Usitaqueno

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Usitaqueno
Der Suco Usitaqueno liegt im Süden des Verwaltungsamts Oesilo.
Daten
Fläche 9,12 km²[1]
Einwohnerzahl 833 (2015)[1]
Chefe de Suco Vicente Fallo
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Nibin 822
Nibin (Osttimor)
Nibin
Nibin
Koordinaten: 9° 25′ S, 124° 21′ O

Usitaqueno (Usi-Taqueno, Usitakeno, Usi Takeno) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Oesilo (Gemeinde Oecusse).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Usitaqueno
Orte Position[2] Höhe
Kisan 9° 24′ S, 124° 20′ O 584 m
Kuatnana 9° 25′ S, 124° 21′ O 624 m
Nibin 9° 25′ S, 124° 21′ O 609 m
Uerban 9° 26′ S, 124° 21′ O 617 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Usitaqueno eine Fläche von 9,53 km².[3] Nun sind es 9,12 km².[1] Der Suoc liegt im Süden des Verwaltungsamts Oesilo. Nördlich befinden sich die ebenfalls zu Oesilo gehörenden Sucos Bobometo und Usitasae. Westlich liegt das Verwaltungsamt Nitibe mit seinem Suco Banafi und südlich das Verwaltungsamt Passabe mit seinem Suco Abani. Im Osten grenzt Usitaqueno an den Nachbarstaat Indonesien.[4] Durch den Südosten führt die Überlandstraße von Bobometo nach Passabe. An ihr liegen die Dörfer Kuatnana, Nibin und Uerban (Uetban). Entlang der Westgrenze verläuft die Überlandstraße von Nitibe nach Passabe. An ihr liegt im Nordwesten der Ort Kisan.[4] In Nibin gibt es eine Grundschule (Escola Primaria Nibin).[5][6]

Im Suco befindet sich nur ein Aldeia: Nibin.[7]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 833 Einwohner (2015), davon sind 382 Männer und 451 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 91,3 Einwohner/km². Im Suco gibt es 216 Haushalte.[1] Über 99 % der Einwohner geben Baikeno als ihre Muttersprache an. Eine Minderheit spricht Tetum Prasa.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor 1999 ermordeten Soldaten der Streitkräfte Indonesiens und 200 pro-indonesische Milizionäre zwischen dem 7. und 9. September 1999 in den Dörfern Tumin, Quiubiselo, Nonquican (alle Suco Bobometo) und Nibin 17 Personen mit Macheten und Schußwaffen. Häuser wurden niedergebrannt und die Überlebenden in das indonesische Westtimor deportiert. In Inbate angekommen, wurden 55 junge Männer durch Soldaten, Polizisten und Milizionären von den anderen getrennt, gefesselt und geschlagen. Dann wurden sie zu Fuss nach Passabe getrieben und dort erschossen und erstochen. Acht Männer konnten entkommen.[9][10][11]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Vicente Fallo zum Chefe de Suco gewählt[12] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[13]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. a b Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 401 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Usitaqueno (tetum; PDF; 8,3 MB)
  9. Masters of Terror - Passabe Massaker
  10. CAVR-Report: 7.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances (englisch; PDF; 2,5 MB)
  11. CAVR-Report: Chapter 7.3: Forced Displacement and Famine (englisch; PDF; 1,3 MB)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  13. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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