Ustou

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Ustou
Uston
Ustou (Frankreich)
Ustou
Region Okzitanien
Département Ariège
Arrondissement Saint-Girons
Kanton Couserans Est
Gemeindeverband Couserans-Pyrénées
Koordinaten 42° 48′ N, 1° 16′ OKoordinaten: 42° 48′ N, 1° 16′ O
Höhe 560–2.803 m
Fläche 98,34 km2
Einwohner 315 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 3 Einw./km2
Postleitzahl 09140
INSEE-Code

Ruine von Schloss Château de La Garde

Ustou (Okzitanisch: Uston) ist eine französische Gemeinde mit 315 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Ariège in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Saint-Girons, zum Gemeindeverband Couserans-Pyrénées und zum Kanton Couserans Est (bis 2015: Kanton Oust). Die Einwohner werden Ustouens/Ustouennes genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ustou liegt rund 95 Kilometer südlich der Stadt Toulouse im Süden des Départements Ariège an der Grenze zu Spanien. Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Le Trein, Saint-Lizier und Sérac, zahlreichen Weilern und Streusiedlungen sowie Einzelgehöften. Die Dörfer liegen am Fluss Alet, der die Gemeinde in nördlicher Richtung durchquert. Beinahe das gesamte Vallée d’Ustou ist Teil der Gemeinde. Ustou liegt innerhalb des Regionalen Naturparks Pyrénées Ariégeoises. Weite Teile der Gemeinde sind Bergland und bewaldet. Höchster Punkt ist der Pic de Certescans im Südwesten der Gemeinde. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde an der D8F und der D38.

Umgeben wird Ustou von den Nachbargemeinden Oust im Nordosten, Ercé im Osten, Aulus-les-Bains im Osten und Südosten, Spanien im Süden, Couflens im Südwesten und Westen sowie Seix im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine frühe Besiedlung ist durch Funde aus der Steinzeit in einer Höhle belegt. Die einzigen Überbleibsel aus gallo-römischer Zeit sind Ortsnamen und die Pont d’Ocques südlich von Saint-Lizier. Im Jahr 1280 wird Schloss Château de Mirabat erstmals in einer Urkunde erwähnt. Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Provinz Couserans, die wiederum ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Saint-Girons. Zudem lag Ustou von 1793 bis 2015 innerhalb des Kantons Oust. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Saint-Girons zugeteilt. Die heutige Gemeinde entstand zwischen 1790 und 1794 durch die Vereinigung von Le Trein d’Ustou, Saint Lizier d’Ustou und Sérac d’Ustou.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1846 1851 1866 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 3.014 3.391 3.153 3.046 1.943 1.590 575 502 428 520 351 299 359 311
Quellen: Cassini und INSEE; heutiges Gemeindegebiet

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruinen von Schloss Château de Mirabat, seit 1995 ein Monument historique[1]
  • Ruinen von Schloss Château de La Garde, seit 1996 ein Monument historique[2][3]
  • Croix d’Ustou, eisernes Kreuz aus dem 18. Jahrhundert, seit 1965 ein Monument historique[4][5]
  • Kirche Église de la Nativité-de-la-Sainte-Vierge in Le Trein
  • Kirche Saint-Lizier in Saint-Lizier
  • Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption in Sérac
  • Kapelle Saint-Lizier in La Bincarède
  • Kapelle Sainte-Pierre in Le Trein
  • Kapelle Le Pont d’Oque in Saint-Lizier
  • Höhle Grotte de Font-Sainte
  • Brücke Pont d’Oque aus der Römerzeit
  • Wasserfälle von Turguella und Lastien (Höhe 80–100 Meter)
  • Denkmal für die Gefallenen[6]
  • zahlreiche Wegkreuze
  • Lavoir (Waschhaus) in Le Trein
  • weitere Sehenswürdigkeiten[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ustou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  2. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  3. Seite mit zahlreichen Fotos der Ruine und ihrer Umgebung@1@2Vorlage:Toter Link/www.photosariege.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  5. Seite mit zahlreichen Fotos des Hauses
  6. Denkmal für die Gefallenen
  7. Beschreibung auf Palissy (französisch)