Uwe Beckmeyer

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Uwe Beckmeyer (links) mit dem SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel

Uwe Karl Beckmeyer (* 26. März 1949 in Bremerhaven) ist ein deutscher Politiker (SPD). Von 1987 bis 1991 war er Wirtschaftssenator und von 1991 bis 1999 Senator für Außenhandel der Freien Hansestadt Bremen. Von 2006 bis 2010 war er Landesvorsitzender der SPD Bremen. Er war ab Ende 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1968 am Wirtschaftsgymnasium absolvierte Beckmeyer ein Studium für das Lehramt an Grund- und Haupt- und Realschulen, welches er mit dem ersten und nach Ableistung des Referendariats auch mit dem zweiten Staatsexamen beendete. Bis 1975 war er als Lehrer in Bremerhaven tätig. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beckmeyer ist seit 1969 Mitglied der SPD und war von 1972 bis 1987 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Bremerhaven. Am 25. März 2006 wurde er zum Landesvorsitzenden der SPD in Bremen gewählt. 2010 gab er den Vorsitz an Andreas Bovenschulte ab.

Die bremischen SPD-Abgeordneten Beckmeyer und Volker Kröning

Von 1975 bis 1987 sowie von 1999 bis 2002 gehörte Beckmeyer der Bremischen Bürgerschaft an. Hier war er von 1979 bis 1987 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Von 2002 bis 2017 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er ab Oktober 2004 Sprecher der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau- und Wohnungswesen bzw. seit November 2005 Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der SPD-Bundestagsfraktion. Von Dezember 2005 bis zur Neukonstituierung nach der Bundestagswahl 2009 gehörte er außerdem dem Fraktionsvorstand an. Beckmeyer zog stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Bremen II – Bremerhaven in den Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 54,4 % der Erststimmen. Seit 2009 ist er Lotse der SPD-Küstengang.

Am 15. Oktober 1987 wurde Beckmeyer als Senator für Wirtschaft, Technologie und Außenhandel in den von Senatspräsident Klaus Wedemeier (SPD) geführten Senat der Freien Hansestadt Bremen berufen. Nach der Bürgerschaftswahl 1991 wurde er am 11. Dezember 1991 Senator für Häfen, Schifffahrt und Außenhandel und gleichzeitig als Senator für Bundesangelegenheiten Bevollmächtigter beim Bund. Mit dem Amtsantritt von Henning Scherf (SPD) als neuer Bürgermeister und Senatspräsident wurde Beckmeyer am 4. Juli 1995 zum Senator für Häfen, überregionalen Verkehr und Außenhandel sowie zum Senator für Arbeit gewählt. Nach der Bürgerschaftswahl 1999 schied er am 7. Juli 1999 aus dem Amt.

Im Dezember 2013 wurde Beckmeyer Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel (SPD) im Kabinett Merkel III und Maritimer Koordinator der Bundesregierung.[1] Diese Ämter bekleidete er bis April 2018.[2]

Im Juni 2016 gab Uwe Beckmeyer bekannt, dass er bei der Bundestagswahl 2017 nicht erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren wird.[3]

Weitere Ämter und Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2019: Honorarkonsul der Republik Namibia

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Uwe Beckmeyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neuer Maritimer Koordinator hat Seewasser im Blut - Verband Deutscher Reeder begrüßt die Entscheidung.
  2. bmwi.de: Presseerklärung des BMWi@1@2Vorlage:Toter Link/www.bmwi.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Beckmeyer verzichtet auf Bundestagskandidatur - Bremerhavener SPD-Politiker. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.radiobremen.de. Archiviert vom Original am 25. Juni 2016; abgerufen am 25. Juni 2016. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.radiobremen.de