Utah Starzz

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Utah Starzz
Logo der Utah Starzz
Gründung 1996
Geschichte Utah Starzz
19972002
San Antonio Silver Stars
20032013
San Antonio Stars
seit 2014
Stadion Delta Center
Standort Salt Lake City, Utah
Vereinsfarben grün, violett, weiß, schwarz, kupferrot, hellblau
Liga WNBA
Conference Western Conference
Meisterschaften keine
Conferencetitel keine

Die Utah Starzz waren ein US-amerikanisches Basketballfranchise der Women’s National Basketball Association aus Salt Lake City im Bundesstaat Utah. Das Team nahm von 1997 bis 2002 am Spielbetrieb teil bevor es nach San Antonio umgesiedelt wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Team wurde 1996 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1997 den Spielbetrieb auf.[1] Die Starrz begannen sportlich schwach, konnten aber in jeder Saison die Anzahl der Siege steigern und zumindest zweimal die Playoffs erreichen. Nach der Saison 2002 gab die WNBA ihre Eigentumsrechte an allen WNBA-Franchises ab, dabei bot die Liga die Rechte an den Franchises zunächst allen lokalen NBA-Mannschaften an.[2] Nachdem die Eigentümer der Utah Jazz nicht bereit waren die Utah Starzz zu übernehmen, wurde das Franchise am 5. Dezember 2002 von der Spurs Sports & Entertainment gekauft.[3] Kurz nach der Übernahme wurde das Team nach San Antonio, Texas umgesiedelt, wobei der Name von Starzz in Silver Stars umgeändert wurde.[1] Mittlerweile lautet der Teamname Stars.

Die Starzz trugen ihre Heimspiele im Delta Center aus.[4] Die Teamfarben waren Grün, Violett, Weiß, Schwarz, Kupferrot und Hellblau. In der Zeit ihres Bestehens qualifizierte sich das Team zweimal für die Playoffs. Der Gewinn einer WNBA-Meisterschaft blieb aber aus.[5]

Weitere Geschichte bei: San Antonio Silver Stars/Stars

Erfolge und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Starzz konnten in den sechs Saisons des Bestehens nur zweimal die Playoffs erreichen und dabei nur eine Playoff-Serie gewinnen. Die WNBA-Finals wurden nie erreicht.

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie der Teamerfolg hielten sich die auch individuellen Auszeichnungen in Grenzen. Nur in einer heute nicht mehr vergebenen Kategorie war eine Spielerin der Starzz erfolgreich.

Saison Kategorie Spielerin
2000 WNBA Peak Performer Freiwurfquote Jennifer Azzi

Saison für Saison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abkürzungen: Sp. = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen

Saison Sp. S N Siege in % Platz Playoffs
Utah Starzz
1997 28 7 21 25,0 4., Western Conference nicht qualifiziert
1998 30 8 22 26,7 5., Western Conference nicht qualifiziert
1999 32 15 17 46,9 6., Western Conference nicht qualifiziert
2000 32 18 14 56,3 5., Western Conference nicht qualifiziert
2001 32 19 13 59,4 4., Western Conference Niederlage in den Conference Semifinals, 0:2 (Sacramento Monarchs)
2002 32 20 12 62,5 3., Western Conference Sieg in den Conference Semifinals, 2:1 (Houston Comets)
Niederlage in den Conference Finals, 0:2 (Los Angeles Sparks)
Gesamt 186 87 99 46,8 2 Playoff-Teilnahmen in 6 Saisons
3 Serien: 1 Sieg, 2 Niederlagen
7 Spiele: 2 Siege, 5 Niederlagen (28,6 %)
weiter bei San Antonio Silver Stars/Stars

Spielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstrunden-Wahlrechte beim WNBA Draft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Jahr Draft-Position
Tami Reiss 1997 5.
Margo Dydek 1998 1.
Natalie Williams 1999 3.
Naomi Mullitauaopele 2000 12.
Name Jahr Draft-Position
Marie Ferdinand 2001 8.
Danielle Crockrom 2002 11.
LaNeishea Caufield 2002 14.

In den sechs Jahren während denen das Franchise in Salt Lake City beheimatet war, hatte der Klub sieben Draftrechte in der ersten Runde des WNBA Drafts. Das Franchise hatte meist einen Draft-Pick in der ersten Runde. In der Saison 2002 konnte sogar zwei Spielerinnen ausgewählt werden.[6]

Das Team aus Utah konnte mit Margo Dydek vor der Saison 1998 die erste Spielerin im Draft auswählen. Trotz dieses und weiterer früher Draft-Picks konnte aber keine Spielerin der Starzz die Auszeichnung als bester Neuling des Jahres erringen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b WNBA's History. WNBA; abgerufen am 29. Juni 2012 (englisch).
  2. Patrick Daugherty: WNBA as Advertising Agency. San Diego Reader; abgerufen am 29. Juni 2012 (englisch).
  3. Utah Starzz moving to San Antonio. United Press International, 6. Dezember 2002; abgerufen am 29. Juni 2012 (englisch).
  4. 2011 Media Guide. San Antonio Silver Stars, S. 61; abgerufen am 29. Juni 2012 (PDF; 11,3 MB, englisch).
  5. 2011 Media Guide. San Antonio Silver Stars, S. 52 f; abgerufen am 29. Juni 2012 (PDF; 11,3 MB, englisch).
  6. All-Time WNBA Draft Picks. WNBA; abgerufen am 30. November 2016 (englisch).