Valeriansäure

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Strukturformel
Struktur von Valeriansäure
Allgemeines
Name Valeriansäure
Andere Namen
  • Pentansäure
  • Butylcarbonsäure
  • Baldriansäure
Summenformel C5H10O2
CAS-Nummer 109-52-4
PubChem 7991
Kurzbeschreibung

farblose, übelriechende Flüssigkeit[1]

Eigenschaften
Molare Masse 102,13 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,94 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

−32 °C[2]

Siedepunkt

184–187 °C[2]

Dampfdruck

0,261 hPa (25 °C)[2]

pKs-Wert

4,84 (25 °C)[3]

Löslichkeit
Brechungsindex

1,4085 (20 °C)[4]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)[5], ggf. erweitert[2]
05 – Ätzend

Gefahr

H- und P-Sätze H: 314​‐​412
P: 273​‐​280​‐​301+330+331​‐​305+351+338​‐​310 [2]
Toxikologische Daten

600 mg·kg−1 (LD50Mausoral)[3]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Valeriansäure (auch Pentansäure) ist eine Carbonsäure aus der gleichnamigen Gruppe der vier isomeren Pentansäuren. Die kurzkettige Fettsäure kann aus der Wurzel des europäischen Baldrian (Valeriana officinalis) gewonnen werden, der jedoch überwiegend die isomere Isovaleriansäure enthält. Valeriansäure ist nicht zu verwechseln mit Valerensäure, einem Sesquiterpen, das ebenfalls in einer Baldrianart vorkommt.

Die Salze und Ester der Valeriansäure heißen Valerate (Valerianate). Die Methyl-, Ethyl-, Allyl- und Isoamyl-Valeriansäureester des entsprechenden Methyl-, Ethyl-, Allyl- und Isoamylalkohols schmecken und riechen fruchtig und werden als künstliche Aromen verwendet. Valeriansäure selbst besitzt wie die homologe Buttersäure einen unangenehmen Geruch.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Eintrag zu Pentansäure. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 25. Dezember 2014.
  2. a b c d e f g Eintrag zu Valeriansäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 10. Januar 2017 (JavaScript erforderlich).
  3. a b Eintrag zu Valeriansäure in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM).
  4. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-416.
  5. Eintrag zu Valeric acid im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 1. Februar 2016. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Valeriansäure – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Valeriansäure – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen