Uwe Loesch

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Uwe Loesch (* 23. Januar 1943 in Dresden) ist ein deutscher Grafikdesigner und Hochschullehrer. Er gilt als einer der international führenden Plakatkünstler.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loesch lebt seit 1958 in Düsseldorf und studierte Grafik-Design an der Peter-Behrens-Werkkunstschule (heute Fachhochschule Düsseldorf). Nach seinem Studium begann er als freier Grafiker zu arbeiten und hatte ein eigenes Atelier in Düsseldorf. Unter seinen regelmäßigen Auftraggebern waren das Kom(m)ödchen in Düsseldorf oder das Klingspor-Museum in Offenbach am Main. Seit 1984 befinden sich zahlreiche seiner Arbeiten in der Sammlung des Museum of Modern Art (MoMa), New York.[2]

1985 wurde er Professor für Design an der Fachhochschule Düsseldorf; ab 1990 war er Professor für Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal als Nachfolger von Willy Fleckhaus.[3] Schwerpunkte seiner Arbeiten sind, neben der Plakatgestaltung, die Konzeption, der Text und das Corporate Design für Auftritte von Auftraggebern aus Kultur und Wirtschaft. 2008 beendete er seine Arbeit als Dozent an der Bergischen Universität.

Er erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. Loesch ist Mitglied in der AGI Alliance Graphique Internationale und dem ADC Art Directors Club of Germany. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

2009 wurde er mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig ausgezeichnet.[4] 2013 erhielt er für sein Lebenswerk den renommierten Designpreis der Bundesrepublik Deutschland.[5]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: Der Ort, die Zeit und der Punkt: Plakate von Uwe Loesch. Museum für Kunsthandwerk, Frankfurt am Main
  • 1994: Posters by Uwe Loesch. The Israel Museum, Jerusalem
  • 1997: Zeitraffer, Kalender und Kalender von Uwe Loesch. Museum für Kunsthandwerk Frankfurt am Main
  • 1998: Kunst, Kunst: Über Kreuz. Vom Zeichen zum Abzeichen. Museum für Kunsthandwerk Frankfurt am Main
  • 2000: A dios, 2000 – Gott im Bild = A dios, 2000 – God in the picture Museum für angewandte Kunst, Frankfurt am Main
  • 2004: Uwe Loesch Polis – Politische Plakatkunst. Kunsthalle Weimar, Weimar
  • 2010: Punktum. Plakatgestaltung von Uwe Loesch. Deutsches Plakatmuseum im Museum Folkwang, Essen

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nichtsdestoweniger. Plakate Schmidt, Mainz 1997
  • Über Kreuz. Vom Zeichen zum Abzeichen. Schmidt, Mainz 1998
  • ggg books 55. ginza graphic gallery, Tokyo 2002
  • Uwe Loesch & students. China Youth Press, Peking 2004, ISBN 7-5006-5665-3.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anna Gerber, Anja Lutz: Influences: a lexicon of contemporary graphic design. Die Gestalten Verlag, 2006, S. 288.
  2. Internetseite des Museum od Modern Art, New York
  3. Biografische Daten auf der Museumsplattform NRW (Memento des Originals vom 2. März 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nrw-museum.de Lösch wurde mit zahlreichen
  4. Gutenberg-Preis 2009 für Typographen Uwe Loesch@1@2Vorlage:Toter Link/www.halternerzeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Designpreis 2013 für Prof. Uwe Loesch auf uni-wuppertal.de, abgerufen am 12. Oktober 2013