Verbandsgemeinde Bad Kreuznach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde Bad Kreuznach
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 51′ N, 7° 52′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Fläche: 73,7 km2
Einwohner: 12.916 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 175 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: KH
Verbandsschlüssel: 07 1 33 5001
Verbandsgliederung: 13 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Rheingrafenstraße 11
55583 Bad Kreuznach
Website: vg-badkreuznach.de
Bürgermeister: Marc Ullrich (parteilos)
Lage der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach im Landkreis Bad Kreuznach
Bad KreuznachKirnBiebelsheimPfaffen-SchwabenheimPleitersheimVolxheimHackenheimFrei-LaubersheimNeu-BambergFürfeldTiefenthal (Rheinhessen)Traisen (Nahe)NorheimAltenbambergHochstättenFeilbingertHallgarten (Pfalz)Niederhausen (Nahe)Oberhausen an der NaheDuchrothBad SobernheimAuen (Hunsrück)BärweilerDaubach (Hunsrück)IppenschiedKirschrothLangenthal (Hunsrück)LauschiedMartinsteinMeddersheimMerxheim (Nahe)Bad SobernheimMonzingenNußbaumOdernheim am GlanRehbach (bei Sobernheim)SeesbachStaudernheimWeiler bei MonzingenWinterburgBretzenheimDorsheimGuldentalLangenlonsheimLaubenheimRümmelsheimWindesheimDaxweilerDörrebachEckenrothRoth (bei Stromberg)Schöneberg (Hunsrück)SchweppenhausenSeibersbachStromberg (Hunsrück)WaldlaubersheimWarmsrothKirnBärenbach (bei Idar-Oberstein)Becherbach bei KirnBrauweiler (Rheinland-Pfalz)BruschiedHahnenbachHeimweilerHeinzenberg (bei Kirn)HennweilerHochstetten-DhaunHorbach (bei Simmertal)KellenbachKönigsauLimbach (bei Kirn)Meckenbach (bei Kirn)Oberhausen bei KirnOtzweilerSchneppenbachSchwarzerdenSimmertalWeitersbornAbtweilerBecherbach (Pfalz)BreitenheimCallbachDeslochHundsbachJeckenbachLettweilerLöllbachMeisenheimRaumbachRehbornReiffelbachSchmittweilerSchweinschiedAllenfeldArgenschwangBockenauBoos (Nahe)BraunweilerBurgsponheimDalberg (bei Bad Kreuznach)GebrothGutenberg (bei Bad Kreuznach)HargesheimHergenfeldHüffelsheimMandel (Gemeinde)MünchwaldOberstreitRoxheimRüdesheim (Nahe)SchloßböckelheimSankt Katharinen (bei Bad Kreuznach)Sommerloch (bei Bad Kreuznach)SpabrückenSpallSponheimWaldböckelheimWallhausen (bei Bad Kreuznach)Weinsheim (bei Bad Kreuznach)Winterbach (Soonwald)Rhein-Hunsrück-KreisLandkreis BirkenfeldLandkreis Mainz-BingenHessenLandkreis Alzey-WormsLandkreis KuselDonnersbergkreisKarte
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Die Verbandsgemeinde Bad Kreuznach ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 13 eigenständige Ortsgemeinden an, von denen neun historisch der Provinz Rheinhessen und vier der vormals bayerischen Pfalz entstammen. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Bad Kreuznach, Stadtteil Bad Münster.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Altenbamberg 7,53 734
Biebelsheim 3,10 613
Feilbingert 10,05 1.565
Frei-Laubersheim 9,88 1.044
Fürfeld 12,48 1.568
Hackenheim 4,31 2.069
Hallgarten 2,54 742
Hochstätten 5,49 605
Neu-Bamberg 4,56 951
Pfaffen-Schwabenheim 5,18 1.406
Pleitersheim 2,32 331
Tiefenthal 1,35 118
Volxheim 4,91 1.170
Verbandsgemeinde Bad Kreuznach 73,7 12.916

(Einwohner am 31. Dezember 2019)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Jahre 1798 waren die Gemeinden der heutigen Verbandsgemeinde Bad Kreuznach völlig verschiedenen Grundherrschaften zugehörig.[2]

Von 1798 bis 1938 gehörten die Gemeinden bereits einmal gemeinsam einer übergeordneten Verwaltungseinheit an. Dies waren ab 1798 der Kanton Wöllstein, ab dem 5. Februar 1835 der Kreis Bingen, ab 1848 der Regierungsbezirk Mainz und ab 1852 bis zum 1. November 1938 der Kreis Alzey. Die nächstübergeordneten territorialen Einheiten waren ab 1798 das Arrondissement de Mayence, ab 1816 die Provinz Rheinhessen. Am 1. November 1938 wurden die nördlich gelegenen Gemeinden wiederum dem Kreis Bingen zugeschlagen.

Die hundertzwanzigjährige ehemalige politische Zugehörigkeit zur Provinz Rheinhessen wirkt trotz der heutigen politischen Orientierung am Naheraum nach in einer Verbundenheit mit der Region Rheinhessen und dem Weinanbaugebiet Rheinhessen.

Die Verbandsgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Bad Kreuznach wurde im Zuge der Gebietsreform vom 7. Juni 1969 aus von den aufgelösten Landkreisen Bingen und Alzey stammenden und dem Landkreis Bad Kreuznach zugeschlagenen Gemeinden gebildet. Die vier südlich gelegenen Gemeinden Frei-Laubersheim, Fürfeld, Neu-Bamberg und Tiefenthal stammten aus dem Landkreis Alzey, die fünf nördlich gelegenen aus dem Landkreis Bingen.

Am 1. Januar 2017 wurden Altenbamberg, Feilbingert, Hallgarten und Hochstätten aus der aufgelösten Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg eingegliedert.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen seit 2017 auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, zuvor jedoch in den bis dahin geltenden Grenzen; für das 2017 hinzugefügte Gebiet sind die Werte für die Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg berechnet für den Gebietsstand zum Zeitpunkt ihrer Auflösung heranzuziehen und dabei die Werte für die Ortsgemeinden Duchroth, Niederhausen, Norheim, Oberhausen an der Nahe und Traisen herauszurechnen. Die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 3.706
1835 5.487
1871 4.875
1905 5.568
1939 5.571
1950 6.657
Jahr Einwohner
1961 6.552
1970 7.033
1987 7.671
1997 8.308
2005 8.980
2019 12.916

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2018 9 9 3 7 28 Sitze
2014 9 7 2 6 24 Sitze
2009 9 7 3 5 24 Sitze
2004 9 8 2 5 24 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Verbandsgemeinde Bad Kreuznach e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach ist Marc Ullrich (parteilos). Bei der Stichwahl am 18. März 2018 wurde er mit einem Stimmenanteil von 51,1 % gewählt (ein Vorsprung von 99 Wählerstimmen), nachdem bei der Direktwahl am 4. März 2018 keiner der ursprünglich vier Kandidaten eine ausreichende Mehrheit erreicht hatte. Er ist Nachfolger von Peter Frey (SPD), der sein Amt nach 19 Jahren niederlegte.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Aufgelistet im Artikel Kanton Wöllstein
  3. Gesetzentwurf
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. WochenSpiegel: Mit 99 Stimmen Vorsprung zum Sieg. 19. März 2018, abgerufen am 24. November 2019.