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Ute Oelmann

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Ute Oelmann (* 1949) ist eine deutsche Germanistin und ehemalige Archivarin, die gemeinhin als Doyenne der deutschen George-Forschung gilt.

Leben und Wirken

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Sie studierte Germanistik und wurde 1978 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen bei Paul Hoffmann mit der Dissertation Deutsche poetologische Lyrik nach 1945. Ingeborg Bachmann, Günter Eich, Paul Celan zum Dr. phil. promoviert.

Als eine der Bearbeiterinnen der „Großen Stuttgarter Hölderlin-Ausgabe“ kam sie 1980 an die Württembergische Landesbibliothek.[1] Innerhalb des Hauses wechselte sie 1984 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Stefan-George-Archiv. Zwischen 1990 und 2014 hatte sie schließlich die Leitung des Archivs inne[2][3] und zeichnete in dieser Funktion unter anderem für die Edition der 18-bändigen historisch-kritischen George-Gesamtausgabe sowie für die Herausgabe der im zweijährigen Rhythmus veröffentlichten George-Jahrbücher verantwortlich.[3] Im Laufe ihrer Karriere war Oelmann darüber hinaus Dozentin und Lehrbeauftragte an den Universitäten in Bristol, Tübingen, Gießen und Stuttgart.[3]

Publikationen (Auswahl)

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Kommentierte Werkausgaben

Kommentierte Briefwechsel, Briefe und Tagebücher

Monographien und Sammelwerke

Einzelnachweise

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  1. Biographische Informationen zu Ute Oelmann im Rahmen der Ankündigung eines von ihr am 16. November 2010 gehaltenen Vortrages. Abgerufen auf wlb-stuttgart.de (Württembergische Landesbibliothek) am 13. Oktober 2015.
  2. Biographische Informationen zu Ute Oelmann. Abgerufen auf beck-shop.de (Verlag C. H. Beck) am 13. Oktober 2025.
  3. a b c Burckhard Dücker (Hrsg.): Machen – Erhalten – Verwalten. Aspekte einer performativen Literaturgeschichte. Wallstein Verlag, 2016, ISBN 978-3-8353-1623-2, Seite 187.