Verbandsgemeinde Kell am See

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Kell am See
Verbandsgemeinde Kell am See
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Kell am See hervorgehoben
Koordinaten: 49° 38′ N, 6° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Fläche: 160,18 km2
Einwohner: 9352 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 07 2 35 5002
Verbandsgliederung: 13 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Rathausstraße 1
54427 Kell am See
Webpräsenz: www.kell-am-see.de
Bürgermeister: Martin Alten (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Kell am See im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Keller Stausee

Die Verbandsgemeinde Kell am See liegt im südlichen Bereich des Landkreises Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 13 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in Kell am See. Das Gebiet der Verbandsgemeinde liegt im Naturpark Saar-Hunsrück.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Fläche
(km²)
Einwohner
(1950)[2]
Einwohner
(31. Dezember 2016)[1]
Wappen Baldringen 1,76 162 264
Wappen Greimerath 12,12 873 964
Wappen Heddert 4,90 204 253
Wappen Hentern 6,15 344 394
Wappen Kell am See 28,26 1.385 1.953
Wappen Lampaden 8,16 503 574
Wappen Mandern 23,96 816 847
Wappen Paschel 4,30 195 233
Wappen Schillingen 19,58 902 1.219
Wappen Schömerich 2,46 163 127
Wappen Vierherrenborn 8,57 - 200
Wappen Waldweiler 11,08 629 833
Wappen Zerf 28,87 1.156 1.491
Wappen VG Kell am See 160,20 7.459 9.352

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Kell besteht seit dem 7. November 1970, als im Rahmen der Funktional- und Gebietsreform in Rheinland-Pfalz aus den Gemeinden der vorherigen Verbandsgemeinde Kell (mit Heddert, Hinzenburg, Kell, Lampaden, Mandern, Schillingen und Waldweiler) mit Ausnahme von Hinzenburg, das zur Verbandsgemeinde Ruwer kam, und den im Hochwald liegenden Gemeinden der Verbandsgemeinde Saarburg-Ost (Baldringen, Greimerath, Hentern, Paschel, Schömerich, Vierherrenborn und Zerf) eine neue Verbandsgemeinde Kell gebildet wurde. Die Namensänderung in „Verbandsgemeinde Kell am See“ erfolgte am 24. März 1992.[3]

Zum 1. Januar 2019 wird die neue Verbandsgemeinde Saarburg-Kell entstehen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Kell am See, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 3.571
1835 5.117
1871 5.655
1905 5.893
1939 7.245
1950 7.459
Jahr Einwohner
1961 8.504
1970 9.247
1987 9.038
1997 9.667
2005 9.757
2016 9.352

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kell am See besteht aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Verbandsgemeinderat 2014
7
1
6
10
10 
Insgesamt 24 Sitze

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FWG JuLi Gesamt
2014 7 10 6 1 24 Sitze
2009 8 10 4 2 24 Sitze
2004 8 13 3 24 Sitze
1999 10 11 3 24 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Kell am See e. V.
  • JuLi = Junge Liste e. V. in der Verbandsgemeinde Kell am See

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August Justen (CDU), 1970 bis 1988
  • Werner Angsten (CDU), 1988 bis 2014
  • Martin Alten (CDU), seit September 2014

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Touristische Anziehungspunkte sind der Keller Stausee, der Ruwer-Hochwald-Radweg oder der Saar-Hunsrück-Steig mit den sogenannten Traumschleifen (Premiumwanderwege):

  • Ruwer-Hochwald-Schleife bei Hentern
  • Schillinger Panoramaweg bei Schillingen
  • Greimerather Höhenweg bei Greimerath
  • Hochwald-Acht bei Waldweiler und Kell am See.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Verbandsgemeinde Kell am See – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2016
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen