Verarbeitendes Gewerbe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter verarbeitendem Gewerbe oder verarbeitender Industrie werden jene Wirtschaftszweige zusammengefasst, deren wirtschaftliche Tätigkeit überwiegend darin besteht, Erzeugnisse zu be- oder verarbeiten, mit dem Ziel, andere Produkte herzustellen oder bestimmte Erzeugnisse zu veredeln, zu montieren oder zu reparieren.[1][2] Nachdem die amtliche Statistik auf verarbeitendes Gewerbe umgestellt hat, um das Handwerk miteinzubeziehen, gehören zu ihr die Hauptgruppen

  • Grundstoff- und Produktionsgütergewerbe
  • Investitionsgüter produzierendes Gewerbe
  • Verbrauchsgüter produzierendes Gewerbe
  • Nahrungs- und Genußmittelgewerbe.

In Deutschland sind (2016), laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes, in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten, 5,4 Millionen Personen tätig.[3] Die Entgelte für die Beschäftigten lagen im Juli 2017 bei rund 23 Milliarden Euro.[4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. C Verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren. In: Statistische Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft, Rev. 2 (2008). Eurostat; abgerufen am 15. November 2015.
  2. Statistisches Bundesamt: Systematik der Wirtschaftszweige. Ausgabe 1979, S. 57 (siehe auch WZ 1979).
  3. Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im September 2016. LandesPressePortal, 14. November 2016; abgerufen am 14. November 2016.
  4. Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2017: + 1,8 % zum Vorjahresmonat. LandesPressePortal, 15. September 2017; abgerufen am 15. September 2017.