Ute-Christine Krupp

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Ute-Christine Krupp (* in Börsborn[1]) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ute-Christine Krupp studierte Wirtschaftswissenschaft, Philosophie, Psychologie und Soziologie in Deutschland und Frankreich. Von 1988 bis 1991 war sie Mitglied der Kölner Autorenwerkstatt. Sie schrieb zunächst vor allem Lyrik und Hörspiele, dann Prosa.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für ihre literarische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. Sie erhielt 1994 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium, den Martha-Saalfeld-Förderpreis und den Joseph-Breitbach-Förderpreis, 1997 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen[2] in der Sparte Literatur. Außerdem erhielt sie von 1999 bis 2008 zahlreiche Aufenthaltsstipendien – für Amsterdam, Tokio, Schöppingen, Schloss Wiepersdorf, Ahrenshoop und Sylt. Seit 2013 ist sie Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. 2016 bekam sie das Arbeitsstipendium des Berliner Senats.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schritte für Kellner. Hörstück. SR 1993.
  • Strom/Strömung. Hörstück. SR/BR 1994.
  • Grammatik, dieser wankende Sommerton. Hörstück, SR 1995.
  • Greenwichprosa. Erzählung. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1997.
  • Buchstaben, die man in einen Baum ritzt oder in eine Scheibe. Hörstück. Deutschlandradio Kultur/ORF 1998.
  • Alle reden davon. Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001. (Auszüge vorab veröffentlicht in BELLA triste Nr. 1, Hildesheim 2001.)
  • Membercard Europa. Ein Dialog. Reiseessay. Wunderhorn, Heidelberg 2005/Pygmalion, Sofia (erschienen in der Reihe "Deutsche Reise nach Plovdiv")
  • Muttersprache, Vaterland, Hörstück. Deutschlandradio Kultur und Bulgarischer Nationalsender, Berlín 2010
Herausgeber
  • mit U. Janssen: Zuerst bin ich immer Leser. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000.
Übersetzungen
  • Membercard Europa, übersetzt ins Bulgarische von Mirela Ivanova, 2005
  • Muttersprache, Vaterland, übersetzt ins Bulgarische von Maja Stefano, im Auftrag des Goethe-Instituts Sofia, 2010
In Anthologien
(Auswahl)
  • Das verlorene Alphabet - Deutschsprachige Lyrik der neunziger Jahre, Wunderhorn Verlag, Heidelberg 1998.
  • Wie immer unverhofft, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012.
  • Sommerausflüge - Die schönsten Geschichten vom Wegfahren, Insel Verlag, Berlin 2013.
  • Berlin bei Nacht - Neue Geschichten, Suhrkamp, Berlin 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NRW Literatur im Netz
  2. 1957–2007: 50 Jahre Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler. Hrsg. Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. K-West, Essen 2007. (S. 289)
  3. Arbeitsstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller 2016 vergeben. Staatskanzlei Berlin, 20. April 2016, abgerufen am 20. Mai 2016.