Valentino Rossi

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Valentino Rossi
Valentino Rossi (2010)
Valentino Rossi, 2010
Nation: Italien Italien
Motorrad-Weltmeisterschaft
Startnummer: 46
Statistik
Starts Siege Poles SR
432 115 65 96
WM-Titel: 9
WM-Punkte: 6357
Podestplätze: 235
Stand: Großer Preis von Valencia 2021, 14. November 2021
Nach Klasse(n):
125-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Malaysia 1996
Letzter Start: Großer Preis von Australien 1997
Konstrukteure
1996–1997 Aprilia
WM-Bilanz
Weltmeister (1997)
Starts Siege Poles SR
30 12 5 9
WM-Punkte: 432
Podestplätze: 15
250-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Japan 1998
Letzter Start: Großer Preis von Argentinien 1999
Konstrukteure
1998–1999 Aprilia
WM-Bilanz
Weltmeister (1999)
Starts Siege Poles SR
30 14 5 11
WM-Punkte: 510
Podestplätze: 21
500-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Südafrika 2000
Letzter Start: Großer Preis von Rio de Janeiro 2001
Konstrukteure
2000–2001 Honda
WM-Bilanz
Weltmeister (2001)
Starts Siege Poles SR
32 13 4 15
WM-Punkte: 534
Podestplätze: 23
MotoGP-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Japan 2002
Letzter Start: Großer Preis von Valencia 2021
Konstrukteure
2002–2003 Honda • 2004–2010, 2013–2021 Yamaha • 2011–2012 Ducati 
WM-Bilanz
Weltmeister (2002, 2003, 2004, 2005, 2008, 2009)
Starts Siege Poles SR
340 76 51 61
WM-Punkte: 4881
Podestplätze: 176
Valentino Rossi, 2005
Valentino Rossi, 2006

Valentino Rossi (* 16. Februar 1979 in Urbino) ist ein ehemaliger italienischer Motorradrennfahrer und aktueller Automobilrennfahrer.

Er zählt mit neun Weltmeistertiteln zu den erfolgreichsten Piloten in der Geschichte der Motorrad-Weltmeisterschaft.

Eines von Rossis Markenzeichen ist die Startnummer 46, die bereits sein Vater Graziano Rossi trug. Er trägt zahlreiche Spitznamen, darunter „Vale“ und „The Doctor“.

Neben seinen sportlichen Erfolgen machte Valentino Rossi auch mit schauspielerischen Einlagen auf und neben der Rennstrecke auf sich aufmerksam. So feierte er Siege und Titel häufig mit Kostümen und speziellen Helm- und Motorraddesigns. Durch seine sportlichen Erfolge und sein extrovertiertes Verhalten wurde er einer der beliebtesten Sportler Italiens und ein weltbekannter Medienstar.

Motorradsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valentino Rossis Mutter Stefania wünschte sich, dass er Fußballspieler wird, doch sein Vater brachte ihn zum Kartsport. 1990 gewann er mit neun Siegen die regionale Go-Kart-Meisterschaft. Weil er für sein altes Go-Kart zu groß und zu schwer wurde und ein größeres nicht zu finanzieren war, beschloss Graziano, er solle auf Minimoto/Minibike umsteigen. Im Jahr 1991 gewann Rossi sein erstes Minibikerennen. Ein Jahr später wurde er regionaler Minimoto-Champion. Ab dem Alter von 14 Jahren (1993) fuhr Rossi Straßenrennmaschinen und wurde auf einer 125-cm³-Cagiva Dritter in der Italienischen Sport-Produktionsmeisterschaft. 1995 wurde er Italienischer Motorrad-Straßenmeister in der 125er-Klasse auf Aprilia.

In der Saison 1996 fuhr Rossi für Aprilia in der 125er-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft und holte beim Großen Preis von Tschechien in Brünn seine erste Pole-Position und seinen ersten Grand-Prix-Sieg. 1997 gewann er die Achtelliter-Weltmeisterschaft mit einer Aprilia, wobei er in 11 von 15 Rennen siegte. 1998 wechselte Rossi in die 250er-Klasse, wo er 1999 auf Aprilia RSW 250 neun von 14 Rennen und den WM-Titel gewann.

Im Jahr 2000 setzte er seine Karriere bei Honda in der 500-cm³-Klasse fort, verzeichnete beim Großen Preis von Großbritannien in Donington Park seinen ersten Sieg in der Königsklasse und wurde WM-Zweiter hinter Kenny Roberts jr. 2001 gewann Rossi die letzte nur für 500-cm³-Zweitakter ausgeschriebene Weltmeisterschaft mit elf Siegen in 16 Rennen und wurde damit nach Phil Read der zweite Fahrer in der Geschichte des Motorradrennsports, der in drei Klassen Titel gewonnen hat. Außerdem nahm Rossi am 8-Stunden-Rennen von Suzuka teil. Zusammen mit Colin Edwards konnte er auf Honda VTR 1000 SP-W das Rennen gewinnen.

Valentino Rossi, 2005

In den Jahren 2002 und 2003 wurde Rossi erneut Weltmeister, diesmal in der neu geschaffenen MotoGP-Klasse auf der Viertakt-Honda RC211V. Für 2004 suchte er mit einem Zwei-Jahres-Vertrag bei Yamaha nach einer neuen Herausforderung und verteidigte seinen Titel erneut vorzeitig erfolgreich im Rahmen des Großen Preises von Australien.[1] Rossi machte mit Hilfe seines Cheftechnikers Jeremy Burgess in vier Monaten (Januar bis April, denn Honda entließ ihn nicht vorzeitig aus dem am 31. Dezember 2003 auslaufenden Vertrag) aus einem unterlegenen Motorrad ein konkurrenzfähiges Renngefährt. Seinen Wechsel zu Yamaha begründete er mit We won in the wet, we won in the dry. We don’t have the motivation anymore. (Wir haben im Nassen gewonnen, wir haben im Trockenen gewonnen. Wir sind nicht mehr motiviert.). Vorzeitig verteidigte Rossi seinen MotoGP-Titel auch in der Saison 2005.

Im Rahmen des Grand Prix von Deutschland 2005 auf dem Sachsenring verlängerte er seinen Kontrakt mit Yamaha um ein weiteres Jahr bis Ende 2006. Der neue Vertrag soll ihm 20 Millionen Euro pro Saison eingebracht haben. Er war damit der bis dato bestverdienende Motorradsportler der Geschichte und der zu dieser Zeit bestverdienende Sportler Italiens.

Die Saison 2006 verlief durchwachsen für Rossi. Nach einem Sturz infolge einer Kollision mit Toni Elías im Auftaktrennen – dem Grand Prix von Spanien in Jerez – und mehreren Ausfällen durch technische Probleme am Motorrad, z. B. in China und in Frankreich, fiel er in der Punktewertung deutlich hinter den konstant punktenden Nicky Hayden zurück. Eine Aufholjagd ab Saisonmitte und ein Ausfall Haydens nach Kollision mit dessen Teamkollegen Dani Pedrosa im vorletzten Rennen in Portugal brachte Rossi wieder die WM-Führung, nachdem der Rückstand auf den WM-Spitzenreiter zeitweilig bis zu 51 Punkte betragen hatte. Ein selbst verschuldeter Sturz im Abschlussrennen in Valencia und der daraus resultierende 13. Platz kosteten Rossi allerdings den sechsten Titel in Folge.

Zur Saison 2007 wurde das der maximal zulässige Hubraum in der MotoGP-Klasse von 990 auf 800 cm³ gesenkt. Ducati baute mit der Desmosedici GP7 ein Motorrad, das besonders in der Höchstgeschwindigkeit dem Feld überlegen war. Rossi musste sich dem überlegenen Weltmeister Casey Stoner beugen und verlor im letzten Saisonrennen in Valencia durch einen Ausfall den zweiten WM-Rang um einen Punkt an den Sieger des Rennens, Dani Pedrosa.

2008 konnte Rossi beim Grand Prix von Japan, bei noch drei ausstehenden Rennen, mit seinem achten Saisonsieg vorzeitig den achten Titel seiner Karriere und seinen sechsten in der Königsklasse gewinnen. Zudem konnte er mit einem Sieg beim Großen Preis von Indianapolis, seinem 69. Sieg in der höchsten Hubraumklasse, den entsprechenden Königsklassen-Rekord von Giacomo Agostini verbessern.

Mit sechs Siegen in der Saison 2009 wurde der Italiener vor seinem spanischen Teamkollegen Jorge Lorenzo im Rahmen des Großen Preises von Malaysia vorzeitig zum insgesamt neunten Mal in seiner Karriere Weltmeister.[2]

Am 5. Juni 2010 stürzte Valentino Rossi im zweiten freien Training zum Grand Prix von Italien in Mugello schwer. Er erlitt einen doppelten, offenen Schienbeinbruch und wurde noch am selben Tag im Centro traumatologico ortopedico in Florenz erfolgreich operiert, eine Pause von mindestens sechs Wochen wurde prognostiziert.[3][4][5] Nach tatsächlich nur sechs Wochen, in denen er für drei Rennen aussetzen musste, zeigte er auf dem Sachsenring mit Rang vier ein starkes Comeback. Am 15. August 2010 setzte Rossi den vielen Spekulationen um seine sportliche Zukunft ein Ende und unterschrieb einen Zweijahresvertrag ab 2011 beim Ducati MotoGP Team.[6]

Beim Großen Preis von Malaysia 2011 war Rossi unverschuldet in den tragischen Unfall verwickelt, bei dem Marco Simoncelli zu Tode kam.

Valentino Rossi, 2013

Am Ende der Saison 2012 verließ Rossi das Ducati-Team nach zwei erfolglosen Jahren und wechselte zurück zum Yamaha-Werksteam an die Seite von Jorge Lorenzo und konnte im ersten Rennen in Katar direkt den zweiten Platz herausfahren.[7]

Mit dem zweiten Platz beim Großen Preis von Frankreich 2014 auf dem Circuit Bugatti errang Rossi seine 150. Podiumsplatzierung in der Königsklasse (500 cm³ bzw. MotoGP) der Motorrad-Weltmeisterschaft.[8] Den nächsten Meilenstein erreichte er bereits beim nächsten Rennen in Italien. Dort fuhr Rossi sein 300. Rennen in der Motorrad-WM.[9] Mit dem dritten Platz beim Großen Preis von Indianapolis 2014 auf dem Indianapolis Motor Speedway durchbrach er als erster Pilot die 4.000-Punkte-Marke in der höchsten Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft.[10] Nachdem er beim Großen Preis von San Marino das erste Mal in der Saison 2014 aus der ersten Reihe hatte starten können, holte er sich im Rennen den ersten Saisonsieg. Es war sein erster Sieg in Misano seit 2009. Nach einem Sturz des zu diesem Zeitpunkt schon als Weltmeister feststehenden Marc Márquez siegte Rossi auch beim Großen Preis von Australien. Beim Großen Preis von Valencia holte er seine erste Pole-Position seit dem Großen Preis von Frankreich 2010. Im Rennen wurde er hinter Marc Márquez Zweiter und beendete die Saison mit 13 Podestplätzen auf dem zweiten WM-Rang. Es war Rossis erfolgreichste Saison seit seinem letzten WM-Titel 2009.

Durch seinen dritten Platz beim Großen Preis von Deutschland in der Saison 2015 hält Rossi nun den Rekord für den längsten zeitlichen Abstand zwischen dem ersten und letzten Grand-Prix-Podium. Diese Bestmarke hielt vor ihm 29 Jahre Ángel Nieto.[11] Mit seiner Teilnahme am Großen Preis von Malaysia ist Rossi nun der Fahrer mit den meisten bestrittenen Grand-Prix-Rennen (329 Starts). Zuvor hielt Loris Capirossi diesen Rekord. Ebenfalls beim Großen Preis von Malaysia berührten sich Rossi und Márquez, daraufhin stürzte Márquez. Nach dem Rennen entschied die Rennleitung, Rossi für diese Aktion drei Strafpunkte zu erteilen. Da er schon einen Strafpunkt hatte, musste er beim letzten Rennen der Saison in Valencia vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Gegen diese Strafe legte Rossi vor dem Internationalen Sportgerichtshof, mit einem Eilantrag, Einspruch ein. Zumindest wollte er einen Aufschub der Strafe für Valencia erwirken. Dieser Eilantrag wurde jedoch abgelehnt. Obwohl Rossi sich in dem Rennen bis auf den vierten Rang vorarbeiten konnte, reichte es nicht, um den Weltmeistertitel zu gewinnen. Lorenzo siegte und hatte damit in der Gesamtwertung fünf Punkte mehr als Rossi. Da der Titel nun vergeben war, und die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshof darauf keinen Einfluss gehabt hätte, zog Rossi den Einspruch im Dezember zurück.[12]

Beim ersten Rennwochenende der Saison 2016 gaben Rossi und Yamaha die Vertragsverlängerung des Italieners bekannt. Er unterschrieb einen Vertrag bis einschließlich 2018 beim Yamaha-Werksteam.[13] Am 15. März 2018 wurde bekannt, dass Rossi diesen vorzeitig bis 2020 verlängern wird.[14]

Zur Saison 2021 wechselte Rossi zum Petronas Yamaha Sepang Racing Team. Im Vorfeld des Großen Preises der Steiermark kündigte er am 5. August 2021 seinen Rücktritt als aktiver Fahrer zum Ende der Saison an.[15] In der Saison 2022 wird er ein eigenes Team in der MotoGP und in der Moto2 an den Start bringen, das von Mooney gesponsert und den Namen Mooney VR46 Racing Team tragen wird.[16]

Motorsportliche Aktivitäten neben dem Motorradsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Erreichen der Weltmeistertitel in allen Hubraumklassen ist die Zukunft von Valentino Rossi immer wieder Gegenstand von Spekulationen. Ab 2004 war er wiederholt als möglicher Fahrer beim Formel-1-Team von Ferrari im Gespräch. Damals absolvierte er mehrere Testfahrten und kam dabei auf der Ferrari-Teststrecke bis auf 1,5 Sekunden an die Zeit von Michael Schumacher heran.

Auch Gerüchte über einen Wechsel in die Rallye-Weltmeisterschaft machten nach einem erfolgreichen Einsatz (3. Platz bei der Monza-Rallye) die Runde. Beide Gerüchte bewahrheiteten sich bisher nicht. Am 25. Mai 2006 wurde bekannt, dass zwar ein Angebot von Ferrari existiert habe, Rossi dieses jedoch abgelehnt hat. Am 4. Juni 2006 gab er bekannt, dass er seinen Vertrag bei Yamaha bis Ende 2007 verlängert hat. Am 9. November 2006 testete Rossi auf dem Hockenheimring einen DTM-Mercedes und deutete eine mögliche gemeinsame Zukunft mit dem Stuttgarter Hersteller in der Formel 1 an.[17]

Am 22. November 2009 bestritt Rossi beim 6-Stunden-Rennen in Vallelunga sein erstes Langstreckenrennen und belegte mit Uccio Salucci und Andrea Ceccato in der GT3-Klasse mit einem Ferrari 430 GT3 den dritten Platz.[18]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infografik: Valentino Rossi GP Statistics 1996–2019

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Motorrad-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Klasse Motorrad Team Rennen Siege Podien Poles Punkte Ergebnis
1996 125 cm³ Aprilia RS125R Scuderia AGV Aprilia 15 1 2 1 111 9.
1997 125 cm³ Aprilia RS125R Nastro Azzurro Aprilia 15 11 13 4 321 Weltmeister
1998 250 cm³ Aprilia RS250 Nastro Azzurro Aprilia 14 5 9 201 2.
1999 250 cm³ Aprilia RS250 Nastro Azzurro Aprilia 16 9 12 5 309 Weltmeister
2000 500 cm³ Honda NSR500 Nastro Azzurro Honda 16 2 10 209 2.
2001 500 cm³ Honda NSR500 Nastro Azzurro Honda 16 11 13 4 325 Weltmeister
2002 MotoGP Honda RC211V Repsol Honda Team 16 11 15 7 355 Weltmeister
2003 MotoGP Honda RC211V Repsol Honda Team 16 9 16 9 357 Weltmeister
2004 MotoGP Yamaha YZR-M1 Gauloises Fortuna Yamaha 16 9 11 5 304 Weltmeister
2005 MotoGP Yamaha YZR-M1 Gauloises Yamaha Team 17 11 16 5 367 Weltmeister
2006 MotoGP Yamaha YZR-M1 Camel Yamaha Team 17 5 10 5 247 2.
2007 MotoGP Yamaha YZR-M1 Fiat Yamaha Team 18 4 8 4 241 3.
2008 MotoGP Yamaha YZR-M1 Fiat Yamaha Team 18 9 16 2 373 Weltmeister
2009 MotoGP Yamaha YZR-M1 Fiat Yamaha Team 17 6 13 7 306 Weltmeister
2010 MotoGP Yamaha YZR-M1 Fiat Yamaha Team 14 2 10 1 233 3.
2011 MotoGP Ducati Desmosedici GP11 Ducati Team 17 1 139 7.
2012 MotoGP Ducati Desmosedici GP12 Ducati Team 18 2 163 6.
2013 MotoGP Yamaha YZR-M1 Yamaha Factory Racing 18 1 6 237 4.
2014 MotoGP Yamaha YZR-M1 Movistar Yamaha MotoGP 18 2 13 1 295 2.
2015 MotoGP Yamaha YZR-M1 Movistar Yamaha MotoGP 18 4 15 1 325 2.
2016 MotoGP Yamaha YZR-M1 Movistar Yamaha MotoGP 18 2 10 3 249 2.
2017 MotoGP Yamaha YZR-M1 Movistar Yamaha MotoGP 17 1 6 208 5.
2018 MotoGP Yamaha YZR-M1 Movistar Yamaha MotoGP 18 5 1 198 3.
2019 MotoGP Yamaha YZR-M1 Monster Energy Yamaha MotoGP 19 2 174 7.
2020 MotoGP Yamaha YZR-M1 Monster Energy Yamaha MotoGP 12 1 66 15.
2021 MotoGP Yamaha YZR-M1 Petronas Yamaha SRT 18 44 18.
Gesamt 432 115 235 65 6357 9 WM-Titel
Grand-Prix-Siege
1996 125 cm³ Tschechien
1997 125 cm³ Malaysia SpanienSpanien ItalienItalien FrankreichFrankreich NiederlandeNiederlande San Marino Deutschland Brasilien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Katalonien Indonesien
1998 250 cm³ NiederlandeNiederlande San Marino Katalonien AustralienAustralien Argentinien
1999 250 cm³ SpanienSpanien ItalienItalien Katalonien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien AustralienAustralien Sudafrika Brasilien
2000 500 cm³ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brasilien
2001 500 cm³ JapanJapan Sudafrika SpanienSpanien Katalonien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tschechien Portugal Valencia AustralienAustralien Malaysia Brasilien
2002 MotoGP JapanJapan SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Portugal Brasilien AustralienAustralien
2003 MotoGP JapanJapan SpanienSpanien ItalienItalien Tschechien Portugal Brasilien Malaysia AustralienAustralien Valencia
2004 MotoGP Sudafrika ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Portugal Malaysia AustralienAustralien Valencia
2005 MotoGP SpanienSpanien China Volksrepublik FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien Katar AustralienAustralien
2006 MotoGP Katar ItalienItalien Katalonien Deutschland Malaysia
2007 MotoGP SpanienSpanien ItalienItalien NiederlandeNiederlande Portugal
2008 MotoGP China Volksrepublik FrankreichFrankreich ItalienItalien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tschechien San Marino Indianapolis JapanJapan Malaysia
2009 MotoGP SpanienSpanien Katalonien NiederlandeNiederlande Deutschland Tschechien San Marino
2010 MotoGP Katar Malaysia
2013 MotoGP NiederlandeNiederlande
2014 MotoGP San Marino AustralienAustralien
2015 MotoGP Katar Argentinien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
2016 MotoGP SpanienSpanien Katalonien
2017 MotoGP NiederlandeNiederlande
Einzelergebnisse
Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
1996 Malaysia Indonesien JapanJapan SpanienSpanien ItalienItalien FrankreichFrankreich NiederlandeNiederlande Deutschland Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich OsterreichÖsterreich Tschechien ItalienItalien Katalonien Bandeira da cidade do Rio de Janeiro.svg AustralienAustralien
6 11 11 4 4 DNF DNF 5 DNF 3 1 5 DNF DNF 14
1997 Malaysia JapanJapan SpanienSpanien ItalienItalien OsterreichÖsterreich FrankreichFrankreich NiederlandeNiederlande ItalienItalien Deutschland Bandeira da cidade do Rio de Janeiro.svg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tschechien Katalonien Indonesien AustralienAustralien
1 DNF 1 1 2 1 1 1 1 1 1 3 1 1 6
1998 JapanJapan Malaysia SpanienSpanien ItalienItalien FrankreichFrankreich Bandera de la ciudad de Madrid.svg NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien ItalienItalien Katalonien AustralienAustralien Argentinien
DNF DNF 2 2 2 DNF 1 DNF 3 DNF 1 1 1 1
1999 Malaysia JapanJapan SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien ItalienItalien Valencia AustralienAustralien Sudafrika Bandeira da cidade do Rio de Janeiro.svg Argentinien
5 7 1 DNF 1 1 2 1 1 1 2 8 1 1 1 3
2000 Sudafrika Malaysia JapanJapan SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien Portugal Valencia Bandeira da cidade do Rio de Janeiro.svg Flag of the Pacific Community.svg AustralienAustralien
DNF DNF 11 3 3 12 3 6 1 2 2 3 DNF 1 2 3
2001 JapanJapan Sudafrika SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien Portugal Valencia Flag of the Pacific Community.svg AustralienAustralien Malaysia Bandeira da cidade do Rio de Janeiro.svg
1 1 1 3 DNF 1 2 1 7 1 1 11 1 1 1 1
2002 JapanJapan Sudafrika SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien Portugal Bandeira da cidade do Rio de Janeiro.svg Flag of the Pacific Community.svg Malaysia AustralienAustralien Valencia
1 2 1 1 1 1 1 1 1 DNF 1 1 2 2 1 2
2003 JapanJapan Sudafrika SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien Portugal Bandeira da cidade do Rio de Janeiro.svg Flag of the Pacific Community.svg Malaysia AustralienAustralien Valencia
1 2 1 2 1 2 3 3 2 1 1 1 2 1 1 1
2004 Sudafrika SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Bandeira da cidade do Rio de Janeiro.svg Deutschland Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tschechien Portugal JapanJapan Katar Malaysia AustralienAustralien Valencia
1 4 4 1 1 1 DNF 4 1 2 1 2 DNF 1 1 1
2005 SpanienSpanien Portugal China Volksrepublik FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Tschechien JapanJapan Malaysia Katar AustralienAustralien Turkei Valencia
1 2 1 1 1 1 1 3 1 1 1 DNF 2 1 1 2 3
2006 SpanienSpanien Katar Turkei China Volksrepublik FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tschechien Malaysia AustralienAustralien JapanJapan Portugal Valencia
14 1 4 DNF DNF 1 1 8 2 1 DNF 2 1 3 2 2 13
2007 Katar SpanienSpanien Turkei China Volksrepublik FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich NiederlandeNiederlande Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tschechien San Marino Portugal JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
2 1 10 2 6 1 2 4 1 DNF 4 7 DNF 1 13 3 5 DNF
2008 Katar SpanienSpanien Portugal China Volksrepublik FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich NiederlandeNiederlande Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tschechien San Marino Indianapolis JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
5 2 3 1 1 1 2 2 11 2 1 1 1 1 1 2 1 3
2009 Katar JapanJapan SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Deutschland Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tschechien Indianapolis San Marino Portugal AustralienAustralien Malaysia Valencia
2 2 1 16 3 1 1 2 1 5 1 DNF 1 4 2 3 2
2010 Katar SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich NiederlandeNiederlande Katalonien Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tschechien Indianapolis San Marino Aragonien JapanJapan Malaysia AustralienAustralien Portugal Valencia
1 3 2 INJ INJ INJ INJ 4 3 5 4 3 6 3 1 3 2 3
2011 Katar SpanienSpanien Portugal FrankreichFrankreich Katalonien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich NiederlandeNiederlande ItalienItalien Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tschechien Indianapolis San Marino Aragonien JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
7 5 5 3 5 6 4 6 9 6 6 10 7 10 DNF DNF Ann. DNF
2012 Katar SpanienSpanien Portugal FrankreichFrankreich Katalonien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich NiederlandeNiederlande Deutschland ItalienItalien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indianapolis Tschechien San Marino Aragonien JapanJapan Malaysia AustralienAustralien Valencia
10 9 7 2 7 9 13 6 5 DNF 7 7 2 8 7 5 7 10
2013 Katar USA-Texas SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indianapolis Tschechien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich San Marino Aragonien Malaysia AustralienAustralien JapanJapan Valencia
2 6 4 12 DNF 4 1 3 3 4 4 4 4 3 4 3 6 4
2014 Katar USA-Texas Argentinien SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Deutschland Indianapolis Tschechien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich San Marino Aragonien JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
2 8 4 2 2 3 2 5 4 3 3 3 1 DNF 3 1 2 2
2015 Katar USA-Texas Argentinien SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Deutschland Indianapolis Tschechien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich San Marino Aragonien JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
1 3 1 3 2 3 2 1 3 3 3 1 5 3 2 4 3 4
2016 Katar Argentinien USA-Texas SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Deutschland OsterreichÖsterreich Tschechien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich San Marino Aragonien JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
4 2 DNF 1 2 DNF 1 DNF 8 4 2 3 2 3 DNF 2 2 4
2017 Katar Argentinien USA-Texas SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Deutschland Tschechien OsterreichÖsterreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich San Marino Aragonien JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
3 2 2 10 DNF 4 8 1 5 4 7 3 INJ 5 DNF 2 7 5
2018 Katar Argentinien USA-Texas SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Deutschland Tschechien OsterreichÖsterreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich San Marino Aragonien Thailand JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
3 19 4 5 3 3 3 5 2 4 6 C 7 8 4 4 6 18 13
2019 Katar Argentinien USA-Texas SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien NiederlandeNiederlande Deutschland Tschechien OsterreichÖsterreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich San Marino Aragonien Thailand JapanJapan AustralienAustralien Malaysia Valencia
5 2 2 6 5 DNF DNF DNF 8 6 4 4 4 8 8 DNF 8 4 8
2020 Katar SpanienSpanien Andalusien Tschechien OsterreichÖsterreich Steiermark San Marino Emilia-Romagna Katalonien FrankreichFrankreich Aragonien Flag of Teruel (province).svg Europa Valencia Portugal
C DNF 3 5 5 9 4 DNF DNF DNF INJ INJ DNF 16 12
2021 Katar Katar Portugal SpanienSpanien FrankreichFrankreich ItalienItalien Katalonien Deutschland NiederlandeNiederlande Steiermark OsterreichÖsterreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aragonien San Marino Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Emilia-Romagna Portugal Valencia
12 16 DNF 17 11 10 DNF 14 DNF 13 8 18 19 17 15 10 13 10

Neben der Rennstrecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Startnummer 46 im Jahr 2013

Spitznamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Spitznamen „The Doctor“ trägt er vermutlich aus mehreren Gründen:

  • In Italien bekommt man den Spitznamen „Il Dottore“, wenn man etwas besonders gut kann.
  • Er selbst sagte einmal, dass man in der MotoGP-Klasse mit chirurgischer Genauigkeit vorgehen muss.
  • Der Zusatz „Dottore“ begründet sich auch in der Vorliebe mancher Italiener, besonders verehrten Persönlichkeiten einen Titel als Respektsbekundung voranzustellen, auch wenn sie diesen gar nicht besitzen.

Rossi geht mittlerweile als „echter“ Doktor an den Start. Die Universität seiner Heimatstadt Urbino hat ihm den Titel eines Dr. h. c. für Kommunikation verliehen.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 erklärten die italienischen Behörden, gegen Rossi werde wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt. Es gehe dabei um 112 Mio. Euro nicht versteuerter Einkünfte. Rossi hatte seinen Wohnsitz offiziell nach London verlegt, lebte den Behörden zufolge aber weiterhin hauptsächlich in seinem Heimatort Tavullia. Im Februar 2008 wurde das Verfahren gegen die Zahlung von 35 Mio. Euro eingestellt.[21]

Sein Halbbruder Luca Marini ist ebenfalls Rennfahrer.[22]

Im August 2021 gab Rossi via Social Media bekannt, dass er und seine Freundin Francesca Sofia Novello eine Tochter erwarten.[23]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Valentino Rossi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rossi wins 2004 world championship! 17. Oktober 2004, abgerufen am 12. August 2021 (englisch).
  2. Dorna Sports: Rossis volle Reaktion zum neunten WM-Titel | MotoGP™. Abgerufen am 9. August 2021.
  3. Lennart Schmid: Rossi-Sturz überschattet Lorenzo-Bestzeit. www.motorsport-total.com, 5. Juni 2010, abgerufen am 6. Juni 2010.
  4. Lennart Schmid, Maximilian Kroiss: Rossi: Schienbeinbruch – Sofortige Operation in Florenz. www.motorsport-total.com, 5. Juni 2010, abgerufen am 6. Juni 2010.
  5. Lennart Schmid: Rossi: Operation erfolgreich verlaufen. www.motorsport-total.com, 5. Juni 2010, abgerufen am 6. Juni 2010.
  6. Rossi wechselt 2011 zu Ducati. www.motogp.com, 15. August 2010, abgerufen am 16. August 2010.
  7. Rossi Yamaha 2013 - Motorrad Sport. Abgerufen am 23. November 2019 (österreichisches Deutsch).
  8. Dorna Sports: Rossi nach nächstem Podium zufrieden | MotoGP™. Abgerufen am 23. November 2019.
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