom eine der Lieblingsresidenzen der Herzöge von Pommern. Danach verlor er diese Bedeutung zugunsten von Wolgast und Stettin. 1155 wurde bei der Stadt das Kloster Grobe errichtet. In den Jahren 1177 und 1178 wurde Usedom erneut von Dänen unter König Waldemar I. erobert und zerstört.[3]

Im 13. Jahrhundert begann im Zuge der Ostkolonisation die deutsche Besiedlung von Usedom. Als vicus – also als Dorf – wurde Usedom 1240 und als oppidum dann 1267 erstmals erwähnt. Am 23. Dezember 1298 erhielt Usedom von Herzog Bogislaw IV. Lübisches Recht.

16. bis 19. Jahrhundert

Bei Großfeuern 1475 und 1688 brannte die Stadt komplett nieder. Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 gehörte Usedom zu Schwedisch-Pommern, mit dem Frieden von Stockholm vom 1. Februar 1720 wurde die Stadt preußisch. Seit 1876 hat die Stadt einen Eisenbahnanschluss.

Ab dem 20. Jahrhundert
Paul Trömel
Bürgermeister Trömel als Fremdenlegionär in Algerien (Mai 1913)
Trömel bei seiner Rückkehr aus Algier in Frankreich (November 1913)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts macht der Usedomer Bürgermeister Paul Trömel europaweit von sich reden. Er verschwand spurlos im Februar 1911, wurde dann in Paris erkannt und gab an, nicht zu wissen, wie er dorthin gelangt sei. Man unterzog ihn einer psychiatrischen Untersuchung und kam zu dem Schluss, dass Trömel ein „psychisches Doppelleben“ führe und unter „krankhaftem Wandertrieb“ litt. In einem Disziplinarverfahren sprach man ihn deswegen frei, und er trat sein Bürgermeisteramt wieder an und übte es zu aller Zufriedenheit aus. Im März 1913 verschwand er unmittelbar im Anschluss an eine Kreistagssitzung nochmals und tauchte einige Wochen darauf in Algier als Mitglied der französischen Fremdenlegion auf, was ein enormes Presseecho auslöste und zu abenteuerlichen Mutmaßungen Anlass gab. Auf der Reise hatte er einen neuen Namen angenommen: die Presse sprach u. a. von „Tunzel“, „Funze“, „Tunke“ oder „Tunge“; in den Dokumenten der Legion hieß er „Tunzé“. Dem Vernehmen nach hatte er sich bei der Einschiffung „Kunze“ genannt und war dann missverstanden worden. Im Spätsommer 1913 schrieb er an seine Frau, er sei „legionsmüde“, und kehrte anschließend nach Deutschland zurück, nachdem er von den französischen Militärbehörden offiziell wegen einer „Hörschwäche“ ausgemustert worden war. Im Jahr 1914 erschien ein autobiographischer Kurzroman unter seinem Namen, in dem er seine Erlebnisse schildert; danach verlieren sich seine Spuren.[4]

Im Verlauf der Eisenbahnlinie Ducherow–Swinemünde wurde 1932/33 die Hubbrücke Karnin errichtet, die 1945 kurz vor Kriegsende von Truppen der Wehrmacht auf dem Rückzug gesprengt wurde.

Nach der Verwaltungsreform 1815 kam Usedom zur preußischen Provinz Pommern und gehörte von 1818 bis 1945 zum Landkreis Usedom-Wollin. Von 1945 bis 1952 bildete die Stadt, mit dem nach dem Zweiten Weltkrieg bei Deutschland verbliebenen Teil des Landkreises Usedom-Wollin, den Landkreis Usedom im Land Mecklenburg. Dieser ging im Jahr 1952 im Kreis Wolgast im Bezirk Rostock auf.

Die Gemeinde gehört seit dem Jahr 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Seit dem Jahr 1994 gehörte Usedom zum Landkreis Ostvorpommern, der 2011 im Landkreis Vorpommern-Greifswald aufging.

Die Innenstadt und Rathaus wurden im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 grundlegend saniert.

Ortsteile[Bearbeiten]

Gellenthin[Bearbeiten]

Gellenthin wurde 1254 erstmals als „Gelendin“ urkundlich erwähnt. Der slawische Name wird als „Kinderpfleger“ oder „armer Schlucker“ gedeutet.[5]

Gellenthin ist von der Form her ein Straßenangerdorf und von der Funktion her ein Bauerndorf, das aber eher kleinbäuerlich anzusehen ist. Es hat keine öffentlichen Gebäude und außer Busverbindung keinen Transportanschluss.

Gneventhin[Bearbeiten]

Gneventhin wurde 1218 erstmals urkundlich als „Gnewetyn“ erwähnt. Der slawische Name wird mit „Zorn“ gedeutet. Es wird bis zum 19. Jahrhundert wie das benachbarte Gellenthin oftmals in schriftlichen Nachweisungen genannt.[5]

Gneventhin ist ein Haufendorf, aber ist eher großbäuerlich strukturiert. Die Gehöfte sind größere Dreiseithöfe, deren Struktur noch heute teilweise erkennbar ist. Auch dieser Ort hat außer Straßen keine erkennbare Infrastruktur. Zwei Höfe sind für „Ferien auf dem Bauernhof“ gelistet.

Amtsmühlen (historischer Wohnplatz)

Amtsmühlen wurde unter diesem Namen erstmals 1693 offiziell genannt. Im Ortsverzeichnis wurde der Ort noch bis 1906 genannt. Der Name des Wohnplatzes bezog sich auf die dort befindlichen 3 Holländerwindmühlen[5], die schon vor 1835 in der PUM (Preußisches Urmeßtischblatt) eingezeichnet waren. Zwei davon waren vor 1920 verschwunden, eine stand noch danach. Vorher standen dort zwei Windmühlen des Amtes Pudagla. Daher auch der Name – „Amtsmühlen“.

Bei diesem Ort befanden sich ein seltenes slawisches Körpergräberfeld (600 bis 1200), der alte und der neue Friedhof Usedom und der Jüdische Friedhof Usedom. Nur der neue Friedhof ist noch vorhanden.

In der Stralsunder Bilderhandschrift (siehe Bild oben) von 1612 wurden die Amtsmühlen vor der Stadtmauer auf der Anhöhe eingezeichnet.

Dieser Wohnplatz im Nordosten der Stadt wurde später nach 1920 in die Stadt Usedom integriert. Er wird jetzt in Richtung Seebäder von der B 110 gequert und davon beidseitig überbaut.

Amtswiek (Wüstung)

Die Wüstung Amtswiek wurde 1693 erstmals als „Amtswyk“ genannt. Die Amtswiek wurde als „die alte Vorstadt“ von Usedom bezeichnet. Dieser Ort gehörte zum Amt Pudagla - daher die Vorsilbe „Amt“, die Nachsilbe „Wiek“ stammt vom pomeranischen „Stadt“ oder „Marktplatz“, aber auch „kleine Bucht“.[5]

In der Stralsunder Bilderhandschrift (siehe Bild oben) von 1612 wurde die Amtswiek vor der Stadtmauer am Peenetor eingezeichnet, auch in der Vignette der Lubinschen Karte von 1618 ist die gleiche Situation gezeichnet.

Bis 1918 wurde diese Wüstung noch genannt, dann wurde sie in die Stadt integriert. Dort befindet sich jetzt der Hafen und die Wieckstraße.

Bauhof (Wüstung)

Bauhof wurde als Ort mit gleichem Namen 1709 offiziell genannt. Es war ein „uraltes“ Gehöft - Bauernhöfe wurde damals als „Bauhof“ bezeichnet. Dieser Hof gehörte zur frühslawischen Burgwallanlage mit Schloss und diente zu deren Versorgung. Die gesamte Anlage des heute noch sichtbaren Burgberges wird aber immer noch nur als Bauhof bezeichnet.[5]

Bekannt wurde diese archäologische Örtlichkeit schon 1128 durch die Biografen des Bischof Otto von Bamberg, der hier auf der Burg die versammelten Herrscher mit Herzog Wartislaw I. zum Christentum bekehrte. Deshalb steht auf dem Burgberg jetzt das Christianisierungsdenkmal.

Immer wieder, auch vor wenigen Jahren, wurde der Bauhof archäologisch untersucht und brachte spektakuläre Ergebnisse und Funde. Er ist ein großflächiges Bodendenkmal. Neben dem Schlossberg steht noch ein Wohngehöft wohl um 1920 errichtet, das aber mit dem historischen Wohnplatz nichts zu tun hat. Des wegen aber ist dieser Bereich leider nicht archäologisch untersuchbar.

Bresiz (Wüstung)

Bresiz wurde mit diesem Namen 1168 erstmals urkundlich genannt. Noch bis 1267 erfolgen mehrere Nennungen, danach verschwindet der Ort, er ist wüst. Die genaue Lage ist nicht bekannt, der Ort lag östlich von Mönchow. Der slawische Gründungsname bedeutet Birke oder Birkenhain.[5]

Grobe (Wüstung)

Grobe wurde 1159 erstmals urkundlich als „Grobe“, „Groben“ und „villa Groben“ genannt. Der slawische Name wird mit „durch Wallgraben geschützte Siedlung“ gedeutet. Der Ort wurde noch bis 1317 urkundlich genannt und war noch 1662 in historischen Karten gezeichnet.[5]

Das Kloster Grobe wurde 1155 gestiftet. Die Wüstung ist archäologisch sehr gut dokumentiert.

→ Siehe Hauptartikel: Kloster Grobe

Gumzin (Wüstung)

Gumzin wurde als Gumeczin, Gumeci und Gummetzin 1286 erstmals in drei Urkunden genannt. Der Name ist nicht gedeutet. Gumzin lag zwischen Usedom und Krienke und wurde 1286 mit hoher und niederer Gerichtsbarkeitan das Kloster Grobe von Herzog Bogislaw IV.abgetreten. Das Dorf wurde bis 1861 genannt und wurde dann mit Flur und Wald mit Krienke vereinigt.[5]

Hufe (Wüstung)

Hufe wurde als „Huff“ 1709 erstmals erwähnt. Der Name ist vom frühdeutschen Flächenmaß der Hufe abgeleitet. Es wurde noch bis 1756 genannt. Der Ort lag im so genannten Usedomer Winkel, dem Inselvorsprung zur heutigen Zecheriner Brücke. Er war zwischen den Orten Gneventhin und Gellenthin ein kleines adliges Gut.[5]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das neu gestaltete Wappen wurde am 24. November 1997 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 145 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Silber ein rechts gewendeter blauer Spangenhelm mit goldener Helmkrone und einem natürlichen Pfauenfederbusch. Auf dem Schild ein vorwärts gekehrter, gold gekrönter blauer Spangenhelm mit blau-silbernen Decken und einem von zwei blau-silbernen Fähnchen eingeschlossenen natürlichen Pfauenfederbusch.“

Das Wappen wurde 1997 von dem Weimarer Michael Zapfe neu gestaltet.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge der Stadt Usedom ist quer zur Längsachse des Flaggentuches von Blau, Silber (Weiß) und Blau gestreift. Die blauen Streifen nehmen jeweils ein Fünftel, der silberne (weiße) Streifen nimmt drei Fünftel der Länge des Flaggentuches ein. Auf der Mitte des silbernen (weißen) Streifens liegt das Stadtwappen, das zwei Drittel der Höhe des Flaggentuches einnimmt. Die Länge der Flagge verhält sich zur Höhe wie 5:3.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Usedom (Stadt)

Fahrradfähre auf dem Weg von Karnin nach Kamp über den Peenestrom; im Hintergrund das Stettiner Haff

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Durch die Stadt Usedom führt als Südanbindung der Insel Usedom die Bundesstraße 110 (B 110). Bis 1945 hatte die Stadt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Ducherow–Swinemünde, der heute das Naturparkzentrum der Insel Usedom beherbergt. In unmittelbarer Nähe der Überreste der Eisenbahnbrücke befindet sich ein Fähranleger, von dem aus eine Fahrradfähre nach Kamp verkehrt.

Usedom hat einen kleinen Hafen am Usedomer See, der eine schmale Verbindung (die „Kehle“) zum Stettiner Haff besitzt. Vom 18 km entfernten Flughafen Heringsdorf bestehen saisonale Linienflugverbindungen nach deutschen und einigen Zielen im mitteleuropäischen Ausland.[6][7]

Partnergemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gustav Kratz Die Städte der Provinz Pommern. Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865, S. 534-538 (Volltext)
  • Lutz Mohr: Die Christianisierung Pommerns und "Das Kreuz von Usedom" (Otto-von-Bamberg-Denkmal in der Stadt Usedom). In: Heimathefte für Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, Jg. 10, Heft 4/2000, S. 21-25

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Usedom (city) – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ernst Eichler und Werner Mühlmer: Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern. Ingo Koch Verlag, Rostock 2002, ISBN 3-935319-23-1
  3. Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern. Abriss ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865, S. 535.
  4. Volker Mergenthaler: Völkerschau, Kannibalismus, Fremdenlegion: Zur Ästhetik der Transgression (1897–1936). Niemeyer, Tübingen 2005, S. 164–175. ISBN 3-484-15109-9
  5. a b c d e f g h i Manfred Niemeyer: Ostvorpommern I. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 1: Usedom. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 1), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S. 5 ff
  6. germanwings Adds Heringsdorf Service in S14. Airline Route.net, 8. November 2013, abgerufen am 20. November 2013 (englisch).
  7. Wracamy do Heringsdorfu. Eurolot S.A., 19. Dezember 2013, abgerufen am 30. Dezember 2013 (polnisch).