Valentine Rothe

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Valentine Rothe (* 1934 in Kassel) ist eine deutsche Geschichtsdidaktikerin und Malerin.

Rothe studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Frankfurt, München und Münster. Sie promovierte an der Pädagogischen Hochschule Rheinland, Abteilung Bonn. Rothe war ständige Mitarbeiterin der Zeitschrift Geschichtsdidaktik und wissenschaftliche Assistentin an der Gesamthochschule Duisburg.[1] Nach einer Studie über die Russische Revolution 1905 arbeitete sie eng mit Annette Kuhn in der Geschichtsdidaktik und in frauenhistorischen Arbeiten zusammen. Sie habilitierte sich 1985 an der Universität Duisburg. Als Privatdozentin lehrte sie an der Universität Bonn.

Rothe gehört zum Vorstand des Frauenmuseums Bonn. Sie ist Ehrenmitglied im Vorstand der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin. Sie hat den Valentine-Rothe-Preis für junge Künstlerinnen gestiftet.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die russische Revolution. Kösel, München 1974, ISBN 3-466-35024-7.
  • Der russische Anarchismus und die Rätebewegung 1905: Eine geschichtswissenschaftliche und geschichtsdidaktische Untersuchung. Campus, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-593-32326-5.
  • mit Annette Kuhn: Geschichtsdidaktisches Grundwissen: Ein Arbeits- und Studienbuch. Kösel, München 1980, ISBN 3-466-30210-2.
  • mit Annette Kuhn: Frauen im deutschen Faschismus: Eine Quellensammlung mit fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kommentaren. 2 Bände. Schwann, Düsseldorf 1982, ISBN 3-590-18013-7, ISBN 3-590-18014-5.
  • Werteerziehung und Geschichtsdidaktik: Ein Beitrag zu einer kritischen Werteerziehung im Geschichtsunterricht. Habilitationsschrift. Schwann, Düsseldorf 1987.
  • Marianne Pitzen (Hrsg.): Valentine Rothe, Malerei: Ausstellung vom 8. August bis 5. September 2004, im Frauenmuseum Bonn. Frauenmuseum, Bonn 2004, ISBN 3-928239-87-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der russische Anarchismus und die Rätebewegung 1905. 1978.