Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) ist ein deutscher Dachverband der Karst- und Höhlenforscher in Sachen Höhle und Karst. 101 regionale Vereine (hier insbesondere Höhlenvereine) und Gruppen sowie sechs Landesverbände und über 500 Einzelmitglieder sind Mitglieder (Stand 2013).[1] Hauptziele sind die Erforschung und der Schutz von Höhlen und Karsterscheinungen in Deutschland. Höhlenforschung ist in Deutschland eine ehrenamtliche Tätigkeit, die vom Engagement des VdHK und seiner Mitglieder getragen wird. Im Mittelpunkt steht dabei der verantwortungsvolle Umgang mit dem Naturraum Karst und Höhle. Der Verein ist gemeinnützig.

Der Verband wurde 1955 in Donauwörth gegründet, der Sitz ist München. Der Verband versteht sich als Nachfolgeorganisation des Hauptverbandes Deutscher Höhlenforscher (1922–1945) und der Deutschen Gesellschaft für Karstforschung (1947–1950).

Der Verband ist Mitglied der Union Internationale de Spéléologie. Seit 2009 wählt der Verband das Höhlentier des Jahres.[2] Der Verband gibt zusammen mit dem Verband Österreichischer Höhlenforscher die Fachpublikation Die Höhle – Zeitschrift für Karst- und Höhlenkunde heraus.[3][4]

Die Ethikrichtlinie[5] des Höhlenschutzes basiert auf einer Initiative des Vereins.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VdHK, abgerufen am 4. Januar 2013
  2. Höhlentier des Jahres
  3. Hubert Trimmel: Die Fachzeitschrift „Die Höhle“. Die Höhle, 50. Jahrgang 1999, Heft 1. S. 11–13.
  4. Digitale Literatur: Die Höhle. Webseite der Oberösterreichischen Landesmuseen, abgerufen am 7. August 2014.
  5. Ethik des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. (abgerufen am 3. Oktober 2016)