Variables Kapital

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Variables Kapital bezeichnet in der Theorie von Karl Marx die Lohnkosten der in der Produktion beschäftigten Arbeiter. Der Lohn ist dabei der Preis der Ware Arbeitskraft, welche die Kapitalisten von den Arbeitern kaufen. Dieser Wert der Arbeitskraft bestimmt sich dabei durch die zu ihrer Produktion durchschnittlich notwendige Arbeitszeit, also die Lebens- und Erhaltungskosten des individuellen Lohnarbeiters und der Lohnarbeiterklasse.

Anders als konstantes Kapital erbringt das variable Kapital gemäß der marxschen Mehrwerttheorie (Ursprung des Profits sei die Ausbeutung der Arbeiter) eine Wertschöpfung. Die Wertschöpfung, bei Marx Neuwert, entspricht gemäß der Arbeitswertlehre der Länge der geleisteten Arbeitszeit. Nach Abzug des variablen Kapitals vom Neuwert verbleibt der Mehrwert.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Marx über konstantes und variables Kapital