Verband Liberaler Akademiker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo des Verbandes Liberaler Akademiker

Der Verband Liberaler Akademiker (VLA) wurde am 6. Februar 1955 als Seniorenverband liberaler Studenten in Bonn gegründet. In Berlin feierte er am 23. Mai 2015 in der Parochialkirche sein 60-jähriges Bestehen. Er vereint Akademiker, die u.a. während ihrer Studienzeit in einer Liberalen Hochschulgruppe mitgearbeitet haben, unabhängig davon, ob sie Mitglieder der FDP sind oder nicht. Der VLA unterstützt die Liberalen Hochschulgruppen bundesweit ideell und finanziell. Der VLA führt jährlich zu Pfingsten ein Seminar und seinen jährlichen Convent durch - 2017 in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach zum Thema „Basis und Überbau im 21. Jahrhundert – welchen Anspruch hat Wissenschaft noch an sich selbst?“.

Das Mitgliedermagazin „Liberale Perspektiven“ erscheint zweimal jährlich. Der wissenschaftliche Beirat der „Liberalen Perspektiven“ besteht aus zwanzig Mitgliedern.

Als Vorsitzender (Präses) wurde Pfingsten 2017 Alexander Bagus ins Amt gewählt. Die vorherige Präses Brigitte Bremer wurde Vizepräses. Der bisherige Vizepräses Sven-Oliver Wolff wurde im Amt bestätigt. Ebenso wurden der Schatzmeister Manuel Gaul sowie Schriftführer Benedikt Bente wiedergewählt. Als Beisitzer sind Katharina Sprott und Achim Groth im Präsidium vertreten.

Der VLA verleiht alle zwei Jahre den Arno-Esch-Preis. 2016 ging dieser an Kiron Open Higher Education. Vorsitzender der Jury des Arno Esch-Preises war bis zu seinem Tode 2016 Peter Menke-Glückert. Als sein Nachfolger wurde Professor Günther Heydemann, der bis 2016 Leiter des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung war, bestellt.

Vorsitzender der Jury „Hochschulgruppe des Jahres“ ist Steffen Glöckler. Prominente Mitglieder sind unter anderem Patrick Döring, Gerhart Baum und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Der VLA war (oder ist) „Seniorenverband“ folgender liberaler Hochschulverbände:

  1. anfangs des Liberalen Studentenbundes Deutschlands (LSD)
  2. seit 1972 des Liberalen Hochschulverbandes (LHV)
  3. ab 1987 des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen (LHG)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]