Valent Sinković

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Valent Sinković Rudern
Valent Sinković, 2012
Nation KroatienKroatien Kroatien
Geburtstag 2. August 1988
Geburtsort Zagreb, Kroatien
Größe 187 cm
Gewicht 93 kg
Karriere
Disziplin Skullen und Riemen
Verein Mladost HA VK
Nationalkader seit 2004
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympia 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Ruder-WM 6 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Ruder-EM 4 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
U23-WM 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Silber 2012 London Doppelvierer
Gold 2016 Rio de Janeiro Doppelzweier
Logo der FISA Weltmeisterschaften
Gold 2010 Lake Karapiro Doppelvierer
Bronze 2011 Bled Doppelvierer
Gold 2013 Chungju Doppelvierer
Gold 2014 Amsterdam Doppelzweier
Gold 2015 Aiguebelette Doppelzweier
Silber 2017 Sarasota Zweier ohne
Gold 2018 Plowdiw Zweier ohne
Gold 2019 Linz Zweier ohne
Logo der FISA Europameisterschaften
Silber 2010 Montemor-o-Velho Doppelvierer
Gold 2012 Varese Doppelzweier
Gold 2016 Brandenburg Doppelzweier
Gold 2018 Glasgow Zweier ohne
Gold 2019 Luzern Zweier ohne
Logo der FISA U23-Weltmeisterschaften
Silber 2008 Brandenburg Doppelzweier
Gold 2009 Račice Doppelvierer
Gold 2010 Brest Doppelvierer
Logo der FISA Junioren-Weltmeisterschaften
Silber 2006 Amsterdam Doppelzweier
Letzte Änderung: 09. September 2020

Valent Sinković (* 2. August 1988 in Zagreb) ist ein kroatischer Ruderer und Olympiasieger 2016.

Sinković begann 2000 mit dem Rudersport. Nach einem elften Platz im Einer bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2004 erreichte er 2005 den siebten Rang. Ein Jahr später bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2006 belegte er zusammen mit Damir Martin im Doppelzweier den zweiten Platz hinter dem dänischen Boot. Bei den U23-Weltmeisterschaften 2007 saß er zusammen mit David Šain im Doppelzweier, der auf den vierten Platz ruderte. Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2007 ruderten die beiden im Doppelvierer, der den 17. Rang belegte. 2008 startete er mit seinem jüngeren Bruder Martin Sinković, die beiden gewannen bei den U23-Weltmeisterschaften die Silbermedaille hinter dem britischen Boot; bei den Europameisterschaften kamen sie als Fünfte ins Ziel.

2009 erreichten die Sinković-Brüder bei der ersten Weltcupregatta in Banyoles den dritten Platz im Doppelzweier, Vierter wurde der zweite kroatische Doppelzweier mit Martin und Šain. Für die zweite Weltcupregatta in München taten sich die beiden Doppelzweier zu einem Doppelvierer zusammen und gewannen die Regatta. David Šain, Martin Sinković, Damir Martin und Valent Sinković siegten in dieser Besetzung auch bei den U23-Weltmeisterschaften, bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2009 ruderten die Kroaten auf den vierten Platz.

2010 siegten die vier Kroaten bei allen drei Weltcupregatten sowie bei den U23-Weltmeisterschaften. Nach einem zweiten Platz hinter dem polnischen Boot bei den Ruder-Europameisterschaften 2010 gewannen die Kroaten bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2010 in Neuseeland den Titel. 2011 belegten die Kroaten im Weltcup die Plätze 2, 1 und 5, bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2011 erhielt das Boot die Bronzemedaille hinter den Booten aus Australien und Deutschland. 2012 gewann der kroatische Doppelvierer alle drei Weltcup-Regatten, bei den Olympischen Spielen in London gewann er die Silbermedaille hinter dem deutschen Boot.

Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2013 gewann er im Doppelvierer Gold vor Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Im Jahr darauf gewann er bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2014 zusammen mit seinem Bruder den Titel im Doppelzweier, die beiden Brüder konnten ihren Titel bei den Weltmeisterschaften 2015 verteidigen. Im Mai 2016 gewann der kroatische Doppelzweier den Titel bei den Europameisterschaften. Im August gewannen die Brüder dann auch die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2016.

Nachdem das Bruderpaar drei Jahre die Konkurrenz im Doppelzweier dominiert hatte, wechselte es zur Saison 2017 in den Riemenbereich und ruderte im Zweier ohne Steuermann. Beim ersten Auftritt beim Ruder-Weltcup erreichten Martin und Valent Sinković den zweiten Rang hinter einer neuen Kombination aus Neuseeland. Die Weltmeisterschaften in Florida schloss das kroatische Duo ebenfalls auf dem Silberrang ab, nachdem im Schlussspurt die italienische Mannschaft mit Matteo Lodo und Giuseppe Vicino vorbeigezogen war. 2018 siegten die Brüder bei den Europameisterschaften in Glasgow und anderthalb Monate später bei den Weltmeisterschaften in Plowdiw. 2019 verteidigten die beiden Kroaten ihre Titel bei den Europameisterschaften in Luzern und bei den Weltmeisterschaften in Linz.

Internationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: 11. Platz Junioren-Weltmeisterschaften im Einer
  • 2005: 7. Platz Junioren-Weltmeisterschaften im Einer
  • 2006: Silbermedaille Junioren-Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 2007: 4. Platz U23-Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 2007: 17. Platz Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2008: Silbermedaille U23-Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 2008: 5. Platz Europameisterschaften im Doppelzweier
  • 2009: Goldmedaille U23-Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2009: 4. Platz Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2010: Goldmedaille U23-Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2010: Silbermedaille Europameisterschaften im Doppelvierer
  • 2010: Goldmedaille Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2011: Bronzemedaille Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2012: Silbermedaille Olympische Spiele im Doppelvierer
  • 2012: Goldmedaille Europameisterschaften im Doppelvierer
  • 2013: 6. Platz Europameisterschaften im Doppelvierer
  • 2013: Goldmedaille Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2014: Goldmedaille Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 2015: Goldmedaille Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 2016: Goldmedaille Europameisterschaften im Doppelzweier
  • 2016: Goldmedaille Olympische Spiele im Doppelzweier
  • 2017: Silbermedaille Weltmeisterschaften im Zweier ohne
  • 2018: Goldmedaille Europameisterschaften im Zweier ohne
  • 2018: Goldmedaille Weltmeisterschaften im Zweier ohne
  • 2019: Goldmedaille Europameisterschaften im Zweier ohne
  • 2019: Goldmedaille Weltmeisterschaften im Zweier ohne

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]