Uwe Bredow

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Uwe Bredow
Bundesarchiv Bild 183-1989-0331-039, Dynamo Dresden - 1.FC Lok Leipzig 3-0.jpg
Uwe Bredow (r) 1989
Personalia
Geburtstag 22. August 1961
Geburtsort LeipzigDDR
Größe 174 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1969–1981 1. FC Lokomotive Leipzig
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1981–1991 1. FC Lokomotive Leipzig 195 (13)
1991–1994 VfB Leipzig 87 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1979–1980 DDR U-18 11 (0)
1981–1984 DDR U-21 12 (0)
DDR-Olympiaauswahl 9 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Uwe Bredow (* 22. August 1961 in Leipzig) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Seine gesamte Karriere verbrachte er beim 1. FC Lokomotive Leipzig und dessen Nachfolgeverein VfB Leipzig. 1986 und 1987 gewann er mit dem 1. FC Lok den DDR-Fußballpokal. Bredow ist mehrfacher DDR-Junioren- und Nachwuchsnationalspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits mit acht Jahren kam Uwe Bredow zur Jugend des 1. FC Lok. Als Juniorenspieler bestritt er von 1979 und 1980 elf Länderspiele mit der DDR-Juniorennationalmannschaft. In der Saison 1981/82 hatte er seine ersten fünf Einsätze in der DDR-Oberliga. In den folgenden Spielzeiten wurde er zum Stammspieler der Leipziger. Bis zur Einstellung der DDR-Oberliga 1991 wurde Bredow in 195 von insgesamt 260 ausgetragenen Oberligaspielen eingesetzt und erzielte 13 Tore. 1986 und 1987 wurde er mit dem 1. FC Lok FDGB-Fußballpokal-Sieger. In beiden Endspielen stand er als rechter Mittelfeldspieler auf dem Platz. Zwischen 1981 und 1984 wurde er in zwölf Länderspielen der DDR-Nachwuchsnationalmannschaft eingesetzt. Außerdem bestritt er elf Spiele mit der Fußballolympiaauswahl der DDR. Der größte internationale Erfolg gelang ihm, als er mit dem 1. FC Lok das Finale des Europapokals der Pokalsieger 1987 erreichte. Bei der 0:1-Niederlage gegen Ajax Amsterdam war Bredow als zentraler Mittelfeldspieler aufgeboten worden. Für das Erreichen des Endspiels hatte er mit seinem Tor zum 1:0-Auswärtssieg im Rückspiel des Halbfinales gegen Girondins Bordeaux gesorgt. Insgesamt bestritt Bredow zwischen 1983 und 1988 27 Europapokalspiele.

Auch nach der Umstrukturierung des 1. FC Lok 1991 in den VfB Leipzig blieb Bredow bei dem neuen Verein. Mit dem VfB spielte er zunächst in der 2. Bundesliga, 1993 gelang ihm mit dem VfB der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Dort brachte er es 1993/94 auf insgesamt 18 Einsätze und erzielte ein Tor. Nach Ende der Saison beendete Bredow seine Laufbahn Profispieler. Insgesamt bestritt er für beide Leipziger Vereine 287 Spiele und erzielte dabei 12 Tore.

Als Freizeitfußballer spielte Bredow ab 1996 beim SV Blau-Weiß Güntersdorf. Er gründete einen Fanshop, welcher hauptsächlich Devotionalien des 1. FC Lok/VfB verkaufte.

Erfolge als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutsches Sportecho: Jahrgänge 1981–1991. c/o DNB Leipzig u. a.
  • Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 85.
  • Andreas Baingo, Michael Horn: Die Geschichte der DDR-Oberliga. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-428-6, S. 328.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]