Venus Williams

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Venus Williams Tennisspieler
Venus Williams
Venus Williams 2015 bei den French Open
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 17. Juni 1980
Größe: 185 cm
Gewicht: 72,5 kg
1. Profisaison: 1994
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Esther Lee
Preisgeld: 34.057.117 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 719:198
Karrieretitel: 49 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 1 (25. Februar 2002)
Aktuelle Platzierung: 7
Wochen als Nr. 1: 11
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 174:30
Karrieretitel: 21 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 1 (7. Juni 2010)
Wochen als Nr. 1: 8
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 12. Juli 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Venus Ebony Starr Williams (* 17. Juni 1980 in Lynwood, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin.

Venus Williams gewann in ihrer Profikarriere bereits 49 Titel im Einzel, darunter sieben bei Grand-Slam-Turnieren, sowie die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen im Jahr 2000. Im Doppel feierte sie zusammen mit ihrer Schwester Serena bislang 24 Turniersiege, davon 13 bei Grand-Slam-Turnieren und drei bei Olympischen Spielen (2000, 2008 & 2012). Zwei weitere Grand-Slam-Titel gewann sie im Mixed an der Seite von Justin Gimelstob (beide 1998).

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Venus ist die Tochter von Richard und Oracene Williams und die Schwester von Serena Williams. Die insgesamt fünf Williams-Schwestern zogen als Kinder nach Compton, Kalifornien. Die Eltern wollten, dass zumindest eine ihrer Töchter sich im Tennis an der Weltspitze etabliert. Und Venus entwickelte sich tatsächlich noch während ihrer Schulzeit zu einer der besten Tennisspielerinnen Kaliforniens. Später wechselte sie sich mit ihrer Schwester Serena an der Spitze ab.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

vor 2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Venus Williams wurde 1994 Profispielerin. Ihr erstes WTA-Turnier bestritt sie als 14-Jährige in Stanford.[1] Bereits 1997 erreichte sie das Finale der US Open, in dem sie Martina Hingis unterlag. 1998 gewann sie an der Seite von Justin Gimelstob die Australian Open und die French Open im Mixed.

1999 unterlag sie in der „Regenschlacht“ von Wimbledon der kurz vor ihrem Rücktritt stehenden Steffi Graf im Viertelfinale mit 2:6, 6:3 und 4:6.

Im Jahr 2000 gewann sie neben den Titeln bei den Grand-Slam-Turnieren in Wimbledon und New York auch die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Sydney im Einzel und im Doppel (mit Schwester Serena). 2001 wiederholte sie ihre Erfolge in Wimbledon und bei den US Open.

2002–2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Februar 2002 stand Venus erstmals an der Spitze der WTA-Weltrangliste. Sie erreichte bei Grand-Slam-Turnieren viermal in Folge das Endspiel, in dem sie aber jeweils ihrer Schwester unterlag. 2003 zog sie erneut ins Finale von Wimbledon ein und verlor wiederum gegen Serena. Insgesamt stand sie elf Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste.

2005–2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Juli 2005 besiegte sie im längsten Wimbledon-Finale aller Zeiten Lindsay Davenport mit 4:6, 7:64, 9:7 und sicherte sich damit ihren fünften Grand-Slam-Einzeltitel. Zudem gewann sie im Mai mit einem 6:3-, 6:1-Endspielsieg über Nicole Vaidišová das Turnier in Istanbul.

Ein Kuriosum fand mit Venus' Beteiligung im Mai 2005 statt – ein Tennismatch mit der türkischen Grand-Slam-Teilnehmerin İpek Şenoğlu auf der Bosporus-Brücke, die Europa und Asien verbindet. Es war der erste Wettbewerb, der zeitgleich auf zwei Kontinenten ausgetragen wurde.

2006 bestritt Venus Williams, die wie ihre Schwester Serena seit vielen Jahren unter Verletzungen leidet und oft viele Monate pausieren muss, lediglich sechs Turniere. In Warschau sowie bei den French Open erreichte sie das Viertelfinale, in Rom schied sie im Halbfinale aus. Bei den French Open unterlag sie Nicole Vaidišová, die sie im Jahr zuvor im Finale von Istanbul noch deutlich besiegt hatte. Die US Open musste sie absagen. In Luxemburg schied sie gegen Agnieszka Radwańska mit Schmerzen in beiden Handgelenken aus. Durch die geringe Anzahl der gespielten Turniere war sie am Ende der Saison nur noch die Nummer 48 der Welt.

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres 2007 musste sie wegen Verletzung absagen. Am 19. Februar 2007 gab sie ihr Comeback beim WTA-Turnier in Memphis, wo sie auf Anhieb den Titel gewann (klarer Finalsieg über Shahar Peer). Im Juli triumphierte sie dann überraschend zum vierten Mal in Wimbledon. Auf dem Weg dorthin besiegte sie unter anderem Marija Scharapowa und Ana Ivanović, im Finale bezwang sie Marion Bartoli mit 6:4 und 6:1. Nach erneuter Verletzung gelang ihr bei den US Open ein erfolgreiches Comeback. Sie erreichte mit Siegen über Aljona Bondarenko, Ana Ivanović und Jelena Janković das Halbfinale, in dem sie in zwei Sätzen – wie ihre Schwester Serena Williams eine Runde zuvor – gegen die Weltranglistenerste Justine Henin verlor. Anschließend gewann sie das Turnier von Seoul mit einem Finalsieg über Marija Kirilenko.

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer abwechslungsreichen ersten Saisonhälfte gewann Venus Williams in Wimbledon ohne Satzverlust ihren siebten Grand-Slam-Titel im Einzel und bereits den fünften Titel in Wimbledon. Im Finale setzte sie sich mit 7:5 und 6:4 gegen Serena durch – es war der erste Sieg bei einem Grand-Slam-Finale gegen ihre Schwester seit den US Open 2001. Zudem setzten sich die Williams-Schwestern gemeinsam in der Doppelkonkurrenz durch. Ebenfalls ohne Satzverlust erreichten sie das Finale und schlugen dort Lisa Raymond und Samantha Stosur mit 6:2 und 6:2. Im Oktober gewann Venus das Turnier in Zürich, wobei sie im Halbfinale Ana Ivanović und im Finale Flavia Pennetta bezwang. Beim Jahresabschluss in Doha erreichte sie mit Siegen über Dinara Safina, Serena Williams, Jelena Dementjewa und Jelena Janković das Finale der WTA Tour Championships. Dort bezwang sie Wera Swonarewa mit 6:7, 6:0 und 6:2. Außerdem gewannen die Williams-Schwestern 2008 bei den Olympischen Spielen von Peking wie schon 2000 in Sydney die Goldmedaille.

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Australian Open konnte Venus Williams mit ihrer Schwester Serena das Damendoppel für sich entscheiden. Im Einzel unterlag sie in der zweiten Runde nach vergebenem Matchball bei einer 5:2-Führung im dritten Satz Carla Suárez Navarro noch mit 6:2, 3:6, 5:7. In der Runde zuvor hatte sie sich mit 6:3, 6:3 gegen Angelique Kerber durchgesetzt.

In Dubai errang sie mit einem deutlichen 6:4, 6:2 im Finale über Virginie Razzano ihren 40. Turniersieg im Einzel. Zuvor hatte sie Alizé Cornet mit 6:3, 6:2 und Anastassija Pawljutschenkowa mit 6:0, 6:1 sowie Jelena Dementjewa im Viertelfinale mit 6:3, 6:3 besiegt und sich im Halbfinale gegen Serena – damals Weltranglistenerste – mit 6:1, 2:6, 7:6 durchgesetzt.

In Wimbledon unterlag sie als Titelverteidigerin im Finale ihrer Schwester in zwei Sätzen. Im Halbfinale hatte sie zuvor die Weltranglistenerste Dinara Safina mit 6:1, 6:0 besiegt – eine der klarsten Niederlagen, mit der eine Nummer 1 der Welt hat je vom Platz gehen müssen. Mit ihrer Schwester verteidigte sie dagegen den Doppeltitel gegen Rennae Stubbs und Samantha Stosur, es war bereits ihr neunter gemeinsamer Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. In Stanford spielte sich Venus im Einzel bis ins Finale und konnte auf dem Weg dorthin mit Siegen über Scharapowa und Dementjewa glänzen. Im Finale unterlag sie dann überraschend Marion Bartoli. Mit ihrer Schwester spielte sie zum ersten Mal wieder bei einem Turnier außerhalb der Grand-Slam-Serie – sie gewannen souverän den Doppeltitel.

2009 bei den US Open

Bei den US Open erreichte sie nach Siegen über Duschewina, Mattek-Sands und Rybariková das Achtelfinale und musste dort gegen die zurückgekehrte Kim Clijsters antreten. Nach einem kuriosen Match der beiden ging Venus als Verliererin vom Platz (0:6, 6:0 und 4:6). Im Doppel an der Seite ihrer Schwester spielte sie wesentlich erfolgreicher. An Nummer 4 gesetzt gewannen sie den Titel mit einem Finalsieg über das zu jener Zeit beste Damendoppel, bestehend aus Cara Black aus Simbabwe und der US-Amerikanerin Liezel Huber.

Obwohl es zwischendurch nicht so gut lief und sie zweimal binnen einer Woche gegen Anastassija Pawljutschenkowa verlor (zuvor hatte nur Lindsay Davenport sie in zwei Wochen zweimal schlagen können), konnte sie sich dennoch für die WTA Tour Championships qualifizieren. Als Titelverteidigerin stand sie in einer Gruppe mit ihrer Schwester Serena sowie Jelena Dementjewa und Swetlana Kusnezowa. Zwar konnte Venus nur gegen Kusnezowa gewinnen, sie erreichte aber dennoch das Halbfinale. Dort traf sie auf Jelena Janković, gegen die sie mit 5:7, 6:3 und 6:4 die Oberhand behielt. Im Finale traf sie erneut auf ihre Schwester und musste sich dieser mit 2:6, 6:7 geschlagen geben. Im Doppel schieden die Williams-Schwestern im Halbfinale aus.

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Australian Open spielte sich Venus Williams bis ins Viertelfinale. Auf dem Weg dorthin besiegte sie Lucie Šafářová, Sybille Bammer, Casey Dellacqua und Francesca Schiavone. Hätte sie nicht gegen Li Na mit 6:2, 6:7, 5:7 verloren, wäre sie im Halbfinale wieder mal auf Serena getroffen. Wie bei jedem Grand-Slam-Turnier der letzten Jahre traten die Williams-Schwestern auch hier im Doppel an und verteidigten ihren Titel. Im Halbfinale besiegten sie das Duo Lisa Raymond/Rennae Stubbs und im Finale erneut die Paarung Black/Huber, damit gewannen sie ihren elften Grand-Slam-Titel.

Danach spielte Venus wie schon im Vorjahr die Turniere von Dubai und Acapulco. In Dubai verteidigte sie ihren Titel ohne Satzverlust, Gegnerinnen waren unter anderem Sabine Lisicki, Anastassija Pawljutschenkowa und im Finale Wiktoryja Asaranka. Im März setzte sie ihre Siegesserie beim Turnier von Miami fort. Auf dem Weg ins Finale besiegte sie Daniela Hantuchová, Agnieszka Radwańska und Marion Bartoli. Dort unterlag sie dann Kim Clijsters sehr deutlich mit 2:6, 1:6.

Nach kurzer Verletzungspause kehrte sie auf die Tour zurück in Rom, wo sie im Jahr zuvor das Halbfinale erreicht hatte. Diesmal kam sie nach Siegen über Patty Schnyder und Shahar Peer nur bis ins Viertelfinale, in dem sie gegen Jelena Janković mit 0:6, 1:6 eine ihrer schmerzlichsten Niederlagen einstecken musste.

Dagegen erreichte sie in Madrid sowohl im Einzel als auch im Doppel (mit ihrer Schwester) das Finale. Im Einzel gewann sie gegen Swonarjowa, Schiavone, Stosur und Peer, ehe sie im Finale überraschend Aravane Rezaï unterlag. Dennoch schob sie sich wieder auf Weltranglistenplatz 2. Im Doppel gewannen die Williams-Schwestern wieder einmal gegen Black/Huber, wodurch Venus auch in dieser Weltrangliste Zweite wurde.

Bei den French Open war sie im Einzel an Nummer 2 gesetzt; sie erreichte mit einem Sieg über die letztjährige Halbfinalistin Dominika Cibulková das Achtelfinale, in dem sie mit 3:6, 4:6 an Nadja Petrowa scheiterte. Im Doppel konnte sie zusammen mit ihrer Schwester den zweiten French-Open-Titel nach 1999 perfekt machen. Es war der 12. Titel der beiden bei einem Grand-Slam-Turnier und der vierte in Folge, damit ein „unechter Grand-Slam“. Bis dahin hatten nur die Paarungen Navratilova/Shriver und Fernández/Swerawa vier Grand-Slam-Turniere in Folge gewinnen können. In Wimbledon unterlag Venus im Viertelfinale überraschend Zwetana Pironkowa mit 2:6 und 3:6. Danach bestritt sie lediglich noch die US Open, bei denen sie ohne Satzverlust das Halbfinale erreichte und dort in drei Sätzen der späteren Siegerin Kim Clijsters knapp unterlag. Wegen einer Knieverletzung beendete sie frühzeitig die Saison; sie konnte auch nicht an den Tour Championships teilnehmen, für die sie sich qualifiziert hatte.

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jahr eröffnete sie bei den Australian Open, wo sie zunächst Sara Errani in zwei glatten Sätzen besiegte. In der zweiten Runde gegen Sandra Záhlavová zog sich Venus Williams eine Verletzung im Hüftbereich zu, die sie bis Juni pausieren ließ. Sie konnte sich gegen Záhlavová zwar mit 6:7 (6:8), 6:0, 6:4 durchsetzen, allerdings war bereits während des Matches zu sehen, dass sie unter großen Schmerzen spielte. In der dritten Runde gegen Andrea Petković musste sie schließlich bereits beim Stande von 0:1 aufgeben. Es war ihre erste Aufgabe während einer Partie seit Los Angeles 2004 und das erste Mal seit Peking 2005, dass sie ein Turnier nicht regulär zu Ende spielte.

Bei ihrem Comeback in Eastbourne (Rasen) ging es in der ersten Runde erneut gegen Petković (7:5, 5:7, 6:3). In der zweiten Runde deklassierte sie Ana Ivanović mit 6:3, 6:2. Im Viertelfinale scheiterte sie (2:6, 7:5, 2:6) dann zum ersten Mal an Daniela Hantuchová, gegen die sie in den zehn Partien zuvor lediglich zwei Sätze hatte abgeben müssen.

In Wimbledon setzte sich Venus Williams in der ersten Runde deutlich gegen Akgul Amanmuradova aus Usbekistan durch, in Runde zwei benötigte sie beinahe drei Stunden für den Sieg über Kimiko Date Krumm. Das Match, das 6:7, 6:3, 8:6 endete, wurde als hochklassig bewertet. Allerdings kam das Aus dann im Achtelfinale, wo sie mit demselben Resultat wie im Vorjahr (2:6, 3:6) an Pironkowa scheiterte, nachdem sie sich in der Runde zuvor noch problemlos mit 6:0, 6:2 gegen Martinez-Sanchez durchgesetzt hatte.

Die komplette Sommersaison musste sie aufgrund einer Virusinfektion absagen, sie war bis zu den US Open außer Gefecht. Dort konnte sie sich in der ersten Runde gegen Wesna Dolonz klar durchsetzen. Allerdings musste Venus Williams ihre dann in Runde zwei angesetzte Partie gegen Sabine Lisicki kurzfristig absagen, als bei ihr das Sjögren-Syndrom diagnostiziert wurde. Dieses hatte sie rückblickend wohl bereits längere Zeit beeinflusst, da sie des Öfteren über Schwäche, Müdigkeit oder mangelnde Energie auf dem Platz und während ihrer Partien geklagt hatte. Sie begab sich umgehend in Behandlung.

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar gewann sie mit Liezel Huber das Doppel in der Fed-Cup-Partie gegen Weißrussland. Im März stieg sie mit einer Wildcard beim WTA-Turnier in Miami wieder in die Tour ein. Sie unterlag dort im Viertelfinale Agnieszka Radwańska in zwei Sätzen. Auf dem Weg dahin besiegte sie in Runde zwei die damalige Nummer 3, Petra Kvitová, im dritten Satz mit 6:0 sowie im Achtelfinale Ana Ivanović mit 6:7, 6:2, 6:2.

In Charleston erreichte sie ebenfalls das Viertelfinale, sie verlor dort in drei Sätzen erstmals gegen Samantha Stosur. Im Turnierverlauf besiegte sie unter anderem Jelena Janković mit 7:5, 6:0. In Madrid schied sie nach knappem Auftaktsieg gegen Simona Halep in der zweiten Runde gegen Angelique Kerber aus. In Rom besiegte sie Halep, Jekaterina Makarowa wie auch Samantha Stosur jeweils klar in zwei Sätzen. Im Viertelfinale verlor sie trotz guter Leistung erstmals seit fünf Jahren gegen Scharapowa.

Weniger gut lief es bei den French Open, wo sie nach einem Auftaktsieg über Paula Ormaechea in Runde zwei gegen Agnieszka Radwańska verlor. Auch in Wimbledon verlor sie nach einer schwachen Leistung deutlich gegen Jelena Wesnina; es wurde vermutet, dass dies mit dem im Vorjahr diagnostizierten Sjögren-Syndrom zusammenhing. In Wimbledon hatte sie letztmals 1997 in Runde eins verloren. An der Seite ihrer Schwester Serena gab sie dann nach über zwei Jahren ihr Comeback im Doppel. In der zweiten Runde gegen Nadja Petrowa und Marija Kirilenko drehten die beiden einen 3:5-Rückstand im dritten Satz. Im Halbfinale besiegten sie die Weltranglistenersten Huber und Raymond nach verlorenem ersten Satz am Ende deutlich mit 2:6, 6:2, 6:1. Im Finale setzten sich die Williams-Schwestern gegen Lucie Hradecká und Andrea Hlaváčková in zwei Sätzen durch und gewannen ihren 13. gemeinsamen Grand-Slam-Titel, ihren fünften in Wimbledon.

Bei den Olympischen Spielen in London nahm Venus im Einzel wie im Doppel (an der Seite ihrer Schwester) teil. Im Einzel besiegte sie zunächst die Weltranglistenzehnte Sara Errani mit 6:3, 6:1 und in der zweiten Runde Aleksandra Wozniak ebenso deutlich mit 6:3, 6:1. Im Achtelfinale unterlag sie dann erneut Angelique Kerber mit 6:7, 6:7. Williams vergab im ersten Satz beim Stande von 5:4 drei Satzbälle und verspielte im Tiebreak eine 5:1-Führung. Auch im zweiten Satz konnte sie ein frühes Break nicht nutzen. Im Doppel hingegen triumphierten die Williams-Schwestern nach 2000 und 2008 zum dritten Mal. Venus sicherte sich damit ihre vierte Goldmedaille bei Olympischen Spielen. Die Williams-Schwestern besiegten im Endspiel erneut Hradecká und Hlaváčková in zwei Sätzen. Im Achtelfinale hatten sich die beiden gegen Doppel Kerber/Lisicki in zwei Sätzen durchgesetzt wie auch im Halbfinale gegen Petrowa/Kirilenko. Mit ihrer jeweils vierten Goldmedaille waren die Williams-Schwestern nun die erfolgreichsten Tennisspieler bei Olympia. Diese Wertung wurde seit über einem Jahrhundert von dem Briten Reginald Doherty angeführt.

Bei ihrem letzten Vorbereitungsturnier für die US Open in Cincinnati erreichte Venus Williams erstmals in dieser Saison im Einzel ein Halbfinale. Nach dem Auftaktsieg über Kirilenko und dem Sieg über Chanelle Scheepers schlug sie als Ungesetzte im Achtelfinale erneut Sara Errani (6:3, 6:0) und im Viertelfinale setzte sie sich gegen Samantha Stosur durch. Bei ihrer anschließenden Niederlage gegen Li Na klagte sie ab Mitte des zweiten Satzes über Rückenprobleme, die sie bei ihrem Aufschlag, den sie nicht mit der gewohnten Geschwindigkeit ausführen konnte, behinderten. Sie verlor am Ende mit 5:7, 6:3 und 1:6.

Die schwache Saison 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2013 begann Venus Williams in den Top 30 der Weltrangliste. Bei den Australian Open scheiterte sie nach zwei starken Matches an einer deutlich überlegenen Marija Scharapowa. Im Doppel zog sie mit ihrer Schwester Serena ins Viertelfinale ein. Nachdem sie wenige Wochen später beim eher zweitrangigen WTA-Turnier im brasilianischen Florianópolis im Halbfinale an der damaligen Nummer 109 der Weltrangliste, der Russin Olga Putschkowa, gescheitert war, konnte sie zu ihrem Drittrundenduell beim Turnier in Miami verletzungsbedingt nicht antreten. Der Beginn der Sandplatzsaison verlief zunächst erfolgreicher: Beim Family Circle Cup in Charleston erreichte sie das Halbfinale, wo sie allerdings deutlich mit 1:6, 2:6 gegen ihre Schwester Serena verlor. Im weiteren Verlauf der Sandplatzsaison verlor sie all ihre Partien und schied bei den French Open in der ersten Runde aus. Lediglich in den Fed-Cup-Playoffs gegen Schweden im April verbuchte sie in diesem Saisonabschnitt einen Sieg. Wegen einer Rückenverletzung trat sie in Wimbledon nicht an und rutschte bis auf Platz 38 der Weltrangliste ab.

Die nordamerikanische Hartplatzsaison verlief kaum erfreulich: Nach einer Erstrundenpleite in Toronto und einer Zweitrundenniederlage in Cincinnati scheiterte sie bei den US Open in der zweiten Runde an Zheng Jie. An der Seite ihrer Schwester erreichte sie das Halbfinale der Doppelkonkurrenz. Nachdem sie zwischenzeitlich bis auf Position 63 der Weltrangliste abgerutscht war, feierte sie in Tokio mit dem Halbfinaleinzug ihr bestes Ergebnis. Sie unterlag Petra Kvitová in zwei Sätzen. Ihr letztes Turnier der Saison 2013 bestritt sie in Peking, wo sie aber gleich in ihrer Auftaktpartie von Sabine Lisicki deutlich (1:6, 2:6) geschlagen wurde. Sie beendete die Saison auf Platz 47. Damit war die Saison 2013, abgesehen von den von Verletzungspausen geprägten Saisons 2006 und 2011, ihre schwächste, seit sie auf der Profitour unterwegs ist. Zudem war es nach 1997, 2006 und 2011 erst ihre vierte Saison, in der sie keinen Titel im Einzel verbuchen konnte.

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jahr 2014 begann für Venus Williams zunächst vielversprechend: In Auckland erreichte sie das Endspiel, wo sie 2:6, 7:5, 4:6 gegen Ana Ivanović verlor. In Melbourne schied sie dagegen in der ersten Runde aus. Dank einer Wildcard startete sie in Dubai direkt im Hauptfeld und gewann ihren ersten Titel seit knapp anderthalb Jahren. Nach eher durchschnittlichen Ergebnissen kam sie auch bei den French Open nicht über die zweite Runde hinaus. In Wimbledon erreichte sie die dritte Runde und lieferte der späteren Siegerin Petra Kvitová einen harten Kampf, den sie allerdings, nachdem sie im zweiten Satz bereits Matchball hatte, knapp mit 7:5, 6:7 und 5:7 verlor.[2] In der Doppelkonkurrenz erreichten Venus und Serena Williams die zweite Runde.

Den zweiten großen Erfolg der Saison feierte sie in Montreal, wo sie nach einem Sieg im Halbfinale über ihre Schwester und Weltranglistenerste Serena im Finale gegen Agnieszka Radwańska in zwei Sätzen unterlag. Es war das erste Mal seit 2009, dass Venus ihre Schwester schlagen konnte. Durch diesen Erfolg erreichte sie erstmals seit 2011 wieder die Top 20 der Weltrangliste. Bei den US Open unterlag sie in der dritten Runde Sara Errani mit 0:6, 6:0 und 6:7. Mit Serena erreichte sie in der Doppelkonkurrenz das Viertelfinale. In Québec erreichte sie topgesetzt das Endspiel, das Mirjana Lučić-Baroni allerdings mit 6:4, 6:3 für sich entschied.

Williams bestritt 2014 kein Match für das US-amerikanische Fed-Cup-Team. Sie beendete die Saison als Nummer 19 der Welt.

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einem Turniersieg in Auckland startete Venus Williams in die Saison. Im Finale bezwang sie dabei Caroline Wozniacki mit 2:6, 6:3 und 6:3; es war ihr insgesamt 46. Titel. Ihre gute Form stellte sie auch bei den Australian Open unter Beweis; mit 6:3, 2:6 und 6:1 besiegte sie im Achtelfinale Agnieszka Radwańska und erreichte erstmals seit Wimbledon 2010 wieder das Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier. Sie verlor dieses zwar gegen ihre Landsfrau Madison Keys in drei Sätzen, kletterte aber in der Weltrangliste auf Rang 11. Im Fed Cup absolvierte sie im Februar zwei Einzel im Viertelfinale der Weltgruppe II gegen Argentinien, die sie beide gewann.

Die europäische Sandplatzsaison verlief weniger erfolgreich. Bei den French Open war gegen Sloane Stephens bereits in der ersten Runde Schluss. In Wimbledon erreichte sie erstmals seit 2011 das Achtelfinale. Dort unterlag sie ihrer Schwester Serena glatt in zwei Sätzen. Bei den US Open besiegte sie in der dritten Runde die an zwölf gesetzte Belinda Bencic glatt mit 6:3 und 6:4. Nach einem klaren Sieg über die estnische Qualifikantin Anett Kontaveit traf sie im Viertelfinale - ihr erstes bei den US Open seit 2010 - erneut auf ihre Schwester, der sie mit 2:6, 6:1 und 3:6 unterlag.

Auf der Ostasientour gewann sie das seit diesem Jahr aufgewertete WTA-Turnier von Wuhan. Im Finale gegen Garbiñe Muguruza profitierte sie beim Stand von 6:3 und 3:0 von deren verletzungsbedingter Aufgabe. In Hong Kong schaffte sie den Sprung ins Halbfinale, wo sie sich Jelena Janković geschlagen geben musste.

Zum Saisonabschluss trat sie bei der WTA Elite Trophy in Zhuhai an. Nach zwei Vorrundensiegen bezwang sie im Halbfinale auch Roberta Vinci und setzte sich in einem hart umkämpften Finale gegen Karolína Plíšková am Ende mit 7:5 und 7:6 durch. Es war ihr insgesamt 48. Einzeltitel. Aufgrund dieses Erfolgs und der Tatsache, dass sie sich durch den Turniersieg auf Position 7 der Weltrangliste verbesserte und damit erstmals seit 2010 das Jahr in den Top 10 beendete, wurde sie von der WTA als „Comeback Player of the Year“ ausgezeichnet.[3]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach schwächeren Ergebnissen zu Saisonbeginn rutschte sie im Februar wieder aus den Top Ten der Weltrangliste heraus. In der ersten Runde des Fed Cups steuerte sie zwei Einzelsiege zum Gesamtsieg gegen Polen bei. Beim anschließenden Turnier im taiwanesischen Kaohsiung feierte sie schließlich ihren insgesamt 49. Titel im Einzel. Sie gewann das Turnier ohne Satzverlust mit einem Finalsieg über die Japanerin Misaki Doi.

Es folgten erneut zwei enttäuschende Ergebnisse. Bei den prestigeträchtigen Turnieren von Indian Wells und Miami scheiterte sie jeweils gleich in ihrer Auftaktpartie an der Japanerin Kurumi Nara bzw. an der Russin Jelena Wesnina. Es war das erste Mal seit 2001, dass Williams wieder an der Veranstaltung in Indian Wells teilnahm.[4]

Die europäische Sandplatzsaison schien zunächst wieder wenig erfolgreich zu verlaufen: In Charleston scheiterte sie in der dritten, in Rom in der zweiten Runde; doch bei den French Open erreichte sie erstmals seit 2010 wieder das Achtelfinale, wo sie sich allerdings der Schweizerin Timea Bacsinszky geschlagen geben musste.[5] Auch im Doppel drang sie an der Seite ihrer Schwester bis ins Achtelfinale vor.

Wenige Wochen später in Wimbledon erreichte sie u.a. durch einen engen Sieg gegen die aufstrebende Russin Darja Kassatkina (7:5, 4:6 und 10:8 in der dritten Runde) die Vorschlussrunde. Es war das erste Mal seit 2010, dass Venus wieder das Halbfinale bei einem der vier der Grand-Slam-Turniere erreichen konnte und das erste Mal in Wimbledon seit 2009.[6] Gegen die Deutsche Angelique Kerber zog sie allerdings den Kürzeren. Im Doppel gelang ihr zusammen mit ihrer Schwester Serena, die wenige Stunden zuvor den Einzeltitel gewonnen hatte, sogar der Sieg: Im Endspiel setzten sie sich gegen die ungarisch-kasachische Paarung Tímea Babos/ Jaroslawa Schwedowa mit 6:3 und 6:4 durch.[7] Es war der erste Grand-Slam-Erfolg der Schwestern seit 2012. Durch ihren Halbfinaleinzug verbesserte sich Venus wieder bis auf Position 7 der Weltrangliste.

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Venus ernährt sich „überwiegend“ vegan.[8]
  • Eine ältere Halbschwester von Venus, Yetunde Price (* 1972), wurde am Morgen des 14. September 2003 an ihrem früheren Wohnort Compton in ihrem Fahrzeug erschossen.
  • Im Juli und August 2005 zeigte der US-amerikanische Fernsehsender ABC Family eine sechsteilige Realityshow mit dem Titel Venus and Serena: For Real, die sich um das Leben der beiden Schwestern dreht.
  • Seit 2009 ist sie zusammen mit ihrer Schwester Serena sowie Gloria Estefan, Emilio Estefan, Fergie, Jennifer Lopez und Marc Anthony Mitbesitzerin des US-amerikanischen Footballclubs Miami Dolphins.

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

“It was more than a dream come true because I had never dreamed it.”

„Es war mehr als ein wahr gewordener Traum, denn ich hatte nicht einmal davon geträumt“

Venus Williams nach den beiden Olympiasiegen 2000

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 1. März 1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oklahoma City WTA Tier III Hartplatz SudafrikaSüdafrika Joannette Kruger 6:3, 6:2
2. 28. März 1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz RusslandRussland Anna Kurnikowa 2:6, 6:4, 6:1
3. 4. Oktober 1998 DeutschlandDeutschland München WTA Tier I Hartplatz SchweizSchweiz Patty Schnyder 6:2, 3:6, 6:2
4. 28. Februar 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oklahoma City WTA Tier III Hartplatz SudafrikaSüdafrika Amanda Coetzer 6:4, 6:0
5. 28. März 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 6:1, 4:6, 6:4
6. 2. Mai 1999 DeutschlandDeutschland Hamburg WTA Tier II Sand FrankreichFrankreich Mary Pierce 6:0, 6:3
7. 9. Mai 1999 ItalienItalien Rom WTA Tier I Sand FrankreichFrankreich Mary Pierce 6:4, 6:2
8. 28. September 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Haven WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 6:2, 7:5
9. 17. Oktober 1999 SchweizSchweiz Zürich WTA Tier I Teppich (Halle) SchweizSchweiz Martina Hingis 6:3, 6:4
10. 8. Juli 2000 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 6:3, 7:6
11. 30. Juli 2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 6:1, 6:4
12. 6. August 2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Diego WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 6:0, 6:73, 6:3
13. 26. August 2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Haven WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 6:2, 6:4
14. 9. September 2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 6:4, 7:5
15. 27. September 2000 AustralienAustralien Sydney Olympische Spiele Hartplatz RusslandRussland Jelena Dementjewa 6:2, 6:4
16. 1. April 2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Tier I Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 4:6, 6:1, 7:64
17. 6. Mai 2001 DeutschlandDeutschland Hamburg WTA Tier II Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Meghann Shaughnessy 6:3, 6:0
18. 7. Juli 2001 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen BelgienBelgien Justine Henin 6:1, 3:6, 6:0
19. 5. August 2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Diego WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 6:2, 6:3
20. 25. August 2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Haven WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 7:66, 6:4
21. 8. September 2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 6:2, 6:4
22. 5. Januar 2002 AustralienAustralien Gold Coast WTA Tier III Hartplatz BelgienBelgien Justine Henin 7:5, 6:2
23. 10. Februar 2002 FrankreichFrankreich Paris WTA Tier II Teppich (Halle) Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Jelena Dokić walk-over
24. 17. Februar 2002 BelgienBelgien Antwerpen WTA Tier II SandHartplatz BelgienBelgien Justine Henin 6:3, 5:7, 6:3
25. 14. April 2002 BelgienBelgien Amelia Island WTA Tier II Hartplatz BelgienBelgien Justine Henin 2:6, 7:5, 7:65
26. 28. Juli 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Tier II Hartplatz BelgienBelgien Kim Clijsters 6:3, 6:3
27. 4. August 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Diego WTA Tier II Hartplatz Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien Jelena Dokić 6:2, 6:2
28. 24. August 2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Haven WTA Tier II Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 7:5, 6:0
29. 16. Februar 2003 BelgienBelgien Antwerpen WTA Tier II Teppich (Halle) BelgienBelgien Kim Clijsters 6:2, 6:4
30. 18. April 2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Tier I Sand SpanienSpanien Conchita Martínez 2:6, 6:2, 6:1
31. 2. Mai 2004 PolenPolen Warschau WTA Tier II Sand RusslandRussland Swetlana Kusnezowa 6:1, 6:4
32. 21. Mail 2005 TurkeiTürkei Istanbul WTA Tier III Sand TschechienTschechien Nicole Vaidišová 6:3, 6:2
33. 2. Juli 2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 4:6, 7:64, 9:7
34. 25. Februar 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis WTA Tier III Hartplatz IsraelIsrael Shahar Peer 6:1, 6:1
35. 7. Juli 2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen FrankreichFrankreich Marion Bartoli 6:4, 6:1
36. 30. September 2007 Korea SudSüdkorea Seoul WTA Tier IV Hartplatz RusslandRussland Marija Kirilenko 6:3, 1:6, 6:4
37. 5. Juli 2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 7:5, 6:4
38. 19. Oktober 2008 SchweizSchweiz Zürich WTA Tier II Hartplatz (Halle) ItalienItalien Flavia Pennetta 7:61, 6:2
39. 9. November 2008 KatarKatar Tour Championships WTA Tour Championships Hartplatz RusslandRussland Wera Swonarjowa 6:75, 6:0, 6:2
40. 21. Februar 2009 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai WTA Premier 5 Hartplatz FrankreichFrankreich Virginie Razzano 6:4, 6:2
41. 28. Februar 2009 MexikoMexiko Acapulco WTA International Sand ItalienItalien Flavia Pennetta 6:1, 6:2
42. 20. Februar 2010 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai WTA Premier 5 Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 6:3, 7:5
43. 27. Februar 2010 MexikoMexiko Acapulco WTA International Sand SlowenienSlowenien Polona Hercog 2:6, 6:2, 6:3
44. 21. Oktober 2012 LuxemburgLuxemburg Luxemburg WTA International Hartplatz (Halle) RumänienRumänien Monica Niculescu 6:2, 6:3
45. 22. Februar 2014 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai WTA Premier Hartplatz FrankreichFrankreich Alizé Cornet 6:3, 6:0
46. 10. Januar 2015 NeuseelandNeuseeland Auckland WTA International Hartplatz DanemarkDänemark Caroline Wozniacki 2:6, 6:3, 6:3
47. 3. Oktober 2015 China VolksrepublikVolksrepublik China Wuhan WTA Premier 5 Hartplatz SpanienSpanien Garbiñe Muguruza 6:3, 3:0 Aufgabe
48. 8. November 2015 China VolksrepublikVolksrepublik China Elite Trophy WTA Tour Championships Hartplatz TschechienTschechien Karolína Plíšková 7:5, 7:66
49. 14. Februar 2016 Chinese TaipeiChinese Taipei Kaohsiung WTA International Hartplatz JapanJapan Misaki Doi 6:4, 6:2

Karrierestatistik und Turnierbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzte vollständige Aktualisierung erfolgte nach Wimbledon 2016.

Turnier 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Gesamt
Australian Open VF VF HF VF F 3 AF 1 VF 2 VF 3 3 1 VF 1 0
French Open 2 VF AF VF 1 F AF VF 3 VF 3 3 3 AF 2 1 2 1 AF 0
Wimbledon 1 VF VF S S F F 2 S 3 S S F VF AF 1 3 AF HF 5
US Open F HF HF S S F AF VF HF VF AF HF 2 2 2 3 VF   2
WTA Tour Championships HF HF S F   1
Doha n. a. bzw. a. K. AF n. a. bzw. a. K. 2 a. K. 0
Dubai n. a. bzw. a. K. S S n. a. bzw. a. K. AF a. K. 2
Indian Wells n. a. bzw. a. K. VF HF HF 2 0
Miami 3 S S S HF AF VF HF 3 VF HF F VF 3 AF VF 2 3
Hilton Head Island nicht ausgetragen 0
Charleston nicht ausgetragen S AF HF andere Kategorie 1
Rom F S AF HF VF HF VF VF 1 2 AF 2 1
Madrid n. a. bzw. a. K. 2 F 2 1 0
Berlin AF F nicht ausgetragen 0
San Diego n. a. bzw. a. K. VF n. a. bzw. a. K. 0
Cincinnati n. a. bzw. a. K. AF HF 2 1 2   0
Montreal/Toronto 1 1 2 1 F 1   0
Tokio VF 2 HF andere Kategorie 0
Wuhan nicht ausgetragen 1 S   1
München nicht ausgetragen S F nicht ausgetragen 1
Zürich VF F S VF nicht ausgetragen 1
Philadelphia n. a. bzw. a. K. 0
Peking n. a. bzw. a. K. 2 2 AF 2   0
Moskau n. a. bzw. a. K. VF HF AF VF 1 andere Kategorie 0
Olympische Spiele n. a. nicht ausgetragen S nicht ausgetragen AF nicht ausgetragen VF nicht ausgetragen AF nicht ausgetragen   1
Fed Cup S F VF HF HF PO PO   1
Turnierteilnahmen 1 3 5 14 16 18 10 12 16 6 16 12 6 13 14 16 9 4 10 11 16 17 9 254
Erreichte Finals 0 0 0 1 7 10 7 6 11 4 4 4 0 4 3 5 4 0 1 0 4 3 1 79
Gewonnene Einzel-Titel 0 0 0 0 3 6 6 6 7 1 2 2 0 3 3 2 2 0 1 0 1 3 1 49
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 0:0 0:2 7:3 18:7 35:7 36:7 25:0 32:2 35:5 10:2 21:9 17:5 1:2 26:5 29:9 21:11 19:3 3:1 14:3 13:7 22:9 34:9 7:4 425:112
Sand-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:1 4:2 9:2 14:2 6:3 5:2 14:2 6:2 19:1 10:4 10:3 12:5 4:2 11:4 15:3 0:0 8:4 3:3 4:3 4:3 5:3 163:54
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:0 3:2 4:2 4:1 7:0 7:0 6:1 6:1 1:1 7:0 2:1 7:0 7:0 6:1 4:1 5:2 2:2 0:0 2:1 3:1 5:1 88:18
Teppich-Siege/-Niederlagen 1:1 2:1 0:1 6:3 5:2 7:3 3:1 2:1 7:1 4:0 3:1 3:1 0:0 5:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 4:1 0:0 0:0 52:17
Gesamt-Siege/-Niederlagen 1:1 2:3 7:5 31:14 53:13 61:13 41:4 46:5 62:9 26:5 44:12 37:10 13:6 50:10 40:11 38:16 38:7 8:3 24:9 16:10 32:14 41:13 17:8 728:201
Weltranglistenpunkte   N/A
Jahresendposition 204 216 22 5 3 3 3 2 11 9 10 48 8 6 6 5 103 24 49 19 7   N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde im Fed Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Fed Cup.

Berücksichtigt wurden die Turniere der Kategorie Tier I (bis 2008) bzw. die Turniere der Kategorien Premier Mandatory und Premier 5 (seit 2009).

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2016 Bilanz Karriere Titel
Australian Open AF HF S S VF S S VF 36:4 S 4
French Open S AF S 1 AF 16:3 S 2
Wimbledon 1 S AF S AF 2 S S VF S 2 S 45:6 S 6
US Open 1 S HF AF S AF HF VF 27:6 S 2
WTA Tour Championships HF HF 0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Venus Williams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 40 LOVE History: Stanford
  2. Kvitova Re-Conquers Wimbledon, wtatennis.com.
  3. Venus: WTA Comeback Player Of The Year, wtatennis.com.
  4. Venus Williams' return to Indian Wells an antidote to an ugly week for tennis, theguardian.com
  5. Venus marches past Cornet, wtatennis.com
  6. Venus returns to Wimbledon Last Four, wtatennis.com
  7. Serena & Venus complete Wimbledon Sweep, wtatennis.com
  8. Berühmte vegetarisch-vegane Sportler. In: vebu.de. Mai 2016, abgerufen am 30. Mai 2016 (HTTPS).