VW Sharan I

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Volkswagen
VW Sharan (1995–2000)

VW Sharan (1995–2000)

Sharan
Produktionszeitraum: 1995–2010
Klasse: Van
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
1,8–2,8 Liter
(76–150 kW)
Dieselmotoren:
1,9–2,0 Liter
(66–110 kW)
Länge: 4634 mm
Breite: 1810 mm
Höhe: 1730 mm
Radstand: 2841 mm
Leergewicht: 1742–1839 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: VW Sharan II
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (1999)[1] Crashtest-Stern 3.svg

Die weitgehend baugleichen Fahrzeuge VW Sharan, Seat Alhambra und die bis Anfang 2006 gebauten Modelle des Ford Galaxy sind Großraumlimousinen, mit denen die Hersteller insbesondere kinderreiche Familien ansprechen möchten.

Geschichte[Bearbeiten]

1991 entschlossen sich Ford und Volkswagen, ein Joint-Venture zu gründen, um Fahrzeuge im Segment der Großraumlimousinen anbieten zu können. Ziel der Produktion war es, die beiden Autofirmen in dem immer wichtiger werdenden Marktsegment deutlich zu positionieren und so den als klassische Zielgruppe der Marken angesehenen Käuferkreis der jungen Familien anzusprechen.

Beiden Unternehmen waren die Entwicklungskosten und Investitionen in das nötige neue Werk zu hoch, um sie allein zu tragen. Sie gründeten daher in Palmela (Portugal) die Firma Autoeuropa Automóveis, Lda. (GmbH), an der sich Ford und VW je zur Hälfte beteiligten.

Sharan/Alhambra und Galaxy vereinen die Design- und Technikwelten zweier Automobilkonzerne in einem Fahrzeug. Auch das Design war eine Kompromisslösung, es erinnerte zum einen stark an den Ford Mondeo I, hatte aber VW-typische Bügeltürklinken und eine an den VW Passat B4 angelehnte Heckpartie.

Technische Daten[Bearbeiten]

Ottomotoren[Bearbeiten]

1,8 T 2,0 2,8 VR6[1B 1]
Bauzeitraum[2] 11/1997–02/2000 09/1995–02/2000
Motorkenndaten
Motortyp R4-Ottomotor VR6-Ottomotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 5 2
Ventilsteuerung DOHC, Zahnriemen OHC, Zahnriemen 2 × OHC, Kette
Gemischaufbereitung Saugrohreinspritzung
Motoraufladung Turbolader, Ladeluftkühler
Kühlung Wasserkühlung
Motorkennbuchstaben AJH ADY AAA, AMY
Bohrung × Hub 81,0 × 86,4 mm 82,5 × 92,8 mm 81,0 × 90,3 mm
Hubraum 1781 cm³ 1984 cm³ 2792 cm³
Verdichtungsverhältnis 9,5:1 10,0:1
max. Leistung 110 kW
(150 PS)
bei 5700/min
85 kW
(115 PS)
bei 5000/min
128 kW
(174 PS)
bei 5800/min
max. Drehmoment 210 Nm
bei 1750–4600/min
170 Nm
bei 2400/min
235 Nm[1B 2]
bei 4200/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb
Antrieb, optional Allradantrieb (Syncro)
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 4-Stufen-Automatikgetriebe
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 194 km/h
mit Automatik: 189 km/h
177 km/h
mit Automatik: 172 km/h
199 km/h
mit Automatik: 195 km/h
Syncro: 193 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 12,0 s
mit Automatik: 12,8 s
15,4 s
mit Automatik: 17,2 s
11,0 s
mit Automatik: 13,2 s
Syncro: 13,8 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 10,1 l S
mit Automatik: 11,9 l S
9,9 l S
mit Automatik: 11,6 l S
11,8 l S
mit Automatik: 12,9 l S
Syncro: 13,6 l S
CO2-Emissionen (kombiniert) 242 g/km
mit Automatik: 286 g/km
238 g/km
mit Automatik: 278 g/km
283 g/km
mit Automatik: 310 g/km
Syncro: 326 g/km
  • Die Verfügbarkeit der Motoren war von Modell, Ausstattung und Markt abhängig.
  1. Nicht für Seat Alhambra erhältlich
  2. Beim Verwendung von Super Plus (98 ROZ): 240 Nm

Dieselmotoren[Bearbeiten]

1,9 TDI 1,9 TDI[1D 1]
Bauzeitraum[2] 09/1995–07/1996 08/1996–02/2000 01/1999–02/2000 12/1996–02/2000
Motorkenndaten
Motortyp R4-Dieselmotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 2
Ventilsteuerung OHC, Zahnriemen
Gemischaufbereitung Direkteinspritzung Pumpe-Düse-System Direkteinspritzung
Motoraufladung Turbolader, Ladeluftkühler
Kühlung Wasserkühlung
Motorkennbuchstaben 1Z AHU ANU AFN, AVG
Bohrung × Hub 79,5 × 95,5 mm
Hubraum 1896 cm³
Verdichtungsverhältnis 19,5:1 18,0:1 19,5:1
max. Leistung 66 kW
(90 PS)
bei 4000/min
81 kW
(110 PS)
bei 4150/min
max. Drehmoment 202 Nm
bei 1900/min
210 Nm
bei 1900/min
240 Nm
bei 1900/min
235 Nm
bei 1900/min
Kraftübertragung
Antrieb Vorderradantrieb
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 4-Stufen-Automatikgetriebe
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 160 km/h 172 km/h
mit Automatik: 169 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 19,3 s 17,9 s 16,4 s
mit Automatik: 19,1 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 7,0 l D 6,6 l D 6,5 l D
mit Automatik: 7,8 l D
CO2-Emissionen (kombiniert) 178 g/km 176 g/km
mit Automatik: 211 g/km
  • Die Verfügbarkeit der Motoren war von Modell, Ausstattung und Markt abhängig.
  1. Das rote I im das TDI-Schriftzug steht für den 81-kW-Motor

Modellpflege[Bearbeiten]

Erst nach der ersten Überarbeitung im Mai 2000[3] (Seat Alhambra im Juli 2000) passte sich das äußere und innere Design des Sharan an VW Golf und Passat an und bei Alhambra des Seat Leon und Toledo, zugleich auch an das inzwischen bei Ford dominierende New-Edge-Design. Bei den Sharan-/Galaxy-Modellen kann man erkennen, dass viele Bauteile aus VW-Entwicklung stammen, da durch die Gleichteilestrategie viele Bauteile auch in anderen VW-Modellen verwendet werden. VW steuerte außerdem die TDI- und V6-Motoren bei, während Ford Teile der Radaufhängung und der Bodengruppe vom Mondeo I in den Wagen verpflanzte. Interessant ist, dass sich einige der VW-Teile später in anderen Ford-Modellen wie 2001 in dem komplett neuen Mondeo III wiederfinden, zumindest in leicht abgeänderter Form. Auffälligstes Bauteil ist wohl der Seitenblinker im Kotflügel von Sharan/Galaxy/Alhambra, der von VW stammt und hier schon in den letzten Golf III-Modellen vorhanden war. Er findet sich beim Ford Fusion, beim Ford Fiesta und beim neuen Ford Focus baugleich wieder.

Ende 2004 wurde (nur beim VW Sharan) ein weiteres Facelift durchgeführt, was u. a. an geänderten Rückleuchten, Seitenblinkern im Spiegel und Chromumrandung am Kühlergrill zu erkennen war.

Im Oktober 2005 folgte beim Seat Alhambra eine weitere geringfügige Überarbeitung, die (auch für VW Sharan) einen neuen 2,0-l-Dieselmotor mit Rußpartikelfilter beinhaltete. Optisch ist diese Variante an der zentralen Positionierung des Schriftzuges „Alhambra“ auf der Heckklappe zu erkennen.

Technische Daten[Bearbeiten]

Ottomotoren[Bearbeiten]

1,8 T 2,0 2,0 LPG[2B 1] 2,8 V6
Bauzeitraum 06/2000–08/2010 05/2000–08/2010 04/2006–08/2010 05/2000–08/2010
Motorkenndaten
Motortyp R4-Ottomotor VR6-Ottomotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 5 2 4
Ventilsteuerung DOHC, Zahnriemen OHC, Zahnriemen 2 × DOHC, Kette
Gemischaufbereitung Saugrohreinspritzung
Motoraufladung Turbolader, Ladeluftkühler
Kühlung Wasserkühlung
Motorkennbuchstaben AWC ATM AYL
Bohrung × Hub 81,0 × 86,4 mm 82,5 × 92,8 mm 81,0 × 90,3 mm
Hubraum 1781 cm³ 1984 cm³ 2792 cm³
Verdichtungsverhältnis 9,5:1 10,5:1 10,75:1
max. Leistung 110 kW
(150 PS)
bei 5800/min
85 kW
(115 PS)
bei 5200/min
76 kW
(103 PS)
bei 5200/min
150 kW
(204 PS)
bei 6200/min
max. Drehmoment 220 Nm
bei 1800–4300/min
170 Nm
bei 2600/min
149 Nm
bei 2600/min
265 Nm
bei 3400/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb
Antrieb, optional Allradantrieb (4Motion)
Getriebe, serienmäßig 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 5-Stufen-Automatikgetriebe 4-Stufen-Automatikgetriebe 5-Stufen-Automatikgetriebe[2B 2]
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 199 km/h
mit Automatik: 195 km/h
177 km/h
mit Automatik: 173 km/h
174 km/h 217 km/h
mit Automatik: 212 km/h
4Motion: 214 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 10,9 s
mit Automatik: 12,1 s
15,2 s
mit Automatik: 17,2 s
16,0 s 9,9 s
mit Automatik: 10,4 s
4Motion: 10,3 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 9,4 l S[2B 3]
mit Automatik: 10,2 l S[2B 3]
9,4 l S[2B 3]
mit Automatik: 10,4 l S[2B 3]
13,0 kg 10,5 l SP[2B 4]
mit Automatik: 11,4 l SP[2B 4]
mit 4Motion: 11,0 l SP[2B 4]
CO2-Emission (kombiniert) 226 g/km
mit Automatik: 245 g/km
226 g/km
mit Automatik: 250 g/km
k. A. g/km 252 g/km
mit Automatik: 274 g/km
mit 4Motion: 264 g/km
  • Die Verfügbarkeit der Motoren war von Modell, Ausstattung und Markt abhängig.
  1. Daten für Gasbetrieb angegeben. Daten im Benzinbetrieb wie 2,0 ohne LPG-Ausrüstung.
  2. Nicht für 4Motion
  3. a b c d Kann mit geringer Leistungsminderung auch mit Normal (91 ROZ) statt Super (95 ROZ) betrieben
  4. a b c Kann mit geringer Leistungsminderung auch mit Super (95 ROZ) statt Super Plus (98 ROZ) betrieben

Dieselmotoren[Bearbeiten]

1,9 TDI 2,0 TDI[2D 1] 2,0 TDI BlueMotion[2D 2]
Bauzeitraum 05/2000–04/2006 05/2000–08/2010 10/2002–11/2005 01/2005–05/2007 11/2005–08/2010 04/2008–08/2010
Motorkenndaten
Motortyp R4-Dieselmotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 2
Ventilsteuerung OHC, Zahnriemen
Gemischaufbereitung Pumpe-Düse-System
Motoraufladung Turbolader, Ladeluftkühler
Kühlung Wasserkühlung
Motorkennbuchstaben ANU AUY, BVK ASZ BTB BRT
Bohrung × Hub 79,5 × 95,5 mm 81,0 × 95,5 mm
Hubraum 1896 cm³ 1968 cm³
Verdichtungsverhältnis 18,0:1 19,0:1 18,5:1
max. Leistung 66 kW
(90 PS)
bei 4000/min
85 kW
(115 PS)
bei 4000/min
96 kW
(130 PS)
bei 4000/min
110 kW
(150 PS)
bei 4000/min
103 kW
(140 PS)[2D 3]
bei 4000/min
max. Drehmoment 240 Nm
bei 1900/min
310 Nm
bei 1900/min
320 Nm
bei 1750/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb
Antrieb, optional Allradantrieb (4Motion)
Getriebe, serienmäßig 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 5-Stufen-Automatikgetriebe[2D 4]
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 164 km/h 181 km/h
mit Automatik: 177 km/h
4Motion: 178 km/h
188 km/h 199 km/h 192 km/h 195 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 17,2 s 13,7 s
mit Automatik: 15,1 s
4Motion: 14,7 s
12,8 s 11,9 s 12,2 s 11,9 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 6,4 l D 6,3 l D
mit Automatik: 7,2 l D
4Motion: 7,1 l D
6,2 l D 6,3 l D 6,6 l D 6,0 l D
CO2-Emission (kombiniert) 173 g/km 170 g/km
mit Automatik: 194 g/km
4Motion: 192 g/km
167 g/km 170 g/km 178 g/km 162 g/km
  • Die Verfügbarkeit der Motoren war von Modell, Ausstattung und Markt abhängig.
  1. Dieser Motor ist auch mit Dieselrußpartikelfilter ab Werk lieferbar. Hierfür musste das Ersatzrad dem Tank für das Additiv zur Verbrennung des Rußes weichen.
  2. Dieser Motor ist serienmäßig mit Dieselrußpartikelfilter ab Werk ausgestattet. Hierfür musste das Ersatzrad dem Tank für das Additiv zur Verbrennung des Rußes weichen.
  3. Für einige Exportländer 100 kW (136 PS, Motorkennung: BVH)
  4. Nicht für 4Motion

Produktion[Bearbeiten]

Die Modelle VW Sharan und Ford Galaxy wurden auf IAA 1995 der Öffentlichkeit vorgestellt und ab Mai 1995 (Ford Galaxy)[3] bzw. September 1995[3] produziert, ab März 1996[3] auch der Seat Alhambra. Umgangssprachlich werden die drei Modelle häufig auch als SGA bezeichnet.

Im Dezember 1999 verkaufte Ford seine AutoEuropa-Anteile an VW, nachdem man sich entschieden hatte, den Nachfolger des Galaxy im immer stärker werdenden Van-Segment allein zu bauen, um die eigenen Werke besser auszulasten und sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Zuvor hatten sich die Partner über die Größe eines Nachfolgemodells nicht einigen können.

Die Kooperation der VW-Gruppe mit Ford wurde Anfang 2006 beendet, zeitgleich lief bei AutoEuropa der letzte Galaxy vom Band. Die im Mai 2006 eingeführte zweite Generation entwickelte Ford allein.

Der Nachfolger VW Sharan II kam im September 2010 in den Handel. Vorgestellt wurde das neue Modell auf dem Genfer Autosalon im März 2010.

Der Sharan war zudem das letzte VW-Modell mit der klassischen Modellvariantenbezeichnung „CL“, „GL“ bzw. „Carat“.

Fahrzeugkonzept[Bearbeiten]

Wahlweise stehen für den Sharan Benzinmotoren mit einer Leistung von 85 bis 150 kW oder Dieselmotoren mit 66 bis 110 kW zur Verfügung.

Wie die meisten Großraumlimousinen hat der Sharan ein variables Innenraumkonzept. Von den bis zu sieben Sitzen können die fünf hinteren mit wenigen Handgriffen umgruppiert oder ganz entfernt werden, wodurch ein ebener Laderaum von etwa 2 m Länge entsteht. Diese Sitze können durch Umlegen der Rückenlehne zu Tischen umfunktioniert werden. Gegen Aufpreis oder in der „Family“-Variante sind auch integrierte Kinder-/Baby-Sitze erhältlich. Hierbei erhält man eine Kleinkind-Sitzerhöhung, indem die Sitzfläche angehoben wird, und in der Rücklehne befindet sich der ausklappbare Babysitz mit Fünfpunktgurt. Beide Sitzvarianten wurden vom ADAC allerdings nur mit „ausreichend“ benotet.[4]

Ein häufig geäußerter Kritikpunkt betrifft die konzeptionelle Verwandtschaft zu Golf und Passat, die auf die kurze zur Verfügung stehende Entwicklungszeit zurückzuführen ist. Sie wird für den starken Verschleiß von Teilen der vorderen Radaufhängung, insbesondere der Koppelstangen, verantwortlich gemacht. In der ersten Serie waren die im Innenraum verarbeiteten Kunststoffe (z. B. Sonnenblenden, Sitzverkleidungen, Tür- und Gepäckraumverkleidungen) wenig haltbar.

Die drei Modelle Sharan, Galaxy und Alhambra unterscheiden sich nur wenig. Die auffälligsten Abweichungen sind die optisch anders gestalteten Scheinwerfer, Kühlergrills und Rückleuchten sowie Details im Armaturenbrett und den Sitzbezügen. Zudem gibt es Unterschiede bei einem der angebotenen Benzinmotoren sowie den zwischen den Ausstattungslinien variierenden Serien- und Zusatzausstattungen.

Markenimage[Bearbeiten]

Ein Modell des Sharan auf einem Sponsorenticket von Volkswagen zur documenta X

Die drei Modelle wurden in der Automobilindustrie stark beachtet, weil man an ihnen gut den Wert der Marken ablesen konnte. Bei gleicher Ausstattung war der Sharan etwa 1000 bis 2500 Euro teurer als der damals baugleiche Galaxy und der Alhambra, verkaufte sich aber in Deutschland (anders als im übrigen Europa) dennoch meist besser. Offensichtlich waren die deutschen Käufer bereit, allein für die Marke Volkswagen erhebliche Mehrpreise zu zahlen. In Großbritannien war dies umgekehrt, da dort die Marke Ford einen besseren Ruf genießt als VW.

Gasversion[Bearbeiten]

Ab 2006 war der Sharan in Verbindung mit der 2,0-Liter-Ottomotor ab Werk auch mit einer LPG-Gasanlage erhältlich und kann wahlweise mit Gas oder Benzin gefahren werden.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volkswagen Sharan I – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Seat Alhambra I – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Sharan I im Euro-NCAP-Crashtest, 1999 (abgerufen am 6. Juni 2014, englisch)
  2. a b VW Sharan Motorcodes / Motorenübersicht / Motornummern / Motorenkennziffern (abgerufen am 6. Juni 2014)
  3. a b c d Bosch Produktfinder, Scheibenwischer 2003/2004
  4. Crashtest: Integrierte Kindersitze (Bild 7+8). Auto Bild. Abgerufen am 6. Juni 2014.