Verbandsgemeinde Bitburg-Land

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Bitburg-Land hervorgehoben

Koordinaten: 49° 58′ N, 6° 31′ O

Basisdaten (Stand 2014)
Bestandszeitraum: 1968–2014
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Fläche: 275,76 km2
Einwohner: 17.197 (30. Jun. 2014)
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Verbandsschlüssel: 07 2 32 5002
Verbandsgliederung: 51 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Bürgermeister: Josef Junk (SPD)
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Lage der Verbandsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Die Verbandsgemeinde Bitburg-Land war eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten 51 eigenständige Ortsgemeinden an. Der Verwaltungssitz war in der Stadt Bitburg, die aber selbst der Verbandsgemeinde nicht angehörte.

Sie war nach der Anzahl der ihr angehörenden Gemeinden bis dahin die größte Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz.

Die Verbandsgemeinde Bitburg-Land wurde zum 1. Juli 2014 aufgelöst, die angehörenden Gemeinden wurden zusammen mit den Gemeinden der ehemaligen Verbandsgemeinde Kyllburg der neuen Verbandsgemeinde Bitburger Land zugeordnet.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Baustert 4,48 473
Bettingen 7,25 1.005
Bickendorf 5,49 524
Biersdorf am See 3,22 524
Birtlingen 2,93 75
Brecht 4,50 248
Brimingen 3,79 89
Dahlem 4,28 276
Dockendorf 5,82 203
Dudeldorf 11,01 1.132
Echtershausen 2,49 108
Ehlenz 5,95 401
Enzen 1,71 35
Eßlingen 5,25 104
Feilsdorf 3,80 32
Fließem 8,38 685
Gondorf 3,75 260
Halsdorf 3,21 108
Hamm 1,73 23
Heilenbach 7,86 110
Hisel 2,13 11
Hütterscheid 2,99 179
Hüttingen an der Kyll 2,94 338
Idenheim 7,73 439
Idesheim 6,72 395
Ingendorf 3,32 228
Ließem 2,99 86
Meckel 10,80 404
Messerich 6,52 546
Metterich 5,60 524
Mülbach 1,55 119
Nattenheim 6,93 540
Niederstedem 5,46 253
Niederweiler 4,58 90
Oberstedem 4,48 73
Oberweiler 5,31 152
Oberweis 9,74 581
Olsdorf 3,14 109
Rittersdorf 11,87 1.469
Röhl 10,65 409
Scharfbillig 4,82 69
Schleid 6,24 343
Seffern 4,92 322
Sefferweich 10,70 237
Stockem 3,97 86
Sülm 7,05 447
Trimport 2,19 289
Wettlingen 3,46 45
Wiersdorf 4,06 277
Wißmannsdorf 6,72 797
Wolsfeld 9,27 925
Verbandsgemeinde Bitburg-Land 275,75 17.197

(Einwohner am 30. Juni 2014)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde entstand mit dem Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung vom 7. November 1970 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Ämter Bickendorf und Bitburg-Land sowie Teilen der Ämter Dudeldorf, Oberweis und Wolsfeld.

Die Verbandsgemeinde Bitburg-Land wurde zum 1. Juli 2014 aufgelöst, die Gemeinden wurden der neuen Verbandsgemeinde Bitburger Land zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der Verbandsgemeinde Bitburg-Land zum Zeitpunkt ihrer Auflösung; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 9.286
1835 12.843
1871 14.601
1905 14.384
1939 15.978
1950 16.025
Jahr Einwohner
1961 16.130
1970 16.304
1987 15.268
1997 16.751
2005 16.955
2014 17.197

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Bitburg-Land bestand aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die zuletzt bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE UWG Gesamt
2009 10 13 2 7 32 Sitze
2004 9 18 1 4 32 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1970–1983 Klaus Scholtes
1984–2001 Willi Heyen
2002–2009 Jürgen Backes
2010–2014 Josef Junk (SPD)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Schild silbern bordiert. In goldenem Schildhaupt ein roter, fünflätziger Steg, darunter in Blau, ein in vier Winkel zerlegtes goldenes Ankerkreuz.“

Die ehemalige Bezirksregierung Trier genehmigte das Wappen am 15. Juni 1972. Der silberne Bord im Wappen ist nach einem Erlass des Innenministeriums den Verbandsgemeinden vorbehalten.

Kommunalpartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1997 bestand mit dem schlesischen Gemeindeverband Klein Strehlitz (Strzeleczki) in Polen eine Partnerschaft.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesellschaft für Kommunikation und Wissenstransfer mbH – rlpDirekt (Memento des Originals vom 28. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rlpdirekt.de
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen