Valle de Villaverde

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Gemeinde Valle de Villaverde
Palacio Mendirichaga Jauregia 03.JPG
Wappen Karte von Spanien
Valle de Villaverde (Spanien)
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: Kantabrien Kantabrien
Koordinaten 43° 15′ N, 3° 16′ WKoordinaten: 43° 15′ N, 3° 16′ W
Höhe: 190 msnm
Fläche: 19,53 km²
Einwohner: 283 (1. Jan. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einw./km²
Postleitzahl: 39880
Gemeindenummer (INE): 39101
Lage der Gemeinde
Valle de Villaverde (Cantabria) Mapa.svg

Valle de Villaverde ist eine Gemeinde in der spanischen Autonomen Region Kantabrien. Wie bei der größeren Enklave Condado de Treviño (eine von Álava umgebene Exklave von Burgos) wollen baskische Nationalisten das Valle de Villaverde in die umliegende baskische Provinz, in diesem Fall Bizkaia, eingliedern. Aber dies wird von der kantabrischen Regierung abgelehnt. Die ländliche Gemeinde leidet seit Jahrzehnten unter Bevölkerungsschwund.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie ist von den baskischen Gemeinden Carranza, Arcentales und Trucíos umgeben, aber die Stadt gehört zur Verwaltung der Regierung von Kantabrien. Somit ist sie eine Enklave von Bizkaia und eine Exklave von Kantabrien.

Im Süden der Gemeinde befindet sich der Oberlauf des Río Agüera, dessen Tal Höhen von mehr als 400 Metern aufweist. Die Gemeinde wird von West nach Ost von der Eisenbahnlinie Santander-Bilbao durchquert, die von der FEVE betrieben wird.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet wurde in vorrömischer Zeit nicht von den Cantabri, sondern von den Autrigonen besiedelt. Es wurde von den Römern kolonisiert, und wurde später Teil des Königreichs Asturien, wie auch der Rest von Las Encartaciones und das Herz der Biskaya.

Das Tal wurde Mitte des 15. Jahrhunderts von Pedro Fernández de Velasco erworben, wodurch es aufhörte, Teil von Biskaya zu sein, was der Vorläufer des heutigen Status als Enklave war. Bei den territorialen Aufteilungen Spaniens 1822 und 1833 erhielt es den Namen Villaverde de Trucíos; 2005 kehrte es zu seinem traditionellen Namen Valle de Villaverde zurück.[2]

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • La Altura
  • El Campo
  • La Capitana
  • Los Hoyos
  • La Iglesia
  • Laiseca
  • La Matanza (Hauptort)
  • Mollinedo
  • Palacio
  • Villanueva

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung
1877 1900 1950 1981 1991 2001 2011
504 746 747 461 394 365 358

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Valle de Villaverde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Historia. 16. Januar 2020, abgerufen am 16. Juni 2021 (spanisch).