Uzunköprü

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Uzunköprü
Wappen fehlt
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Uzunköprü (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Edirne
Koordinaten: 41° 16′ N, 26° 41′ OKoordinaten: 41° 16′ 1″ N, 26° 41′ 15″ O
Höhe: 10 m
Einwohner: 40.403[1] (2014)
Telefonvorwahl: (+90) 284
Postleitzahl: 22 xxx
Kfz-Kennzeichen: 22
Struktur und Verwaltung (Stand: 2015)
Gliederung: 5
Bürgermeister: Enis İşbilen (CHP)
Webpräsenz:
Landkreis Uzunköprü
Einwohner: 54.312[1] (2014)
Fläche: 1.213 km²
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Kaymakam: Kemal Yıldız
Webpräsenz (Kaymakam):

Uzunköprü (türkisch für lange Brücke), (bulgarisch Узункьопрю) ist eine Kreisstadt und ein Landkreis der türkischen Provinz Edirne. Sie liegt unweit der griechisch-türkischen Staatsgrenze in Ostthrakien.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenbahn-Grenzbrücke bei Uzunköprü

Der Bahnhof von Uzunköprü ist der türkische Grenzbahnhof an der einzigen Eisenbahnstrecke, welche die Türkei und Griechenland verbindet. Der gegenüberliegende griechische Grenzbahnhof ist Pythio, der am anderen Ufer des Flusses Meriç liegt. Der Fluss bildet hier zugleich die Grenze zwischen beiden Ländern.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut einer Statistik von Ljubomir Miletitsch lebten 1912 in Uzunköprü noch 183 bulgarische Familien, ca. 1011 Personen. 12 Freiwillige kämpften im Makedonien-Adrianopel-Freiwilligen-Korps der bulgarischen Armee im Ersten Balkankrieg gegen das Osmanische Reich.[2] Nach dem Zweiten Balkankrieg 1913 wurden die letzten Bulgaren aus Uzunköprü vertrieben. Der Großteil ließ sich in Bulgarien in der Region Burgas nieder.[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bekannteste und zugleich erfolgreichste Sportverein des Landkreises und der Kreishauptstadt ist der Verein Uzunköprüspor. Die Fußballsparte des Klubs spielte in den 1980er und 1990er Jahren insgesamt elf Spielzeiten in der dritthöchsten professionellen Spielklasse, in der heutigen TFF 2. Lig. In der Drittligasaison 1987/88 erreichte der Verein die Meisterschaft und stieg damit das erste Mal in seiner Vereinsgeschichte in die zweithöchste türkische Spielklasse, in die heutige TFF 1. Lig, auf. Bereits nach einer Saison misslang in dieser Liga der Klassenerhalt. Nachdem Uzunköprüspor noch sieben Jahre in der 3. Lig tätig war verabschiedete man sich im Sommer 1996 mit dem Abstieg aus der 3. Lig vom professionellen Fußball und spielt seither in den unteren türkischen Amateurligen. Neben der Fußballsparte hatte auch die Basketballsparte des Vereins in der regionalen Liga einige Erfolge zu vermelden.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 6. Dezember 2015 auf WebCite), abgerufen 6. Dezember 2015
  2. Македоно-одринското опълчение 1912-1913 г. Личен състав, Bulgarischer Zentralarchiv, Sofia, 2006, S. 885.
  3. Ljubomir Miletitsch: Разорението на тракийскитeѣ българи презъ 1913 година (bulg. Razorjawaneto na trakijskite balgari prez 1913 godina), Verlag Balgarski Bestseller, Sofia, 2003, ISBN 954-9308-14-6, S. 303.