Bei den Profis spielte Vacherot 2014 sein erstes Turnier, 2015 konnte er sich im Einzel erstmals in der Tennisweltrangliste platzieren. Mit einem Einzug ins Halbfinale und Finale 2016 auf der ITF Future Tour konnte Vacherot das Jahr 2016 zum ersten Mal in den Top 1000 der Welt beenden. Von 2016 bis 2020 absolvierte er ein Studium an der Texas A&M University im Fach Betriebswirtschaftslehre und spielte während dieser Zeit auch College Tennis. 2021 kehrte er auf die Tour zurück und konnte direkt fünf Future-Finals erreichen, wovon er zwei zu seinem ersten Titel nutzte. Viermal spielte er für die monegassische Davis-Cup-Mannschaft, für die er alle Matches gewann. Das Jahr beendete er auf Platz 631 in der Einzel-Rangliste.
2022 gewann er drei Future-Titel im Einzel. Außerdem gelangen ihm nun auch Erfolge auf der ATP Challenger Tour. In San Marino gelang ihm der Sprung ins erste Challenger-Viertelfinale. Beim eine Woche später beginnenden Turnier in Nonthaburi gewann er den Titel. Vor Jahresende kam er noch ein weiteres Mal zu einem Viertelfinale. Sein Karrierehoch von Platz 261 erreichte er im September 2022. Im Doppel gewann Vacherot in Tiburon das erste Turnier überhaupt und direkt bei einem Challenger. Dadurch verbesserte er sich um über 500 Plätze auf Rang 490. Zudem spielte er für den TV Reutlingen in der 2. Tennis-Bundesliga.
Größter Karriere-Erfolg und das Erreichen der Top 40 (2025)
2025 gewann er überraschend das Masters-Turnier in Shanghai, nachdem er sich als Qualifikant bis in das Finale vorgekämpft hatte, wobei er mehrere Top-Spieler wie Novak Đoković und Holger Rune bezwang. Im Endspiel besiegte er seinen Cousin Arthur Rinderknech, der ebenfalls ungesetzt war.[1] Mit diesem Erfolg verbesserte er sich in der Weltrangliste von Platz 204 auf 40 und verdreifachte seine bisherige Karriere-Preisgeldsumme.