Verbandsgemeinde Bad Bergzabern

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern
Verbandsgemeinde Bad Bergzabern
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern hervorgehoben
Koordinaten: 49° 6′ N, 8° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Fläche: 164,16 km²
Einwohner: 23.955 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 37 5002
Verbandsgliederung: 21 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Webpräsenz: www.vg-bad-bergzabern.de
Bürgermeister: Hermann Bohrer (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern im Landkreis Südliche Weinstraße
Kirrweiler (Pfalz) Kirrweiler (Pfalz) Kirrweiler (Pfalz) Maikammer Sankt Martin (Pfalz) Herxheim bei Landau/Pfalz Herxheimweyher Rohrbach (Pfalz) Insheim Bornheim (Pfalz) Essingen (Pfalz) Hochstadt (Pfalz) Offenbach an der Queich Billigheim-Ingenheim Birkweiler Birkweiler Böchingen Böchingen Böchingen Eschbach (Pfalz) Frankweiler Frankweiler Göcklingen Heuchelheim-Klingen Ilbesheim bei Landau in der Pfalz Ilbesheim bei Landau in der Pfalz Impflingen Knöringen Leinsweiler Ranschbach Siebeldingen Siebeldingen Walsheim Walsheim Walsheim Bad Bergzabern Barbelroth Birkenhördt Böllenborn Dierbach Dörrenbach Gleiszellen-Gleishorbach Hergersweiler Kapellen-Drusweiler Kapsweyer Klingenmünster Niederhorbach Niederotterbach Oberhausen (bei Bad Bergzabern) Oberotterbach Oberschlettenbach Pleisweiler-Oberhofen Schweigen-Rechtenbach Schweighofen Steinfeld (Pfalz) Vorderweidenthal Albersweiler Albersweiler Annweiler am Trifels Annweiler am Trifels Dernbach (Pfalz) Eußerthal Gossersweiler-Stein Münchweiler am Klingbach Ramberg (Pfalz) Rinnthal Silz (Pfalz) Völkersweiler Waldhambach (Pfalz) Waldrohrbach Wernersberg Altdorf (Pfalz) Altdorf (Pfalz) Altdorf (Pfalz) Böbingen (Pfalz) Böbingen (Pfalz) Böbingen (Pfalz) Burrweiler Burrweiler Edenkoben Edenkoben Edesheim Edesheim Edesheim Edesheim Flemlingen Flemlingen Flemlingen Freimersheim (Pfalz) Gleisweiler Gleisweiler Gommersheim Gommersheim Gommersheim Großfischlingen Hainfeld (Pfalz) Hainfeld (Pfalz) Hainfeld (Pfalz) Kleinfischlingen Rhodt unter Rietburg Rhodt unter Rietburg Roschbach Roschbach Venningen Venningen Venningen Weyher in der Pfalz Weyher in der Pfalz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Landkreis Germersheim Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Bad Dürkheim Neustadt an der Weinstraße Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Kaiserslautern Landkreis Südwestpfalz FrankreichKarte
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Die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Kurstadt Bad Bergzabern sowie 20 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Bad Bergzabern.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bad Bergzabern, Stadt 10,71 7.843
Barbelroth 4,05 620
Birkenhördt 8,58 658
Böllenborn 4,11 214
Dierbach 5,48 541
Dörrenbach 10,14 896
Gleiszellen-Gleishorbach 5,32 815
Hergersweiler 1,80 243
Kapellen-Drusweiler 5,77 960
Kapsweyer 8,27 947
Klingenmünster 10,72 2.339
Niederhorbach 4,32 477
Niederotterbach 3,58 323
Oberhausen 4,50 479
Oberotterbach 15,37 1.157
Oberschlettenbach 4,58 141
Pleisweiler-Oberhofen 5,05 822
Schweigen-Rechtenbach 16,04 1.438
Schweighofen 11,23 578
Steinfeld 14,88 1.858
Vorderweidenthal 10,12 606
Verbandsgemeinde Bad Bergzabern 164,16 23.955

(Einwohner am 31. Dezember 2014)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern wurde im Rahmen der in den 1960er Jahren begonnenen rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 1. März 1972, in Kraft getreten am 22. April 1972, neu gebildet.

Zuvor galten im damaligen Regierungsbezirk Pfalz im Wesentlichen die aus der bayerischen Zeit (1816 bis 1946) stammenden Verwaltungsstrukturen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl auf dem Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Bad Bergzabern; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 18.557
1835 19.678
1871 17.817
1905 17.218
1939 20.617
1950 17.847
Jahr Einwohner
1961 20.506
1970 20.869
1987 20.970
1997 24.311
2005 24.558
2014 23.955

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Bad Bergzabern besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP AfD FWG Gesamt
2014 11 13 3 1 2 6 36 Sitze
2009 11 12 3 3 7 36 Sitze
2004 10 14 2 2 8 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern e. V.
  • 2015 wechselte ein Ratsmitglied von der AfD zur ALFA.[4]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann Bohrer (SPD) ist seit 1999 Bürgermeister der Verbandsgemeinde.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In vierfach von Rot und Gold geteiltem Schildbord oben rechts in Gold ein mit dem Bart nach unten gekehrter roter Schlüssel, mit einer roten Kreuzeslanze schräggekreuzt, oben links in Schwarz ein rotgedecktes silbernes Schloss, unten rechts in Schwarz ein wachsender linksgewendeter rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe, unten links in Silber ein grüner Schrägbalken, beseitet oben links von einem schräggestellten grünen Sesel, unten rechts von einem schräggestellten grünen Weinblatt“.

Es wurde 1982 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Die ersten drei Felder stehen für die ehemaligen Territorialherren die Klöster Klingenmünster und Weißenburg, die Herrschaft Guttenberg und die Kurpfalz. Im vierten Feld wird die für die Verbandsgemeinde prägende Bedeutung des Weinanbaus dargestellt.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Kandidaten der Landesliste... Wochenjournal ALFA RLP, 15. November 2015, abgerufen am 19. Dezember 2015 (PDF; 1025 kB).
  5. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3