VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

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Logo der Genossenschaftsbanken  VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG
Hauptstelle in Schwäbisch Hall
Hauptstelle in Schwäbisch Hall
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Schwäbisch Hall
Rechtsform Eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 622 901 10[1]
BIC GENO DES1 SHA[1]
Gründung 5. Dezember 1857
Verband Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V
Website www.vrbank-sha.de
Geschäftsdaten 2015[2]
Bilanzsumme 2.032,4 Mio. EUR
Einlagen 1.298,2 Mio. EUR
Kundenkredite 1.006,8 Mio. EUR
Mitarbeiter 397
Geschäftsstellen 32
Mitglieder 63.163
Leitung
Vorstand Eberhard Spies (Vorsitz)
Tobias Belesnai
Alexander Hepperle
Aufsichtsrat Armin Rapp (Vorsitzender)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG mit Hauptsitz in Schwäbisch Hall ist eine selbständige, regional tätige Genossenschaftsbank in Baden Württemberg.

Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim ist eine Universalbank. Mit einer Bilanzsumme von 2.032,4 Mio. Euro ist sie eine der größten Volks- und Raiffeisenbanken in der Region Baden-Württemberg. Neben dem Universalbankengeschäft gilt die Vermittlung von Immobilien als zweitgrößtes Geschäftsfeld des Finanzdienstleisters. Sie unterstützt und fördert Projekte in ihrem Geschäftsgebiet.

Organisationsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim ist eine Genossenschaftsbank. Organe der Bank sind der Vorstand und der Aufsichtsrat. Die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim gehört der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bank wurde am 5. Dezember 1857 gegründet. Erste Bilanz war 631 Gulden, 18 Kreuzer, 630 Gulden Darlehen und 50 Mitglieder. Am 4. Mai 1871 wurde die Gewerbebank in das Handelsregister, Genossenschaftsregister Nr.1 eingetragen. Am 17. April 1890 folgte die Eintragung der Gewerbebank als eGmbH in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts von Schwäbisch Hall. Die ersten Geschäftsräume erwarb die Gewerbebank im Jahr 1897, als der „Gasthof zur Traube“ in der Marktstraße 17 in Schwäbisch Hall für 64.500 Deutsche Mark erworben wurde. Am 9. Oktober 1897 wurden die Geschäfte in den neuen eigenen Räumen aufgenommen. Mit Wirkung zum 14. Januar 1901 wurde die Bank zur Agentur der Württembergischen Notenbank ernannt und stand somit auch Nichtmitgliedern für den Verkehr mit der Notenbank zur Verfügung. Im März 1940 firmierte die Gewerbebank in Volksbank um. 1957 hatte die Bank 1248 Mitglieder und wies eine Bilanzsumme von 8,8 Mio DM aus.

Der erste Zusammenschluss mit einer anderen Bank fand im Jahr 1968 statt, als die Volksbank Schwäbisch Hall mit der Volksbank Gaildorf der Stuttgarter Rechenzentrale der württembergischen Genossenschaften fusionierte. 1980 fusionierte die Volksbank Schwäbisch Hall mit der Genossenschaftsbank Gelbingen/Eltershofen, 1991 mit der Genossenschaftsbank Michelbach und der Raiffeisenbank Untermünkheim, 1992 mit der Sulzdorfer Bank und der Raiffeisenbank Braunsbach und 1999 mit der Raiffeisenbank Michelfeld-Biberstal sowie der Raiffeisenbank Mainhardter Wald. Im Jahr 1999 firmierte die Volksbank Schwäbisch Hall zunächst um in Volksbank Raiffeisenbank Schwäbisch Hall, bevor 2002 eine erneute Umfirmierung in VR Bank Schwäbisch Hall und die Fusion mit der Limpurger Bank erfolgte.

2007 hatte die Bank eine Bilanzsumme von 938 Mio. Euro und Einlagen in Höhe von 743 Mio Euro bei 32.000 Mitgliedern. Die aktuelle Firmierung erhielt sie 2009, als sie mit der Volksbank Crailsheim fusionierte.[3]

Geschäftsgebiet und Geschäftsstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschäftsgebiet ist untergliedert in die Regionalmärkte Schwäbisch Hall, Crailsheim und Mainhardt/Michelfeld/Limpurger Land. Neben dem Hauptsitz in Schwäbisch Hall hat die Bank 34 weitere Standorte, darunter 2 Hauptstellen in Gaildorf und Crailsheim, 2 Dienstleistungszentren in Mainhardt und Michelfeld sowie weitere 24 personenbesetzte Geschäftsstellen und 5 SB-Geschäftsstellen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Zahlen und Fakten zum 31. Dezember 2015
  3. Haller Tagblatt, „Zukunft durch Leistung“ Anzeigen-Sonderbeilage zum 150-jährigen Jubiläum der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG (5. Dezember 2007)

Koordinaten: 49° 6′ 57″ N, 9° 44′ 7″ O