Valentin (Papst)

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Valentin, Phantasiedarstellung in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern

Valentin († 16. September 827) war im Jahr 827 kurzzeitig Papst.

Er wurde in Rom geboren und wuchs vermutlich im Via-Lata-Distrikt auf. Im Liber Pontificalis wird betont, wie fromm und integer Valentin gewesen sei und dass ihn deshalb Papst Paschalis I. als jungen Priester zum Archidiakon des römischen Diakonats ernannt habe. Diese einflussreiche Position behielt er auch unter Eugen II. Nach dessen Tod (27. August 827) wurde Valentin vermutlich am darauffolgenden Sonntag einstimmig zum neuen Papst gewählt. Von seiner kurzen Amtszeit ist nichts bekannt, noch nicht einmal die genaue Dauer. Sie liegt wohl bei circa einem Monat.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ilaria Bonaccorsi: Valentino. In: Massimo Bray (Hrsg.): Enciclopedia dei Papi, Istituto della Enciclopedia Italiana, Band 1  (Pietro, santo. Anastasio bibliotecario, antipapa), Rom 2000, OCLC 313504669, S. 713–714 (italienisch).
  • Rudolf Schieffer: Valentinus. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 8, LexMA-Verlag, München 1997, ISBN 3-89659-908-9, Sp. 1389.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Valentin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Eugen II. Papst
827
Gregor IV.