Veldensteiner Forst

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Lage des Veldensteiner Forsts im Landkreis Bayreuth

Der Veldensteiner Forst liegt im Osten des Naturparks Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst zwischen den Ortschaften Pegnitz und Plech.

Namensgeber ist die Burg Veldenstein, eine große, gut erhaltene mittelalterliche Wehranlage oberhalb von Neuhaus an der Pegnitz. Der Veldensteiner Forst mit seinen großflächigen Kiefern- und Fichtenwaldungen ist mit rund 70 km² Fläche eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Bayerns. Ein großer Teil des Veldensteiner Forstes liegt im Bereich des Landkreises Bayreuth und bildet das aktuell viertgrößte bayerische gemeindefreie Gebiet Veldensteiner Forst (55,60 km²).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein besonderer Anziehungspunkt im Veldensteiner Forst ist das Wildgehege. Im Osten grenzt das Naturschutzgebiet Pegnitzau zwischen Ranna und Michelfeld unmittelbar an den Veldensteiner Forst. Im Veldensteiner Forst befinden sich zahlreiche Felsformationen, Höhlen und Dolinen, die zum Teil als Naturdenkmal oder Geotop ausgewiesen sind.

Saalburghöhle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa einen Kilometer nordöstlich von Viehhofen, einem Ortsteil von Velden, befindet sich am Osthang der imposanten Felsformation Saalburg die kleine Karsthöhle Saalburghöhle. Sie ist etwa 15 Meter lang und im Höhlenkataster Fränkische Alb (HFA) als D 125 registriert. Fels und Höhle sind vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop 472R150 [1] ausgewiesen. Siehe hierzu auch die Liste der Geotope im Landkreis Bayreuth.

Eislöcher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eislöcher im Veldensteiner Forst

Etwa 2600 Meter östlich der Autobahnausfahrt Weidensees befinden sich die Eislöcher, drei Einsturzdolinen, die mit einem 70 Meter langen Höhlengang verbunden sind. Ihren Namen verdanken sie der prächtigen Eisbildung im Winter, die bis ins Frühjahr hinein besteht. Eine Befahrung ist nicht ganz gefahrlos. Im Jahre 1969 verunglückte dort ein Beamter tödlich. Die Eislöcher sind im HFA als D 71 und vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop 472R083 [2] ausgewiesen.

Großer Lochstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Große Lochstein im Veldensteiner Forst

Etwa 1700 Meter südlich von Horlach befindet sich der Große Lochstein, ein imposanter Felsturm, der am Fuße von einer etwa zehn Meter langen Durchgangshöhle durchzogen ist. Der Große Lochstein ist im HFA als D 73 und vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop 472R086 [3] ausgewiesen. Der Fels mit der Höhle zählt zu den hundert schönsten Geotopen in Bayern.

Kleiner Lochstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kleine Lochstein im Veldensteiner Forst

Etwa 2800 Meter östlich der Autobahnausfahrt Weidensees befindet sich der kleine Lochstein, eine Felskuppe, die von einer kurzen Durchgangshöhle durchzogen ist. Der kleine Lochstein ist im HFA als D 72 und vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop 472R085 [4] ausgewiesen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geotop: Die Saalburg mit Höhlen D125 (Abgerufen am 2. Oktober 2013; PDF; 188 kB)
  2. Geotop: Einsturzdolinen Eislöcher D71 (Abgerufen am 2. Oktober 2013; PDF; 187 kB)
  3. Geotop: Großer Lochstein (Abgerufen am 2. Oktober 2013; PDF; 187 kB)
  4. Geotop: Kleiner Lochstein mit Höhlenruine D72 (Abgerufen am 4. Oktober 2013; PDF; 193 kB)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stephan Lang: Höhlen in Franken - Ein Wanderführer in die Unterwelt der Hersbrucker Schweiz und des Oberpfälzer Jura. Verlag Hans Carl, Nürnberg 2006, ISBN 3-418-00390-7, S. 36–38.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Veldensteiner Forst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 41′ 4″ N, 11° 31′ 9″ O