Valderrobres

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Gemeinde Valderrobres
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Valderrobres
Valderrobres (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Aragonien
Provinz: Teruel
Comarca: Matarraña
Koordinaten 40° 53′ N, 0° 9′ OKoordinaten: 40° 53′ N, 0° 9′ O
Höhe: 508 msnm
Fläche: 124,04 km²
Einwohner: 2.388 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 19,25 Einw./km²
Postleitzahl: 44580
Gemeindenummer (INE): 44246 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Amtssprache: spanisch und katalanisch Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/eigene Sprache
Bürgermeister: Carlos Luis Boné Amela (PP)
Website: vallderoures.com
Burg und Kirche

Valderrobres (katalanisch: Vall-de-roures) ist eine spanische Gemeinde in der Provinz Teruel der Autonomen Region Aragón. Sie wird von dem Tafelberg Peña Aznar überragt, der eine Höhe von 1014 Metern erreicht, und ist der Hauptort der Comarca Matarraña (Matarranya) im überwiegend katalanischsprachigen Gebiet der Franja de Aragón am Rio Matarraña. Sie ist Teil der Mancomunitat de la Taula del Sénia. Am 1. Januar 2018 hatte die Gemeinde 2388 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der alte Ortsteil (la vila) liegt nördlich einer Flussbiegung, während der neuere (l'arrabal) südlich dieser liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besiedlung wird auf die ibero-romanische Zeit zurückgeführt. Während der Reconquista gab König Alfons II. von Aragón im Jahr 1175 den Ort, dessen Name „Tal der Eichen“ bedeutet, an das Bistum, später Erzbistum Saragossa. Als Unterlehen kam der Ort an Fortún Robert, einen Kanoniker der Kathedrale in Saragossa. Den Erzbischöfen gehörte auch die Burg. Hier hielt König Alfons V. im Jahr 1429 das Parlament Cortes de Aragón ab.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valderrobres besitzt ein Industriegebiet (Torre Sancho) und mehrere Hotels. Der Ort liegt an den Straßen A-231 und A-1414. Die 1942 eröffnete Bahnstrecke des Ferrocarril del Val de Zafán führte in einigem Abstand an Valderrobres vorbei; sie wurde 1973 stillgelegt. Auf ihr wurde der Radweg Vía Verde de la Val de Zafán eingerichtet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg und Brücke über den Río Matarraña
Fensterrose der Kirche
  • Die gotische Burg (Castillo-Palacio), seit 1983 als Bien de Interés Cultural geschützt.
  • Der Palast.
  • Die nach dem Vorbild der Kathedrale von Tarragona errichtete Kirche Santa María la Mayor, ebenfalls seit 1983 geschützt.
  • Die Casa de los Moles.
  • Das Rathaus.
  • Die steinerne Brücke (Puente de Piedra) mit dem Tor San Roque (Sant Roc).
  • Zwei Einsiedeleien in der Umgebung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Valderrobres – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien