Verah

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Verah (Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis) ist eine Initiative zur Qualifizierung von medizinischen Fachangestellten, die vom Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband in Zusammenarbeit mit dem Verband medizinischer Fachberufe entwickelt und ausgestaltet wurde. Das Verah-Konzept wird bundesweit von den Ärztekammern und den Kassenärztlichen Vereinigungen als Qualifikationsabschluss in der ambulanten Versorgung anerkannt.[1]

Aktuell gibt es knapp 8800 Verah (Stand August 2016).

Ziele und Inhalt der Fortbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb der Fortbildung werden die Teilnehmer für die in der Hausarztpraxis anfallenden nichtärztlichen Tätigkeiten weiterqualifiziert. Dazu zählen unter anderem Case-, Wund- und Praxismanagement. Dabei bilden neben der Praxistätigkeit Hausbesuche einen Schwerpunkt der Arbeit. Indem alle Kompetenzen in der Hausarztpraxis gebündelt bleiben, wird diese als Ort der hausarztzentrierten Versorgung gestärkt. Die Patienten werden vom vertrauten Praxispersonal betreut und versorgt.

Um die Fortbildung zur Verah zu absolvieren, müssen die medizinischen Fachangestellten

  • acht Fortbildungsmodule erfolgreich besuchen,
  • eine Hausarbeit (Fallbeschreibung eines Patienten in der eigenen Praxis) vorlegen,
  • den Nachweis eines Praktikums oder einer Hospitation über 40 Unterrichtseinheiten vorlegen,
  • ein Prüfungsgespräch erfolgreich führen,
  • 54 Kompetenzstunden (Unterrichtseinheiten) absolvieren.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Memorandum of Understanding zwischen der Bundesärztekammer Berlin und dem Deutschen Hausärzteverband/Institut für hausärztliche Fortbildung Köln