Ute Sacksofsky

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Ute Sacksofsky (* 1960 in Bruchsal) ist eine deutsche Juristin. Sie ist Vizepräsidentin des Hessischen Staatsgerichtshofes und Professorin für Öffentliches Recht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie studierte von 1979 bis 1983 Rechtswissenschaft in Marburg und Freiburg, woran sich ein Studium in Harvard anschloss, wo ihr der Grad eines Master of Public Administration verliehen wurde. Mit einer Arbeit zum Grundrecht auf Gleichberechtigung wurde sie 1990 in Freiburg bei Ernst-Wolfgang Böckenförde promoviert[1] und mit dem Carl-von-Rotteck-Preis sowie dem Edith-Stein-Preis ausgezeichnet. Zwei Jahre später schloss sie das Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen ab. Bis zu ihrer Habilitation 1999 zum Thema Umweltrecht war sie unter anderem am Bundesverfassungsgericht und am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld tätig. Seitdem hat sie eine Professur an der Goethe-Universität inne.

Zwischen 2003 und 2008 war sie zudem Landesanwältin beim hessischen Staatsgerichtshof und Richterin beim Staatsgerichtshof Bremen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Grundrecht auf Gleichberechtigung. Eine rechtsdogmatische Untersuchung zu Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes, 2. Aufl., Baden-Baden 1996.
  • Umweltschutz durch nicht-steuerliche Abgaben. Zugleich ein Beitrag zur Geltung des Steuerstaatsprinzips, Tübingen 2000.
  • Rechtliche Möglichkeiten des Verkaufs von Emissionsberechtigungen, Berlin 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ute Sacksofsky auf der Website der Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mirjam Künkler/Tine Stein: Staat, Recht und Verfassung. Ernst-Wolfgang Böckenfördes politisches und verfassungstheoretisches Denken im Kontext. In: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart 65 (2017), S. 573–610, hier: S. 582.