Verbandsgemeinde Kastellaun

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Kastellaun
Verbandsgemeinde Kastellaun
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Kastellaun hervorgehoben
Koordinaten: 50° 9′ N, 7° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Fläche: 180,65 km2
Einwohner: 15.760 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Verbandsschlüssel: 07 1 40 5003
Verbandsgliederung: 19 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Kirchstraße 1
56288 Kastellaun
Webpräsenz: VG Kastellaun
Bürgermeister: Christian Keimer
Lage der Verbandsgemeinde Kastellaun im Rhein-Hunsrück-Kreis
BoppardBadenhardBeulichBickenbach (Hunsrück)BirkheimDörthEmmelshausenGondershausenHalsenbachHausbayHungenrothKarbach (Hunsrück)KratzenburgLeiningen (Hunsrück)LingerhahnMaisbornMermuthMorshausenMühlpfadNey (Hunsrück)NiedertNorathPfalzfeldSchwall (Rhein-Hunsrück-Kreis)ThörlingenUtzenhainAlterkülzBell (Hunsrück)BeltheimBraunshornBuch (Hunsrück)DommershausenGödenrothHasselbach (Hunsrück)HollnichKastellaunKorweilerLahrMastershausenMichelbach (Hunsrück)MörsdorfRoth (Rhein-Hunsrück-Kreis)SpesenrothUhlerZilshausenBärenbach (Hunsrück)BelgBüchenbeurenDickenschiedDill (Gemeinde)DillendorfGehlweilerGemünden (Hunsrück)Hahn (Hunsrück)Hecken (Hunsrück)HeinzenbachHenau (Hunsrück)Hirschfeld (Hunsrück)Kappel (Hunsrück)Kirchberg (Hunsrück)KludenbachLaufersweilerLautzenhausenLindenschiedMaitzbornMetzenhausenNieder KostenzNiedersohrenNiederweiler (Hunsrück)Ober KostenzRaversbeurenReckershausenRödelhausenRödern (Hunsrück)Rohrbach (Hunsrück)SchlierschiedSchwarzenSohrenSohrschiedTodenrothUnzenbergWahlenauWomrathWoppenrothWürrichArgenthalBenzweilerDichtelbachEllern (Hunsrück)Erbach (Hunsrück)KisselbachLiebshausenMörschbachRiesweilerRheinböllenSchnorbachSteinbach (Hunsrück)DamscheidLaudertNiederburgOberweselPerscheidSankt GoarUrbar (Rhein-Hunsrück-Kreis)WiebelsheimBubachRiegenrothLaubach (Hunsrück)Horn (Hunsrück)KlosterkumbdBudenbachBergenhausenRayerschiedWahlbach (Hunsrück)AltweidelbachPleizenhausenMutterschiedNiederkumbdSimmern/HunsrückNeuerkirchWüschheim (Hunsrück)Reich (Hunsrück)BiebernKülz (Hunsrück)KümbdchenKeidelheimFronhofenHolzbachNannhausenTiefenbach (Hunsrück)OhlweilerSargenrothSchönborn (Hunsrück)OppertshausenBelgweilerRavengiersburgMengerschiedHessenLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mainz-BingenLandkreis Bad KreuznachLandkreis BirkenfeldLandkreis Bernkastel-WittlichRhein-Lahn-KreisLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellKarte
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Die Verbandsgemeinde Kastellaun ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Kastellaun sowie 18 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Kastellaun.

Zum 1. Juli 2014 wurden drei Gemeinden aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Treis-Karden (Landkreis Cochem-Zell) eingegliedert.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Alterkülz 7,58 421
Bell (Hunsrück) 23,53 1.450
Beltheim 24,85 1.959
Braunshorn 6,98 605
Buch 13,45 875
Dommershausen 24,70 1.078
Gödenroth 6,82 471
Hasselbach 4,79 196
Hollnich 2,27 300
Kastellaun, Stadt 8,47 5.361
Korweiler 2,43 82
Lahr 3,60 162
Mastershausen 11,83 982
Michelbach 2,39 165
Mörsdorf 17,37 609
Roth 3,87 254
Spesenroth 3,51 143
Uhler 5,58 356
Zilshausen 6,63 291
Verbandsgemeinde Kastellaun 180,66 15.760

(Einwohner am 31. Dezember 2016)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Kastellaun ist im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er und Anfang der 1970er Jahre durchgeführten rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform aus dem seit 1927 bestehenden Amt Kastellaun entstanden. Zum 1. Oktober 1968 wurden bezüglich der Verbandsgemeinden aufgrund des „Landesgesetzes zur Änderung kommunalverfassungsrechtlicher Vorschriften und zur Vorbereitung der Neugliederung von Gemeinden“ vom 16. Juli 1968 alle 132 Ämter in den Regierungsbezirken Koblenz und Trier, darunter das Amt Kastellaun, in Verbandsgemeinden umgewandelt.

Im Zusammenhang mit der rheinland-pfälzischen Kommunal- und Verwaltungsreform von 2010 wurden per Landesgesetz vom 22. November 2013 zum 1. Juli 2014 aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Treis-Karden (Landkreis Cochem-Zell) die Ortsgemeinden Lahr, Mörsdorf und Zilshausen in die Verbandsgemeinde Kastellaun eingegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Kastellaun; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 8.737
1835 11.106
1871 11.721
1905 12.218
1939 12.182
1950 12.755
Jahr Einwohner
1961 11.918
1970 13.422
1987 13.839
1997 16.098
2005 16.348
2016 15.760

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kastellaun besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 10 13 2 1 6 32 Sitze
2009 11 13 2 6 32 Sitze
2004 10 15 2 5 32 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Region Kastellaun

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Landesgesetz über die Gebietsänderung der Verbandsgemeinde Treis-Karden vom 22. November 2013
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen