Vardeilsen

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Vardeilsen
Stadt Einbeck
Wappen von Vardeilsen
Koordinaten: 51° 49′ 57″ N, 9° 47′ 49″ O
Höhe: 162 m ü. NN
Einwohner: 366 (Okt. 2010)[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05562
Vardeilsen (Niedersachsen)
Vardeilsen

Lage von Vardeilsen in Niedersachsen

Vardeilsen ist ein Dorf und nordwestlicher Ortsteil der Stadt Einbeck in Niedersachsen, der über die Landesstraße 546 mit der Bundesstraße 3 verbunden ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort als Vardelhusen im Jahr 1245 in einer Chronik des Klosters Corvey.

Die St.-Georg-Kapelle wurde 1450 von einem Mönch mit Land beschenkt. Ein erster lutherischer Pastor wurde im Jahr 1538 eingesetzt.

Im Jahr 1811 wurde das erste eigene Schulgebäude errichtet, das 1885 durch ein neues Gebäude ersetzt wurde. Der alte Bau dient als Lehrerwohnhaus.

Vardeilsen wurde am 1. März 1974 durch Eingemeindung zum Ortsteil der Stadt Einbeck.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeisterin ist Antje Sölter, WG (Stand März 2012).

Den Ortsrat bildet Vardeilsen gemeinsam mit dem Nachbarort Avendshausen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf blauem Wappenschild steht auf grünem Schildfuß eine befestigte Kapelle, welche die St.-Georg-Kapelle darstellt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle
  • Die Kapelle St. Georg wurde auf einer künstlichen Anhöhe gebaut. Mit meterdicken Mauern aus Sandsteinquadern erinnert der wehrhaft aussehende Bau an eine kleine Festung. Kirchlich gehört Vardeilsen zur ev. Kirchengemeinde Lüthorst

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Einbeck: Einwohnerstatistik Oktober 2010 (PDF; 38 kB). Abgerufen am 22. März 2011.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 207.