V-Zug

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V-Zug AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft[1]
Gründung 1913
Sitz Zug, Schweiz
Leitung Dirk Hoffmann (CEO)
Jürg Werner
(VR-Präsident)
Mitarbeiter 1'747 (31. Dez. 2013), inkl. Gehrig-Gruppe (2013)[2]
Umsatz 580 Mio. CHF, inkl. Gehrig-Gruppe (2013)[2]
Website www.vzug.ch
Spezielles Logo zum 100-Jahr-Jubiläum
Hauptsitz in Zug, Schweiz

Die V-Zug AG (Eigenschreibweise: V-ZUG AG) ist ein Haushaltsgeräte-Hersteller mit Sitz in Zug in der Schweiz. Das Unternehmen erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von CHF 580 Mio., wobei die Umsätze der beiden Gesellschaften Gehrig Group AG und Sibir Group AG eingerechnet sind. Die V-Zug AG bildet zusammen mit diesen Gesellschaften den Geschäftsbereich Haushaltapparate der Metall-Zug-Gruppe.[2]

Firmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1913 wurde die Verzinkerei Zug gegründet. Nebst der Ausführung von Lohnaufträgen wurden verzinkte Blechwaren für den Haushalt, die Landwirtschaft und das Baugewerbe hergestellt. Anfang der 1920er-Jahre stellte die Verzinkerei die erste, noch handbetriebene Wäschetrommel-Waschmaschine her, die die Hausarbeit erleichterte. Die Produktpalette wurde stetig erweitert. Mit der Waschmaschine Unica war die klassische V-Zug-Waschküche – bestehend aus Waschmaschine, Waschherd, Spültrog und Zentrifuge – komplett.

Während des Zweiten Weltkriegs unterstand die Verzinkerei Zug wie alle Schweizer Firmen der Anbaupflicht. Das Unternehmen bewirtschaftete zusammen mit anderen Zuger Firmen einen grossen Kartoffelacker auf dem Zugerberg. Gleichzeitig wurde in der Fabrik weitergetüftelt. Die Entwicklung der ersten elektrischen Waschmaschine führte zu einer Zeit- und Krafteinsparung. 1949 wurde mit der Tempo die erste Kleinwaschmaschine für den Haushalt im Markt eingeführt, im Jahr darauf folgte die erste Unimatic für das Mehrfamilienhaus. Ende der 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre wurde das bestehende Sortiment durch die Waschautomaten, Wäschetrockner und Geschirrspüler der Adora-Reihe vervollständigt. 1976 fusionierte die Metallwarenfabrik Zug, zu der Zeit Marktführerin bei Kochherden und Backöfen, mit der Verzinkerei Zug. Die Produktion wurde am heutigen Standort zusammengeführt. Damit wurde das neue Unternehmen zum Vollsortimenter für Küche und Waschraum. Ab 1981 trat die Verzinkerei Zug AG unter dem neuen Firmennamen V-ZUG AG auf dem Markt auf.

Im März 2013 erfolgte die Übernahme des Bereichs Kühlgeräte der AFG Arbonia-Forster Holding AG für netto 13 Mio. CHF.[2]

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen verfügt schweizweit über 16 Service-Center und zahlreiche Ausstellungsräume. Weltweite Niederlassungen befinden sich in vielen europäischen Ländern und in Übersee.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die V-Zug AG ist laut eigenen Angaben mit über 3,6 Millionen in Betrieb stehenden Geräten Schweizer Marktführer im Bereich Haushaltsgeräte.

Vernetzung und Neue Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Weissen Ware besteht eine anhaltende Tendenz in Richtung vernetzte Hausgeräte, meist über Powerline-Lösungen. So entwickelt die V-Zug das Produkt Zug-Home. Die Darstellung der Vernetzung bzw. die Steuerung der Geräte erfolgt hierbei meist über einen Web-Browser, und kann mit anderen Gebäudeautomatisierungslösungen integriert werden, sodass sich der Kreislauf zur Unterhaltungselektronik bzw. den neuen Medien schliesst.

Ähnlich sieht es bei der Roten und Braunen Ware (Unterhaltungselektronik) aus.

Das Ziel der Vernetzung bei der Weissen, Braunen und Roten Ware ist jeweils, den Mehrwert bei der Gerätenutzung zu steigern und neue (Fern-)Bedienmöglichkeiten zu schaffen. Die zugrundeliegende Technologie ist meist LON, UPnP oder EHS (Powerline) wobei der Embedded Software-Stack häufig auf OSGi (Java) aufsetzt. EIB wird hier meist als ein weiterer Protokoll-Stack mit integriert, so dass eine gesamtheitliche Lösung mit einheitlicher Bedienung entsteht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag der «V-Zug AG» im Handelsregister des Kantons Zug
  2. a b c d Geschäftsbericht der Metall-Zug-Gruppe 2013