Uttenweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Uttenweiler
Uttenweiler
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Uttenweiler hervorgehoben
Koordinaten: 48° 9′ N, 9° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 595 m ü. NHN
Fläche: 49,77 km2
Einwohner: 3489 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km2
Postleitzahl: 88524
Vorwahl: 07374
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 124
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 14
88524 Uttenweiler
Webpräsenz: www.uttenweiler.de
Bürgermeister: Werner Binder
Lage der Gemeinde Uttenweiler im Landkreis Biberach
Bayern Alb-Donau-Kreis Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Sigmaringen Ulm Achstetten Alleshausen Allmannsweiler Altheim (bei Riedlingen) Attenweiler Bad Buchau Bad Schussenried Berkheim Betzenweiler Ummendorf (bei Biberach) Biberach an der Riß Burgrieden Dettingen an der Iller Dürmentingen Dürnau (Landkreis Biberach) Eberhardzell Erlenmoos Erolzheim Riedlingen Ertingen Gutenzell-Hürbel Hochdorf (Riß) Ingoldingen Kanzach Kirchberg an der Iller Kirchdorf an der Iller Kirchdorf an der Iller Langenenslingen Laupheim Laupheim Maselheim Mietingen Mittelbiberach Moosburg (Federsee) Ochsenhausen Oggelshausen Riedlingen Riedlingen Riedlingen Rot an der Rot Schemmerhofen Schwendi Seekirch Steinhausen an der Rottum Tannheim (Württemberg) Tiefenbach (Federsee) Ummendorf (bei Biberach) Unlingen Unlingen Uttenweiler Wain WarthausenKarte
Über dieses Bild

Uttenweiler ist eine baden-württembergische Gemeinde im Landkreis Biberach. Sie liegt direkt vor dem Hausberg Oberschwabens, dem Bussen, zwischen den Städten Biberach an der Riß und Riedlingen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Uttenweiler besteht aus den Orten Ahlen, Dentingen, Dietershausen, Dieterskirch, Dobel, Minderreuti, Oberwachingen, Offingen, Aderzhofen, Uttenweiler und Sauggart.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uttenweiler wird erstmals 1173 urkundlich erwähnt. Der Name geht angeblich auf die Selige Uta zurück, die 772 hier gestorben sein soll. Uttenweiler kam bald unter österreichische Oberhoheit. Der damalige Ortsherr Berthold vom Stain stiftete der Gemeinde 1449 ein Augustinerkloster. Als Folge des Reichsdeputationshauptschlusses kam Uttenweiler 1803 an die Fürsten von Thurn und Taxis, fiel aber bereits 1806 an das Königreich Württemberg. Dort wurde es dem Oberamt Riedlingen und 1938 dem Landkreis Saulgau zugeordnet. Die Kreisreform von 1973 führte zur Zugehörigkeit zum Landkreis Biberach.

siehe auch Burg Aderzhofen, Adelssitz Ahlen, Ruine Bussen, Wasserburg Sauggart, Burg Schlossberg

Am 1. Januar 1973 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Ahlen und Sauggart nach Uttenweiler eingemeindet.[2] Die heutige Gemeinde Uttenweiler entstand am 1. Oktober 1974 durch Vereinigung der Gemeinden Uttenweiler, Dietershausen, Dieterskirch, Oberwachingen und Offingen.[3]

Uttenweiler um 1900
Offingen am Bussen um 1903

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 65,7 % (- 0,6) zu folgendem Ergebnis:[4]

CDU 51,0 % – 5,7 8 Sitze − 1
FW 49,0 % + 5,7 7 Sitze + 1

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2014 wurde Werner Binder im ersten Wahlgang zum neuen Bürgermeister gewählt.[5]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uttenweiler verfügt über je eine Grund-, Haupt- und Werkrealschule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Museum "Kruscht und Krempel" Gerold Moll
  • Oldtimermuseum der Familie Amann
  • Sebastian-Sailer-Gedenkstätte in Dieterskirch
  • Oldtimermuseum Anton Kegel

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Daniel Georg v. Memminger: Gemeinde Uttenweiler, in: Beschreibung des Oberamts Riedlingen. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1827 (Volltext bei Wikisource)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Uttenweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 533.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 545.
  4. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  5. https://www.staatsanzeiger.de/staatsanzeiger/wahlen/buergermeisterwahlen/uttenweiler/