Všetaty

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Všetaty
Wappen von Všetaty
Všetaty (Tschechien)
(50° 16′ 46″ N, 14° 35′ 44″O)
Basisdaten
Staat: TschechienTschechien Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Mělník
Fläche: 1286 ha
Geographische Lage: 50° 17′ N, 14° 36′ OKoordinaten: 50° 16′ 46″ N, 14° 35′ 44″ O
Höhe: 175 m n.m.
Einwohner: 2.329 (1. Jan. 2021)[1]
Postleitzahl: 277 16
Verkehr
Bahnanschluss: Kolín–Děčín
Praha–Turnov
Struktur
Status: Flecken
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Miroslav Baloun (Stand: 2007)
Adresse: T.G. Masaryka 69
277 16 Všetaty
Gemeindenummer: 535320
Website: www.vsetaty-privory.eu

Všetaty (deutsch Wschetat, älter auch Wißen[2]) ist ein Flecken und Eisenbahnknoten in Mittelböhmen nahe der Elbe.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Všetaty hat 2.026 Einwohner (Stand: 1. Januar 2006) und gehört zum Okres Mělník. Er gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Neratovice und liegt linksseitig des Flusses Košátecký potok im Polabí, der mittelböhmischen Elbniederung. Nach Südosten erstreckt sich der Höhenrücken Cecemina (238 m n.m.) mit der Gemeinde Dřísy, an dem sich das älteste Weinbaugebiet Böhmens befand.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Weltkriegsmemorial in Všetaty

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1223. Seit 2006 besitzt der Ort wieder den Status eines Městys.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Peter und Paul
  • Kruzifix

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Všetaty
  • Přívory

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bahnhof Všetaty kreuzen sich folgende Eisenbahnlinien:

Seit dem 9. Dezember 2007 ist der Ort Endpunkt der Linie S3 der Esko Prag.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan Palach (1948–1969), aufgewachsen in Všetaty, der sich 1969 in Prag aus Protest selbst verbrannte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Všetaty – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2021 (PDF; 349 kB)
  2. http://cuni.georeferencer.com/map/DXe7s7JYgb7C8zUlm8gxIW/201503251947-pJGw4B/visualize