Verfolgung der Jesiden

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Die Verfolgung der Jesiden bezeichnet die Gewalttaten in der Geschichte an den Jesiden, wobei die Verfolgungen in jüngster Zeit mit dem Völkermord der terroristisch agierenden sunnitischen Miliz Islamischer Staat (IS) ihren Höhepunkt erreichten.

Jesidische Flüchtlinge erhalten in einem Lager Unterstützung vom International Rescue Committee

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beginn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut dem Jesiden-Forscher Philip G. Kreyenbroek begannen die ersten Verfolgungen durch Muslime, als die Jesiden nicht mehr als eine muslimische Sekte wahrgenommen wurden. Damit kam der Ausschluss aus der Umma.[1] Ein Bericht zu den frühesten Verfolgungen 1415 findet sich in al-Maqrīzīs Werk „Die Führung zum Wissen über die mamlukischen Länder“ (as-Sulūk li-Maʿrifat Duwal al-Mulūk), einer Chronik der Mamluken.[2] Rudolf Frank übersetzte den relevanten Teil 1911 ins Deutsche.[3]

Al-Maqrīzī schrieb, dass nach einer gewissen Zeit die Anhänger von ʿAdī ibn Musāfir dessen Grab zu ihrer Qibla erhoben und bald soweit gingen zu sagen, dass alles, was sie besitzen, von ihm käme. Das Beten hätten sie dann auch unterlassen, weil dies ʿAdī ibn Musāfir für sie bei Gott erledige.[4] Aufgrund solcher Berichte rief der schafiʿitische Gelehrte Dschalāl ad-Dīn Muhammad ibn ʿIzz ad-Dīn Yūsuf al-Hulwānī zu ihrer Verfolgung auf. Dem schenkten einige kurdische Stämme Gehör und griffen die „Anhänger des Scheich ʿAdī“ an. Dabei begingen sie ein Massaker an den Jesiden und verwüsteten ʿAdī ibn Musāfirs Grab. Als sie seine Gebeine herausholten und verbrannten, verspotteten sie noch die Gläubigen. Viele Jesiden gingen nun auch in die Gefangenschaft. Diejenigen, die bleiben konnten, verfolgten dem Bericht nach von nun an islamische Rechtsgelehrte („Fāqih“) und töteten sie.[5] Guest schreibt in seinem Buch zu den Jesiden, dass der Auslöser für diesen Feldzug die Machtfülle war, die die Jesiden aufbauen konnten. [6]

Osmanisches Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn des Osmanischen Reiches waren die Jesiden noch mächtig. So wurde ein Jeside zum „Emir der Kurden“ ernannt. Der Einfluss nahm mit der Zeit ab, insbesondere durch die vielen Konversionen zum Islam. Dennoch war der jesidische Anteil in Stämmen und Konföderationen noch immer beträchtlich.[7] Im 19. Jahrhundert berichtete der britische Archäologe und Diplomat Austen Henry Layard dann von „Treibjagden“, die von Seiten der Muslime auf die Jesiden veranstaltet wurden.[8] Oft waren kurdische Stämme das treibende Element.[9]

Es gab jedoch auch Zeiten, in welchen muslimische und jesidische Kurden zusammenarbeiteten, um ein eigenes Emirat zu gründen. Die Folge davon waren oft Strafexpeditionen der Osmanen, die oft in Massakern an den Jesiden mündeten. Dies geschah zum ersten Mal unter Süleyman l im 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit bekämpften kurdische Stämme das Osmanische Reich. Unter dem kurdischen Stammesführer Hasan Bek ad-Dāsnī leisteten sich die Kurden stets Kämpfe mit den Osmanen. Als diese deshalb ad-Dāsnī habhaft wurden, richteten sie ihn hin. Die Jesiden antworteten mit Aufruhren. Süleymans höchster Gelehrter Muhammad Abū as-Suʿūd al-ʿImādī publizierte daraufhin 1566 eine Fatwā[10]. Laut einer kurdischen Website erklärte er in jener die Jesiden zu Ungläubigen, rief zum Dschihād gegen sie auf und stellte jedem Mudschahid im Falle dessen Todes den Eintritt ins Paradies in Aussicht. Des Weiteren erklärte Abū as-Suʿūd den Kampf gegen die Jesiden zu einer Fard. Jesidische Männer sollten getötet werden, Frauen und Mädchen gefangen genommen werden. Letztere durften die Mudschahidūn auch für sich behalten. Die Website wirft Abū as-Suʿūd deshalb vor, dass er die Glaubenslehre (ʿaqīda) der Jesiden nicht gekannt hatte und in seiner Fatwā deshalb zu einem solchen Ergebnis kam.[11] Eine jesidische Website hingegen bezeichnet diese Fatwā als „religiöse Waffe“ (as-silāḥ ad-dīnī) in einer sonst politischen Arena.[12]

1832 hatte ʿAlī Beg, der jesidische Mir in Schaichān aus dem Daseni-Stamm, schon länger in einer Fehde mit dem kurdischen-sunnitischen Anführer und Verwandten eines wichtigen kurdischen Mullahs ʿAlī Aga gelegen. ʿAlī Beg lud ihn ein, um karif (ein jesidischer Brauch im Nordirak, bei welchem ein Sohn auf dem Schoss eines Muslims beschnitten wird und dadurch ein lebenslanges Band zwischen beiden entsteht[13]) seines Sohnes zu werden. Von diesem Angebot tief geehrt machte sich ʿAlī Aga mit wenigen Beschützern auf den Weg. Bei ʿAlī Beg angekommen, wurde er getötet. Der Mullah, der mit ʿAlī Aga verwandt war, beschwerte sich beim osmanischen Konsul ʿAlī Ridā Pascha in Bagdad. Dieser beauftrage Kör Mohammed mit der Sache.[14] Kör Mohammed war Anführer der Soran-Kurden, der dem jesidischen Stamm der Daseni historisch feindlich gegenüberstand. Kör Mohammed war seines Zeichens darüber hinaus streng gläubiger sunnitischer Muslim.[15]

Als der Jeside ʿAlī Beg davon Nachricht erhielt, ritt er ohne Eskorte zu Kör Mohammed. Den Vorschlag, zum Islam zu konvertieren, schlug ʿAlī Beg aus. Daraufhin enthauptete ihn Kör Mohammed und verfolgte die Jesiden. Teilweise fielen ihm auch Christen und Juden zum Opfer. Viele Jesiden versuchten deshalb von Schaichān nach Mosul zu fliehen. Da der Tigris jedoch Hochwasser hatte, gelang nur wenigen die Ankunft in der Stadt. Der große Rest wurde am Ufer von Kör Mohammeds Männern umgebracht. Diese Verfolgung ging als "Soran-Massaker" in die Geschichte ein.[16]

Nachdem die Osmanen 1849 das Jesidentum anerkannt hatten, setzten sie ihnen 1890 wieder ein Ultimatum, um zum Islam zu konvertieren. Als die Jesiden sich weigerten, wurden die Gebiete Sindschar und Schaichān besetzt und ein Massaker unter den Bewohnern begangen.[17] Der jesidische Begriff für dieses und ähnliche Massaker unter den Osmanen ist Farmān. Diejenigen, die dem Druck nachgaben und konvertierten, wurden für immer aus der jesidischen Gemeinde ausgeschlossen.[18]

Saddam Hussein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Arabisierungskampagne in den 1970ern ließ der damalige irakische Diktator Saddam Hussein jesidische Städte – vor allem solche in der Nähe von Bergen – räumen und zerstören und wollte die ansässigen Menschen zum Islam zwangsbekehren[19]. Die Bevölkerung wurde dann in künstlichen Städten in Ebenen neu angesiedelt. Dadurch wollte er zum einen Peshmerga-Kämpfern eine Möglichkeit zum Unterschlupf nehmen,[20] zum anderen wurden teilweise auch Dörfer zwangsumgesiedelt, um den Bau der Mosul-Talsperre voranzutreiben. Durch diese Umsiedelung verloren die Jesiden größtenteils ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit. Wer gegen die Pläne der damaligen irakischen Regierung aufbegehrte, wurde verschleppt, gefoltert und verschwand sogar in vielen Fällen.[21]

Eine weitere Folge dieser Kampagne war die systematische Diskriminierung der Jesiden. An öffentlichen Schulen erhielten sie weder Unterricht in ihrer Sprache Kurmandschi, noch in ihrer Religion. Gesellschaftlich litten sie aufgrund ihrer Religion unter Übergriffen und Anfeindungen durch Muslime. Amnesty International weist in einem Bericht darauf hin, dass viele Muslime die Jesiden als Ungläubige ansehen und somit als nicht schützenswert. Radikalere Muslime sehen demnach sogar die Tötung eines Jesiden als heilige Tat an.[22]

Anschlag von Sindschar 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Anschlag von Sindschar

Am 14. August 2007, verübten vier Selbstmordattentäter der Terrororganisation al-Qaida im Süden Sindschars ein Massaker an der Zivilbevölkerung. Mit vier mit Sprengstoff beladenen Lastwagen zerstörten die Terroristen die zwei Dörfer Siba Sheikh Khidir und al-Qahtaniya (Til Ezer) fast vollständig. Über 500 Jesiden wurden getötet, 1562 verletzt, viele davon schwer. Es war der verheerendste Terrorakt von al-Qaida nach dem 11. September 2001.[23]

Völkermord 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. August 2014 überfiel die Terrormiliz Islamischer Staat das Hauptsiedlungsgebiet der Jesiden in Sindschar und verübte einen Völkermord an der Bevölkerung. Über 5000 Männer und Jungen wurden ermordet, über 7000 Frauen und Kinder entführt, über 400.000 aus ihrer Heimat vertrieben und weitere tausend werden vermisst. Zudem verübt die Terrormiliz IS noch immer sexuelle und geschlechterspezifische Gewalt an jesidischen Frauen.[24]

Vorausgegangen war dem der Abzug kurdischer Peschmerga aus der Stadt Baschiqa. Als die Peschmerga noch vor der Zivilbevölkerung geflohen waren und damit die Jesiden schutzlos und ohne Waffen zurückgelassen wurden, begann die IS-Organisation in der Stadt einen Völkermord an den Jesiden.[25][26] Den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), dem syrischen Arm der PKK, gelang es hingegen 30.000 Jesiden das Leben zu retten, indem sie einen Korridor zum Sindschar-Gebirge freikämpften.[27]

Wie die IS-Organisation in eigenen Publikationen schrieb, sollten Muslime die Existenz des Jesidentums hinterfragen, da Gott die Muslime am Jüngsten Tag danach fragen wird.[28] Um dem Morden zu entgehen, zwangskonvertierten viele Jesiden zum Islam. Entgegen früherer Praxis bei solchen Massakern wurde den Betroffenen vonseiten der Jesiden die Rückkehr in das Jesidentum gestattet. In Anlehnung an ähnliche Erlebnisse aus dem Osmanischen Reich, nennen die Jesiden auch die Massaker der IS-Organisation Farmān.[29]

Die Vereinten Nationen und das Europäische Parlament erkennen den Völkermord an den Jesiden an.[30][31][32]

Ideologische Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sämtliche Massaker an den Jesiden wurden von muslimischer Seite begangen. Deshalb folgen hier einige islamische Einordnungen des Jesidentums.

Stellung als Muslime[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der islamische Gelehrte Ibn Taimīya schrieb in einer Fatwā, dass wer immer zur Gemeinschaft der Muslime (as-sunna wa-l-ǧamāʿa) gehört, auch zur Gemeinschaft von „Abū l-Barakāt ʿAdī ibn Musāfir al-Umawī“ gehört. Zudem beschrieb er Schaich ʿAdī als von Gott geleitet.[33]

Stellung als Ahl al-kitāb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Osmanischem Reich bekamen die Jesiden 1849 den Status als Ahl al-kitāb (arabisch: أهل الكتاب) anerkannt. Dennoch gab es wenig später wieder eine Strafexpedition der Osmanen, um die Jesiden zum Islam zu konvertieren.[34]

Nach den Massakern der IS-Organisation an den Jesiden 2014 gab es wieder Bestrebungen seitens islamischer Gelehrter die Jesiden als Ahl al-kitāb anzuerkennen. In einem offenen Brief gegen die Ausrufung des Kalifats durch die IS-Miliz forderten über 120 islamische Gelehrte die Anerkennung des Jesidentums. Sie kritisierten die Massaker als „abscheuliche Verbrechen“ und verwiesen in ihrer Argumentation auf ein Hadith, sowie Positionen al-Qurtubīs und Mālik ibn Anas: die Dschizīya sei von allen nichtislamischen Gruppen zu erheben. Zudem verweisen sie auf die Tradition der Umayyaden auch Hindus und Buddhisten als Dhimmīs anzuerkennen. Die Unterzeichner des offenen Briefes bezeichnen die Jesiden schlussendlich als Madschūs.[35]

Stellung als Ungläubige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jesiden standen während ihrer Geschichte oft unter dem Druck ihrer muslimischen Nachbarn, der sich ab und an in Gewalt entlud und zu Massakern führte. Anhänger des Jesidentums zählten nicht immer wie beispielsweise die Christen oder Juden zu den Anhängern einer Buchreligion. Die Folge war, dass, wenn sie weder als Muslime noch als Ahl al-kitāb angesehen wurden, sie nach islamischem Recht keinen Schutz ihres Lebens und ihres Eigentums sowie die Erlaubnis, ihre Religion auszuüben, bekamen.

ʿAbīd Allāh at-Tablaghī[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden irakischen Salafisten Hamadī ʿAbd al-Madschīd as-Salafī und Ibrāhīm ad-Dūskī publizierten am 11. Oktober 2010 die Schrift ar-radd ʿalā ar-rāfiḍa wa-l-yazīdīya al-muḫālifain li-l-umma al-islamīya al-muḥammadīya (Die Widerlegung der Rāfidten und Jesiden, die im Widerspruch zur islamischen Umma Muhammads stehen) von ʿAbīd Allāh ibn Schabal ibn Abū Firās al-Dschabī at-Tablaghī aus dem Jahr 658 Hidschra (1268/9 gregorianischer Kalender). Darin steht beispielsweise, dass der Teufel sich dem Verstand der Jesiden bemächtigt und ihnen die Liebe zu Muʿawīya eingeflüstert hat. Sie beschreiben jenen als jemanden, der Wein trank und mit der Scharʿīa brach.[36] Muʿawīya, in dessen Tradition die Jesiden in diesem Werk gestellt werden, wird weiterhin als derjenige charakterisiert, der Mekka belagerte, die Kaʿba mit Katapulten beschoss, einige von den Ansār und Husain tötete, sowie alle Muslime zwang, seiner Familie zu huldigen.[37] Trotz alledem hätten die Jesiden die Liebe zu Yazīd - Muʿawīyas Sohn - angenommen und würden nun sagen, dass sie von jedem, der Yazīd nicht liebt, das Blut und das Vermögen an sich reißen. Derjenige, der diese Neuerungen zu ihnen brachte, war demnach Hasan ibn ʿAdī, ein Nachkommen ʿAdī ibn Musāfirs in dritter Generation. Hasan ibn ʿAdī habe anschließend noch viele Menschen mit seiner Lehre in die Irre geführt. Die Folge ist, dass die Jesiden gegen den Islam verstoßen würden.[38]

Muhammad al-Munaddschid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf islamqa.info, einer Website, welche von Muhammad al-Munaddschid betrieben wird, werden die Jesiden als Ungläubige bezeichnet. Vorausgegangen war dieser Titulierung die Frage eines Muslims, ob man eine Jesidin heiraten dürfe. Da jedoch die Jesiden in der folgenden Fatwa als „aus dem Islam ausgetreten“ (ḫāriǧa ʿan al-islām) beschrieben werden und es somit an jedem Anhänger keinen Zweifel an seinem Unglaube gebe, ist es einem Muslim verboten, eine Jesidin zu heiraten.[39]

Katarisches Religionsministerium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das katarische Religionsministerium beschreibt in einer Fatwa den Glauben der Jesiden als „nicht zum Islam gehörig“ (fa-lā ṣila la-hu bi-l-islām). Der jesidische Gläubige ist demnach ein Kāfir (Ungläubiger).[40] Sie zählen folglich nicht zu den Ahl al-kitāb, weshalb ein Muslim ihre Speisen und Getränke nicht konsumieren dürfe. Es ist einem Muslim lediglich erlaubt in ihr Haus einzutreten, falls man sie zum Islam einladen möchte.[41]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kreyenbroek, Philip G.: Yezidism: its background, observances and textual tradition. Lewiston [u.a.], Mellen, 1995, S.34.
  2. al-Maqrīzī, Taqī ad-Dīn Abū l-ʿAbbās Aḥmad ibn ʿAlī: as-Sulūk li-Maʿrifat Duwal al-Mulūk, Band VI, S.369-370. Digitalisat.
  3. Frank: Scheich ʿAdî, der grosse Heilige der Jezîdîs. 1911, S.87-91. https://archive.org/stream/MN41894ucmf_9#page/n91/mode/2up
  4. Frank: Scheich ʿAdī, S.88f. https://archive.org/stream/MN41894ucmf_9#page/n93/mode/2up
  5. Frank: Scheich ʿAdī, S.90f. https://archive.org/stream/MN41894ucmf_9#page/n95/mode/2up
  6. Guest: Survival Among the Kurds, S.27.
  7. Allison, Christine: Yazidis i. General. In Encyclopædia Iranica. http://www.iranicaonline.org/articles/yazidis-i-general-1 [28.10.2014].
  8. Lerch, Wolfgang Günter: Verleumdet, vertrieben, von Dschihadisten bedroht. http://www.faz.net/aktuell/politik/die-unbekannte-religion-wer-sind-die-yeziden-13086806.html [11.05.2017].
  9. Allison, Christine: Yazidis i. General. In Encyclopædia Iranica. http://www.iranicaonline.org/articles/yazidis-i-general-1 [28.10.2014].
  10. Farḥān, ʿAdnān Zaiyān: Tarīḫ al-imārāt al-kurdīya al-īzīdīya. http://www.bahzani.net/services/forum/showthread.php?81862-د.عدنان-زيان-فرحان-تاريخ-الإمارات-الكوردية-الإيزيدية[31.05.2017].
  11. Limāḏā aṣdarat auwal fatwā bi-qatl al-īzadīya?! Wafq al-wafāʾiq al-ʿuṯmānīya. http://web.archive.org/web/20170531143833/http://genocidekurd.com/ar/babati/1659
  12. Farḥān: Tarīḫ al-imārāt al-kurdīya al-īzīdīya. http://www.bahzani.net/services/forum/showthread.php?81862-د.عدنان-زيان-فرحان-تاريخ-الإمارات-الكوردية-الإيزيدية[31.05.2017].
  13. Guest: Survival Among the Kurds, S.37.
  14. Guest: Survival Among the Kurds, S.68.
  15. Guest: Survival Among the Kurds, S.67.
  16. Guest: Survival Among the Kurds, S.68-69.
  17. Schwerin, Ulrich von: Verteufelt und ewig missverstanden. https://de.qantara.de/inhalt/kultur-und-glauben-der-jesiden-verteufelt-und-ewig-missverstanden [27.10.2014].
  18. Cheterian, Vicken (20.10.2016): The Yazidis : Life after Genocide. Online aufrufbar unter https://web.archive.org/web/20170510153329/http://www.global-geneva.com/the-yazidis-life-after-genocide/ [10.05.2017].
  19. Rashow, Khalil J.: Yezidi - Rassenwahn und Religionsfanatismus. http://web.archive.org/web/20170522083429/http://www.gfbv.it/3dossier/kurdi/yezid-de.html [22.05.2017].
  20. Barber: Sinjar was only the beginning. http://www.joshualandis.com/blog/sinjar-beginning-matthew-barber/ [13.05.2017].
  21. Rashow: Yezidi. http://web.archive.org/web/20170522083429/http://www.gfbv.it/3dossier/kurdi/yezid-de.html [22.05.2017].
  22. Amnesty International: Jesiden im Irak. http://web.archive.org/web/20170522082916/https://www.amnesty.de/umleitung/2005/deu06/006 [22.05.2017].
  23. Cave, Damien und James Glanz: Toll in Iraq Bombings Is Raised to More Than 500. http://www.nytimes.com/2007/08/22/world/middleeast/22iraq-top.html [11.05.2017].
  24. Beck, John: Iraq's Yazidis living in fear on Mount Sinjar. http://web.archive.org/web/20170522084932/http://www.aljazeera.com/news/2016/07/iraq-yazidis-living-fear-mount-sinjar-160726063155982.html [22.05.2017].
  25. Kirsten Ripper: "Auch die Kurden sind gegen die Jesiden". In: euronews. 5. Oktober 2014, abgerufen am 30. September 2016.
  26. Marc Engelhardt: Unabhängigkeit!: Separatisten verändern die Welt. Ch. Links Verlag, 2015, ISBN 978-3-86153-838-7 (google.de [abgerufen am 30. September 2016]).
  27. Michael Wrase: "PKK rettet Jesiden aus dem Sindschar-Gebirge". In: Badische Zeitung. 15. August 2014, abgerufen am 24. November 2016.
  28. Dabiq 4, S.14. https://clarionproject.org/docs/islamic-state-isis-magazine-Issue-4-the-failed-crusade.pdf [01.06.2017]
  29. Cheterian, Vicken (20.10.2016): The Yazidis : Life after Genocide. Online aufrufbar unter https://web.archive.org/web/20170510153329/http://www.global-geneva.com/the-yazidis-life-after-genocide/ [10.05.2017].
  30. Alexandra Leistner: UN werfen IS-Miliz Völkermord im Irak vor. In: euronewsde. Abgerufen am 21. Juni 2016.
  31. Angenommene Texte - Donnerstag, 4. Februar 2016 - Systematischer Massenmord an religiösen Minderheiten durch den IS - P8_TA-PROV(2016)0051. In: www.europarl.europa.eu. Abgerufen am 21. Juni 2016.
  32. United Nations High Commission er: Report of the Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights on the human rights situation in Iraq in the light of abuses committed by the so- called Islamic State in Iraq and the Levant and ass ociated groups. Abgerufen am 13. März 2015 (PDF).
  33. Ibn Taimīya, Taqī ad-Dīn Aḥmad: Maǧmūʿ al-Fatāwā, Band III, S.363. https://archive.org/stream/mfsiaitmmfsiaitm/mfsiaitm03#page/n362/mode/2up [22.05.2017].
  34. Allison, Christine: Yazidis i. General. In Encyclopædia Iranica. http://www.iranicaonline.org/articles/yazidis-i-general-1 [28.10.2014].
  35. Offener Brief An [sic!] Dr. Ibrāhīm ʿAwwād al-Badrī alias „Abū Bakr al-Baġdādī“ und An [sic!] die Kämpfer und Anhänger des selbsternannten „Islamischen Staates“. https://web.archive.org/web/20170425055851/http://madrasah.de/leseecke/islam-allgemein/offener-brief-al-baghdadi-und-isis [18.05.2017].
  36. at-Taġlabī: ar-radd ʿalā ar-rāfiḍa wa-l-yazīdīya al-muḫālifain li-l-umma al-islamīya al-muḥammadīya, S.243. Digitalisat
  37. at-Taġlabī: ar-radd ʿalā ar-rāfiḍa wa-l-yazīdīya, S.245f. Digitalisat
  38. at-Taġlabī: ar-radd ʿalā ar-rāfiḍa wa-l-yazīdīya, S.246-248. Digitalisat
  39. Hal yuǧauwiz az-Zawāǧ min Imrā "Yazīdīya"?. http://web.archive.org/web/20170522111543/https://islamqa.info/ar/203158 [22.05.2017].
  40. Ḥudūd al-Muʿāmala al-Mubāḥa maʿa-l-Yazīdīyīn. http://web.archive.org/web/20170522092033/http://fatwa.islamweb.net/fatwa/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=73710 [22.05.2017].
  41. Ḥukm al-Akl wa-š-šurb ʿand al-Yazīdīya. http://fatwa.islamweb.net/fatwa/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=114504&RecID=0&srchwords=%ED%D2%ED%CF%ED&R1=1&R2=0 [22.05.2017].