Verbandsgemeinde Bad Kreuznach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde Bad Kreuznach
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 51′ N, 7° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Fläche: 48,09 km2
Einwohner: 9080 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 07 1 33 5001
Verbandsgliederung: 13 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Rheingrafenstraße 11
55543 Bad Kreuznach
Webpräsenz: vg-badkreuznach.de
Bürgermeister: Peter Frey
Lage der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach im Landkreis Bad Kreuznach
Bad Kreuznach Kirn Biebelsheim Pfaffen-Schwabenheim Pleitersheim Volxheim Hackenheim Frei-Laubersheim Neu-Bamberg Fürfeld Tiefenthal (Rheinhessen) Traisen (Nahe) Norheim Altenbamberg Hochstätten Feilbingert Hallgarten (Pfalz) Niederhausen (Nahe) Oberhausen an der Nahe Duchroth Bad Sobernheim Auen (Hunsrück) Bärweiler Daubach (Hunsrück) Ippenschied Kirschroth Langenthal (Hunsrück) Lauschied Martinstein Meddersheim Merxheim (Nahe) Bad Sobernheim Monzingen Nußbaum Odernheim am Glan Rehbach (bei Sobernheim) Seesbach Staudernheim Weiler bei Monzingen Winterburg Bretzenheim Dorsheim Guldental Langenlonsheim Laubenheim Rümmelsheim Windesheim Daxweiler Dörrebach Eckenroth Roth (bei Stromberg) Schöneberg (Hunsrück) Schweppenhausen Seibersbach Stromberg (Hunsrück) Waldlaubersheim Warmsroth Kirn Bärenbach (bei Idar-Oberstein) Becherbach bei Kirn Brauweiler (Rheinland-Pfalz) Bruschied Hahnenbach Heimweiler Heinzenberg (bei Kirn) Hennweiler Hochstetten-Dhaun Horbach (bei Simmertal) Kellenbach Königsau Limbach (bei Kirn) Meckenbach (bei Kirn) Oberhausen bei Kirn Otzweiler Schneppenbach Schwarzerden Simmertal Weitersborn Abtweiler Becherbach (Pfalz) Breitenheim Callbach Desloch Hundsbach Jeckenbach Lettweiler Löllbach Meisenheim Raumbach Rehborn Reiffelbach Schmittweiler Schweinschied Allenfeld Argenschwang Bockenau Boos (Nahe) Braunweiler Burgsponheim Dalberg (bei Bad Kreuznach) Gebroth Gutenberg (bei Bad Kreuznach) Hargesheim Hergenfeld Hüffelsheim Mandel (Gemeinde) Münchwald Oberstreit Roxheim Rüdesheim (Nahe) Schloßböckelheim Sankt Katharinen (bei Bad Kreuznach) Sommerloch (bei Bad Kreuznach) Spabrücken Spall Sponheim Waldböckelheim Wallhausen (bei Bad Kreuznach) Weinsheim (bei Bad Kreuznach) Winterbach (Soonwald) Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Birkenfeld Landkreis Mainz-Bingen Hessen Landkreis Alzey-Worms Landkreis Kusel DonnersbergkreisKarte
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Die Verbandsgemeinde Bad Kreuznach ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 13 eigenständigen Ortsgemeinden an, von denen neun historisch der Provinz Rheinhessen entstammen. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Bad Kreuznach, die aber selbst nicht der Verbandsgemeinde angehört.

Zum 1. Januar 2017 wurden vier Gemeinden aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg eingegliedert.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Altenbamberg 7,53 731
Biebelsheim 3,10 632
Feilbingert 10,05 1.582
Frei-Laubersheim 9,88 1.020
Fürfeld 12,48 1.550
Hackenheim 4,31 2.089
Hallgarten 2,54 788
Hochstätten 5,49 613
Neu-Bamberg 4,56 917
Pfaffen-Schwabenheim 5,18 1.312
Pleitersheim 2,32 320
Tiefenthal 1,35 121
Volxheim 4,91 1.119
Verbandsgemeinde Bad Kreuznach 73,7 9.080

(Einwohner am 31. Dezember 2015)[1]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Jahre 1798 waren die Gemeinden der heutigen Verbandsgemeinde Bad Kreuznach völlig verschiedenen Grundherrschaften zugehörig.[2]

Von 1798 bis 1938 gehörten die Gemeinden bereits einmal gemeinsam einer übergeordneten Verwaltungseinheit an. Dies waren ab 1798 der Kanton Wöllstein, ab dem 5. Februar 1835 der Kreis Bingen, ab 1848 der Regierungsbezirk Mainz und ab 1852 bis zum 1. November 1938 der Kreis Alzey. Die nächst übergeordneten territorialen Einheiten waren ab 1798 das Arrondissement de Mayence, ab 1816 die Provinz Rheinhessen. Am 1. November 1938 wurden die nördlich gelegenen Gemeinden wiederum dem Kreis Bingen zugeschlagen.

Die hundertzwanzigjährige ehemalige politische Zugehörigkeit zur Provinz Rheinhessen wirkt trotz der heutigen politischen Orientierung am Naheraum nach in einer Verbundenheit mit der Region Rheinhessen und dem Weinanbaugebiet Rheinhessen.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Bad Kreuznach wurde im Zuge der Gebietsreform vom 7. Juni 1969 aus von den aufgelösten Landkreisen Bingen und Alzey stammenden und dem Landkreis Bad Kreuznach zugeschlagenen Gemeinden gebildet. Die vier südlich gelegenen Gemeinden Frei-Laubersheim, Fürfeld, Neu-Bamberg und Tiefenthal stammten aus dem Landkreis Alzey, die fünf nördlich gelegenen aus dem Landkreis Bingen.

Am 1. Januar 2017 wurden Altenbamberg, Feilbingert, Hallgarten und Hochstätten aus der aufgelösten Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg eingegliedert.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Bad Kreuznach; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 3.706
1835 5.487
1871 4.875
1905 5.568
1939 5.571
1950 6.657
Jahr Einwohner
1961 6.552
1970 7.033
1987 7.671
1997 8.308
2005 8.980
2015 9.080

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Bad Kreuznach besteht aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2014 9 7 2 6 24 Sitze
2009 9 7 3 5 24 Sitze
2004 9 8 2 5 24 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Verbandsgemeinde Bad Kreuznach e.V.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Aufgelistet im Artikel Kanton Wöllstein
  3. Gesetzentwurf
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen