Varnava Rosić

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Varnava Rosić, 1932

Varnava (serbisch-kyrillisch Варнава, bürgerlich Petar Rosić/Петар Росић; * 29. August 1880 in Pljevlja, Osmanisches Reich; † 23. Juli 1937 in Belgrad) war von 1930 bis 1937 Patriarch der Serbisch-Orthodoxen Kirche.

Am 17. November 1920 wurde er zum Metropoliten von Skoplje gewählt und ging mit dem, wegen seines serbischen Nationalismus und Antisemitismus umstrittenen, Bischof von Ohrid-Bitolj Nikolaj (Velimirovic) daran, das kirchliche Leben in Makedonien zu erneuern.[1]

Bei einer Begegnung mit deutschen Journalisten im Jahr 1937 erklärte er sein lebendiges Interesse am nationalsozialistischen Deutschland, lobte Adolf Hitler für dessen Kampf „im Dienst der Menschheit“ und erklärte seine Sympathie für dessen Kampf gegen den Kommunismus.[2]

Rosićs war ein Großonkel der Performancekünstlerin Marina Abramović.

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Joachim Härtel: Varnava, in: Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas. Bd. 4. München 1981, S. 386 f.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Härtel, S. 387
  2. Hajo Funke, Alexander Rothert: Unter unseren Augen : Ethnische Reinheit: Die Politik des Milosevic-Regimes und die Rolle des Westens (= Schriftenreihe Politik und Kultur am FB Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin. Band 2). Verlag Das Arabische Buch, Berlin 1999, ISBN 3-86093-219-5, S. 48.
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