Vaskonische Hypothese

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QS Vor- und Frühgeschichte
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Die vaskonische Hypothese ist eine spekulative Annahme zur Frühgeschichte Europas. Die vaskonische Hypothese nimmt an, dass in weiten Teilen Europas vor 7000 Jahren Sprachen der vaskonischen Sprachfamilie gesprochen wurden. Letzte überlebende Vertreterin dieser Sprachfamilie ist die baskische Sprache. Die indogermanischem Sprachen hätten sich dieser These zufolge erst im 3. Jahrtausend v. Chr. in Europa verbreitet und die Sprachlandschaft Europa dominiert. Die vaskonische Hypothese wird prominent vom Linguisten Theo Vennemann vertreten. Sie soll nicht nur die Insularität der Baskischen und der in historischer Zeit noch vorkommenden aquitanischen Sprache erklären und bietet eine alternative zu herkömmlichen Annahmen über die Vor- und Frühgeschichte Europas. Als positives Indiz führen ihre Vertreter Toponyme an, im Speziellen die Gewässernamen Mittel-, West-, Süd- und Nordeuropas verwiesen, da Gewässernamen in der Onomastik als langlebig gelten und Sprachenwechsel überdauern. Die vaskonische Hypothese und ihre Deutung der Gewässernamen sind allerdings ist in der Fachwelt umstritten.

Begründung der Hypothese[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptargument der Vaskonischen Hypothese sind einige Auffälligkeiten der Alteuropäische Hydronymie,[1] die einen Zusammenhang derselben mit dem Indogermanischen unplausibel machen. Ausgangspunkt ist das von Hans Krahe postulierte Sprachschicht, das er Alteuropäisch nannte. Krahe war von der indogermanischen Herkunft des Alteuropäischen, dass er zur Erklärung von Orts- und Gewässernamen heranzog, überzeugt. Da die Kritiker schon früh Mängel in der Argumentation angemahnt hatten, konnte Hans Krahe schon in seiner Hauptschrift über das Alteuropäische[2] auf die Kritiker eingehen, jedoch die Gegenargumente nie vollständig entkräften. Diese Kritiken betrafen zunächst nicht die die Existenz dieser mindestens 4000 Jahre alten Sprachschicht[3], die sich aus den europäischen Flussnamen postulieren lässt, sondern deren Einordnung als indogermanisch.

Kritikpunkte an Krahes Hypothese durch Theo Vennemann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Quellenangaben stammen alle nicht von Theo Vennemann, sondern von Krahe selbst oder seinem Anhänger Udolph, die sich selbst an den zitierten Stellen gar nicht kritisieren. Woher stammen die Kritikpunkte von Vennemann?

Aus folgenden Gründen kritisiert Vennemann die Identifikation des Alteuropäischen als indogermanisch:

  • Die riesige Verbreitung des Alteuropäischen von Skandinavien bis Unteritalien und von Westeuropa einschließlich der Britischen Inseln bis zu den baltischen Ostseeländern.[4] Weitere Untersuchungen bestätigen die Verbreitung des Alteuropäischen mindestens bis zur Ostgrenze Polens[5]
  • Die Fortsetzung des Alteuropäischen auf Gebieten, die erst spät (Italien, Teile Spaniens) oder nicht (Baskenland) indogermanisiert wurden.
  • Das Vorherrschen des a-Vokalismus[6]
  • Das geringe Vorkommen der Verschlusslaute[7]
  • Nicht alle Wurzeln sind im Westindogermanischen interpretierbar.

„Alteuropäisch“ gleich „Vaskonisch“?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theo Vennemann vertritt als Alternativerklärung die Zuordnung des alteuropäischen Substrats zu einer von ihm angenommenen vaskonischen Sprachfamilie, deren einzige rezente Tochtersprache das heutige Baskisch ist. Dazu rechnet er ebenfalls das Baskisch-Aquitanische,[8] dessen aquitanischer Zweig in römischer Zeit ausgestorben ist, die Ligurische und möglicherweise die Iberische Sprache und die Sprachen der westlichen Mittelmeerinseln, insbesondere das vorrömische Sardische. Sofern die vorgeschlagene Verwandtschaft des Baskischen mit einigen kaukasischen Sprachen nachweisbar ist, gehörte das Vaskonische als westlicher Teil zu einer vasko-kaukasischen Sprachfamilie.[9]

In europäischen Flur-, Orts- und Gewässernamen lassen sich Wortkerne ausmachen, die sich mit solchen im modernen Baskisch vergleichen lassen. Ausgehend von der Annahme, geographische Namen seien umso älter, in je mehr Sprachgebieten sie anzutreffen seien, folgert Vennemann, dass diese Namen aus einer Sprache stammten, die zeitlich vor dem Indoeuropäischen angesetzt werden müsste. Die weiträumige Verbreitung des Alteuropäischen erklärt er durch eine initiale Landnahme einer Bevölkerung aus einem sprachlich einheitlichen und damit kleinen Gebiet. Diese Landnahme hätte am Ende der letzten Eiszeit im Gebiet des heutigen Aquitaniens begonnen, wo eine europäische Restbevölkerung durch die klimatischen Verhältnisse der letzten Kaltzeit zusammengedrängt worden war. Beim Schmelzen der Gletscher hätte sich diese Bevölkerung für die Besiedlung in einer bevorzugten Position befunden, durch die noch lange Zeit vergletscherten Alpen gegen Zugriffe von Süden abgeriegelt. Mit der Erwärmung hätte sie sich wieder über Europa ausgebreitet und ihre einheitliche Sprache in die besiedelbar werdenden Räume getragen. Als Erstbesiedler haben sie alle Landmarken – Berge, Seen, Flüsse, Täler, Ebenen usw. – initial mit Wortmaterial aus ihrer Sprache benannt. Europa hätte bis zur Ankunft der Indogermanen, also für einige tausend Jahre, eine einheitliche Sprache gehabt; Die Reste dieser Sprache seien unsere heutigen Toponyme, wie die Flussnamen.

Europa vor 20.000 Jahren. Das letzte glaziale Maximum (engl. Last Glacial Maximum, LGM) herrschte vor etwa 21.000 bis 18.000 Jahren.
  • Solutréen-Kultur.
  • Epi-Gravettien-Kultur.
  • A-Vokalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Fluss Aranea im spanischen Baskenland zwischen Erratzu und dem Col d'Ispéguy, als Beispiel für a-Vokalismus und die Verbreitung der alteuropäischen Hydronymie in Gebieten, die nicht indogermanisch waren

    Der a-Vokalismus des Alteuropäischen fände mit dem Baskischen eine plausible Erklärung, denn das heutige Baskisch ist eine sehr A-haltige Sprache. Allein 12 % der Wörter des Baskischen beginnen mit einem A (siehe z. B. Dictionnaire Elhuyar euskara-frantsesa; gesamthaft 341 Seiten von A-Z, davon 41 Seiten Wörter, die mit A beginnen).

    Auch die – zu den ältesten Sprachdenkmälern des nachmaligen Deutschlands zählenden – rheinischen Matronennamen enthalten auffallend häufig den Vokal „a“, vor allem im Anlaut; von den 91 in der Liste der Matronennamen aufgeführten Namen beginnen 28, also etwa ein Drittel, mit einem „A“. Der Vokal „a“ kommt insgesamt 206 mal vor. Da die Liste gesamthaft aus 909 Buchstaben besteht, kann mit 22 % Anteil von einer auffallenden Häufung des „a“ gesprochen werden. Die Summe aller Verschlusslaute, Mediae und Tenuis, ist mit 98 (bdg,ckpt) lediglich etwas größer als 10 %. Diese Verteilung der Phoneme spricht gegen eine indogermanische Herkunft und so werden in der vaskonischen Hypothese die rheinischen Matronennamen dem vaskonischen Substrat zugerechnet.[10]

    Baskische Wortkerne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Toponyme des Alteuropäischen enthalten Wortkerne wie

    • al-/alm Aller, Alm,
    • var-/ver Werre, Warne,
    • sal-/salm Saale, Salm,
    • is-/eis Isar, Eisack,
    • ur-/aur Urach, Aurach,
    • aran Arno (Toskana), Ahrntal (Südtirol), Ahr, Ahrensburg, Arenberg, Arundel (England), Arendal (Norwegen), Aranea (spanisches Baskenland)
    • eber Eberberg/Ebrach

    die im heutigen Baskischen teilweise interpretierbar sind. Die Arn-Namen von (h)aran: bask. „Tal“,[11] die Eber-Namen von ibar: bask. 'Tal', Flussmündung',[12] die ur-Namen von ur: bask. 'Wasser'. Die baskische Silbe is, die „Wasser, Gewässer“ bedeutet, ist Grundlage der is/eis-Namen

    Vigesimaltität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Verwendung des Vigesimalsystems ist nach der Hypothese ein Kennzeichen der alteuropäischen Sprache gewesen. Das heutige Baskisch – ein direkter genetischer Abkömmling des Alteuropäischen – ist rein vigesimal. Spuren der Vigesimalität haben sich, vermittelt durch Sprachkontakt, in den inselkeltischen Sprachen, im Französischen und in der dänischen Sprache erhalten. Erst durch die indogermanische Einwanderung hat sich das Dezimalsystem in Europa ausgebreitet.

    Auswirkungen auf die Indogermanistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Eine Bejahung der Vaskonischen These hätte erhebliche Auswirkungen auf die Indogermanistik. Die indogermanischen Sprachen hätten sich dann als Superstrate über die vaskonischen Substrate geschoben. Dieser Vorgang des Sprachkontaktes kann nicht ohne vaskonische Reflexe in den sich bildenden indogermanischen Tochtersprachen, wie zum Beispiel Italisch, Germanisch oder Keltisch, abgelaufen sein. Nach Art des Kontaktes sind Reflexe in der Phonetik und der Lexik zu erwarten. In der Phonetik, so die Vaskonische Hypothese, deute der Initialakzent der drei westlichsten indogermanischen Sprachen – Keltisch, Italisch und Germanisch – auf ein Sprachbund-Phänomen hin, das durch die gemeinsame Substratsprache Vaskonisch vererbt wurde.

    Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das Zutreffen der Vaskonischen Hypothese würde zu einem Paradigmenwechsel in der Betrachtung der sprachlichen Vorgeschichte Europas führen. Entsprechend heftig ist die Reaktion aus der historisch-vergleichenden Linguistik.

    Ein Kritiker, der die vaskonische Hypothese vollständig ablehnt, ist der Namensforscher Jürgen Udolph, der 2013 einen Sammelband[13] mit Aufsätzen mehrerer Sprachwissenschaftler zu dem Thema herausgab.

    Der Namenforscher Peter Anreiter sieht die stärksten Argumente für die Vennemanschen Thesen außerhalb der Sprachwissenschaft, deren Verifizierung er der entsprechenden Wissenschaftsdisziplin überlassen möchte. Er schreibt ironisch zum Abschluss seines Artikels in diesem Sammelband, S. 62–63:

    »Es handelt sich um ein beeindruckendes Werk, das Theo Vennemann der Fachwelt vorgelegt hat. Ich danke dem Verfasser dafür, daß er mich "gezwungen" hat, mein (bis jetzt) heiles indogermanisches Weltbild neu zu überdenken. Und ein bißchen beginnt dieses Weltbild in der Tat zu bröckeln. Wenn man etwa die Distribution der Vigesimalzählung betrachte, wird man schon ein wenig nachdenklich. Dasselbe gilt für gewisse biogenetische Phänomene, die m. E. das stärkste Argument für die Vennemannsche Theorie darstellen. Dies auf ihre wissenschaftliche Haltbarkeit und Tragfähigkeit hin zu überprüfen, wird in den Händen von Paläoanthropologen und Biogenetikern liegen [..]«

    Der Indogermanist Michael Meier-Brügger schreibt auf S. 157:

    »Vennemanns Szenario ist eine interessante Hypothese (Theorie), die weder verifiziert noch falsifiziert werden kann. Wenn man I [vaskonische Landnahme] mit II [Atlantische Semitiden] und III [Erste Ausbreitung der Indogermanen] mit IV [späte "Zweite" Ausbreitung] zusammenlegt werden und im ersten Fall statt von Vaskonisch und Atlantisch vorsichtiger von einem noch genauer zu bestimmenden Vorurindogermanisch gesprochen wird, im zweiten Fall von der Ankunft und Ausdehnung der Indogermanen, dann könnte man sicher zustimmen. Die von Vennemann vorgenommene Differenzierung ist aber diskutabel. Bei I ist das Vaskonische Kind seiner Forschungen. Bei II spielen unindogermanisch anmutende keltische Besonderheiten eine wichtige Rolle, die auch andere Forscher beobachtet und beschrieben haben.«

    In seiner zum Standardwerk avancierten Monographie "Indogermanische Sprachwissenschaft" äußert sich Meier-Brügger klarer mit den Worten, dass Vennemanns Thesen "allesamt reich an nicht beweisbarer Phantasie" seien.[14]

    Die anderen Autoren, Lutz Reichardt, der Baskologe Joseba A. Lakarra, der Indogermanist Wolfgang P. Schmid und Hayim Y. Sheynin lehnen alle Ansätze von Theo Vennemann ab, am schärfsten formuliert die Beiträge von Lakarra und Sheynin. Sheynin berichtet von der Korrespondenz, die er auf seinen Artikel in "Linguist List 15.1878" erhalten hat, die ihn voll und ganz unterstützen, bis auf zwei Kollegen, die Vennemanns Theorie verteidigen: Robert Mailhammer und Prof. Langendorf, einem Genetiker aus Australien. Udolph selbst verteidigt seine Arbeiten, die auf der Hypothese einer indogermanischen Herkunft der Toponyme fußen, und zeigt sich zuversichtlich, dass sich die zukünftige namenskundliche Forschung seinem Urteil anschließen wird.

    Kritik am vermeintlichen Alter des Vigesimalsystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Theo Vennemann sieht im Gebrauch einer vigesimalen Zählweise in den modernen keltischen Sprachen, dem Französischen und Dänischen ein Überbleibsel des vaskonischen Vigesimalsystems. Tatsächlich hatten die ältesten keltischen Sprachstufen, inklusive Altirisch und Gallisch[15], ebenso wie das Altnordische kein Vigesimalsystem, sondern entwickelten dies erst im Mittelalter. Damit kommt aber auch für das Französische kein gallischer Einfluss in Frage. Auch im Dänischen verbreitete sich das Zwanzigersystem erst im Mitteldänischen (Gammeldansk) des 13. Und 14. Jahrhundert.[16] Manfred Kudlek erwägt u. a. eine mögliche mittelalterliche Entlehnungswelle, die sich „wenn, dann wohl aus Frankreich“ [17] ausgebreitet haben könnte. Auch Brigitte Bauer sieht im europäischen Vigesimalsystem kein Substrateinfluss, sondern „ a medieval development, related in part to major changes in society, such as the development of the monetary system.“[18]

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Alfred Bammesberger, Theo Vennemann: Languages in Prehistoric Europe. Winter, Heidelberg 2003, ISBN 3-8253-1449-9, S. 319–332.
    • Andrea Böhm: Probleme der Deutung Mitteleuropäischer Ortsnamen. Herbert Utz Verlag, München 2003, ISBN 3-8316-0152-6.
    • Rudolf Gerber: Die Sprache. Books on Demand, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-7515-3.
    • Elisabeth Hamel: Das Werden der Völker in Europa. Forschungen aus Archäologie, Sprachwissenschaft und Genetik. Rottenbücher Verlag, Ebersberg 2009, ISBN 978-3-00-027516-6, S. 181–192, 429–439.
    • Elisabeth Hamel, Theo Vennemann: Vaskonisch war die Ursprache des Kontinents. In: Spektrum der Wissenschaft. Deutsche Ausgabe des Scientific American. Spektrumverlag, Heidelberg Mai 2002. ISSN 0170-2971.
    • Dieter H. Steinbauer: Vaskonisch – Ursprache Europas? In: Günter Hauska (Hrsg.): Gene, Sprachen und ihre Evolution. Universitätsverlag, Regensburg 2005, ISBN 3-930480-46-8.
    • Jürgen Udolph (Hrsg.): Europa Vasconica - Europa Semitica?: Kritische Beiträge zur Frage nach dem baskischen und semitischen Substrat in Europa. Baar-Verlag, 2012, ISBN 978-3-935536-06-6.
    • Theo Vennemann: Zur Frage der vorindogermanischen Substrate in Mittel- und Westeuropa. In: Patrizia Noel Aziz Hanna, Theo Vennemann (Hrsg.): Europa Vasconica - Europa Semitica. (= Trends in Linguistics. Studies and Monographs. Band 138). de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-017054-X, S. 517–590.
    • Theo Vennemann: Basken, Semiten, Indogermanen. Urheimatfragen in linguistischer und anthropologischer Sicht. In: Wolfgang Meid (Hrsg.): Sprache und Kultur der Indogermanen. Akten der X. Fachtagung der Indogermanischen Gesellschaft, 22.–28. September 1996. (= Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft. Band 93). Innsbruck 1998, ISBN 3-85124-668-3, S. 119–138.
    • Theo Vennemann: Linguistic Reconstruction in the Context of European Prehistory. In: Transactions of the Philological Society. Oxford 92.1994, ISSN 0079-1636, S. 215–284.

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Theo Vennemann: Basken, Semiten, Indogermanen. Urheimatfragen in linguistischer und anthropologischer Sicht. In: Wolfgang Meid (Hrsg.): Sprache und Kultur der Indogermanen. Akten der X. Fachtagung der Indogermanischen Gesellschaft, (1996), S. 22–28.
    2. Hans Krahe: Die Struktur der alteuropäischen Hydronymie. Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Jahrgang 1962 Nr. 5, S. 285–342.
    3. Hans Krahe: Die Struktur der alteuropäischen Hydronymie. Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Jahrgang 1962 Nr. 5, S. 288.
    4. Hans Krahe: Die Struktur der alteuropäischen Hydronymie. Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Jahrgang 1962 Nr. 5, S. 288.
    5. Jürgen Udolph: Die Stellung der Gewässernamen Polens innerhalb der alteuropäischen Hydronymie. Carl Winter Universitätsverlag Heidelberg 1990.
    6. Hans Krahe: Die Struktur der alteuropäischen Hydronymie. Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Jahrgang 1962 Nr. 5, S. 301.
    7. Bernfried Schlerath: Die Indogermanen; Das Problem der Expansion eines Volkes im Lichte seiner sozialen Struktur. Innsbrucker Beiträge zur Sprachgeschichte, Vorträge 8, 1973.
    8. In der übrigen indogermanistischen Literatur wird der Begriff vaskonisch abweichend eine durch Ortsnamen und kurze Inschriften in Stein überlieferte Sprache der Antike im heutigen Aquitanien und Baskenland. So etwa Michael Meier-Brügger, Matthias Fritz, Manfred Mayrhofer: Indogermanische Sprachwissenschaft. Walter de Gruyter, 2010, ISBN 978-3-11-025143-2, S. 170 f. Bei Vennemann wird diese Sprache als „Baskisch-Aquitanisch“ bezeichnet.
    9. Theo Vennemann: Der Ginko Baum: germanistisches Jahrbuch für Nordeuropa. Helsinki, University of Helsinki, 1995, S. 39–115 f.
    10. Theo Vennemann: Morphologie der niederrheinischen Matronennamen In: Nordwestgermanisch Ergänzungsreihe des Reallexikon der germanischen Altertumskunde.
    11. Remarks on some British place names, Europa Vasconia - Europa Semitica, S. 479–515.
    12. Volksetymologie und Ortsnamenforschung, Europa Vasconia - Europa Semitica, S. 753–802.
    13. Jürgen Udolph (Hrsg.): Europa Vasconica – Europa Semitica? Baar-Verlag 2013.
    14. Michael Meier-Brügger: Indogermanische Sprachwissenschaft. 9. Auflage. 2010, S. 166.
    15. Manfred Kudlek: Vigesimale Zahlnamensysteme in Sprachen Europas und benachbarte Gebiet. S. 221–240 In: Armin R. Bachmann / Christliebe El Mogharbel / Katja Himstedt (Hrsg.): Form und Struktur in der Sprache: Festschrift für Elmar Ternes. Tübingen 2010, S. 238
    16. Manfred Kudlek: Vigesimale Zahlnamensysteme in Sprachen Europas und benachbarte Gebiet. S. 221–240 In: Armin R. Bachmann / Christliebe El Mogharbel / Katja Himstedt (Hrsg.): Form und Struktur in der Sprache: Festschrift für Elmar Ternes. Tübingen 2010, S. 233
    17. Manfred Kudlek: Vigesimale Zahlnamensysteme in Sprachen Europas und benachbarte Gebiet. S. 221–240 In: Armin R. Bachmann / Christliebe El Mogharbel / Katja Himstedt (Hrsg.): Form und Struktur in der Sprache: Festschrift für Elmar Ternes. Tübingen 2010, S. 238
    18. Bauer, Brigitte L. M. (2001):Vigesimal numerals in romance: an Indo-European perspective. In: General Linguistics 41.1, S. 21