Vaslui

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Vaslui
Wappen von Vaslui
Vaslui (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Westmoldau
Kreis: Vaslui
Koordinaten: 46° 38′ N, 27° 44′ OKoordinaten: 46° 38′ 24″ N, 27° 44′ 0″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 110 m
Fläche: 68,44 km²
Einwohner: 55.407 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 810 Einwohner je km²
Postleitzahl: 730xxx
Telefonvorwahl: (+40) 02 35
Kfz-Kennzeichen: VS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[2])
Gemeindeart: Munizipium
Gliederung: Vaslui, Bahnari, Brodoc, Moara Grecilor, Rediu, Viișoara
Bürgermeister: Vasile Pavăl (PSD)
Postanschrift: Str. Spiru Haret, nr. 2
loc. Vaslui, jud. Vaslui, RO–730139
Website:
Vaslui (rotes Viereck) – Rumänien – Nachbarorte: Bârlad, Bacău, Iași, Ungheni (Republik Moldau)

Vaslui [vasˈluj] (deutsch Wassluy)[3] ist eine Stadt in Rumänien und ist Kreishauptstadt im gleichnamigen Kreis. Die Stadt hatte im Jahr 2007 ungefähr 70.000 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Mal erwähnt wird die Stadt im Jahr 1435, als Iliaș I. Woiwode der Moldau wurde. In den Jahren 1439 und 1440 eroberten die Tataren die Moldau, und die Stadt brannte nieder. Am 10. Januar 1475 besiegte der moldauische Fürst Ștefan cel Mare in der Schlacht bei Vaslui eine osmanische Invasionsarmee[4]. In der Stadt existierte eine große jüdische Gemeinschaft. Diese wurde im Holocaust und durch spätere Auswanderungen in der kommunistischen Ära dezimiert.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Arbeitslosenquote in Vaslui lag Mitte 2003 bei 15,1 % und zählt damit zur höchsten des Landes.

Durch den Reichtum an Rotwild entsteht ein bescheidener Jagd-Tourismus.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Vaslui ist eine Fußballmannschaft in der rumänischen Liga 1.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausragende Sehenswürdigkeiten sind unter anderem die Ruinen des Prinzenpalastes und die Sf. Ioan Baptisten Kirche (Tăierea Capului Sf. Ioan Botezătorul, 1490 errichtet).[5] Beide wurden von Ștefan cel Mare (Stephan der Große) gebaut. Der Mavrocordat-Palast (heute „Palatul Copiilor“), 1890 von einem Nachfolger des Fürsten Constantin Mavrocordat errichtet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vaslui unterhält Städtepartnerschaften mit:[9]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vaslui – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  3. k. k. Ministerium für Handel und Volkswirthschaft: AUSTRIA, Wochenschrift XIX. Jahrgang, II. Semester, Wien 1867
  4. Nicolae Iorga: Istoria lui Ştefan cel Mare. 1904, Neuauflage bei Editura Artemis, București 2004, S. 127 ff.
  5. Angaben zur Kirche Tăierea Capului Sf. Ioan Botezătorul bei bjvaslui.ro (rumänisch)
  6. Angaben zu Constantin Țurcanu bei Istorie și Cultură.ro (rumänisch)
  7. Paula Mihailov Chiciuc: Der Vorhang ist gefallen!, am 15. Januar 2007 bei jurnalul.ro abgerufen am 6. Juli 2014 (rumänisch)
  8. Nechitas Webdarstellung (englisch)
  9. Angaben zu Städtepartnerschaften auf der Website Vasluis abgerufen am 12. Dezember 2015